Hochschulkonzerte, Klassenabende, Fachgruppenkonzerte, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

Liedertheater - Mit jedem Schritt verändert sich die Welt

Studierende des Instituts für Musiktheater und der Gesangsklassen
Regie: Prof. Andreas Baesler
Musikalische Leitung: Prof. Cosima Sophia Osthoff
Dramaturgie: Isabelle Kranabetter
Kostüme und Bühnenbild: Ruth Groß
Lichtdesign: Stefan Bolliger
Im Rahmen der Kurpfalz-Konzerte Neustadt an der Weinstraße

Dienstag, 13. Oktober 2020
18:00
Uhr
Saalbau
Bahnhofstr. 1
67434 Neustadt/Weinstraße
€ 7,-/ erm. € 4,-
Veranstalter: Kulturabteilung der Stadt Neustadt an der Weinstraße
Tel: 06321-8551404
www.ticket-regional.de

 

Programm

 

 

 

Anders wird die
Welt

mit jedem Schritt

 

 

 

1)  
Aufbruch.

 

 

Antoine
Albanese

1729-1800

 

 

Les
Souhaits

 

 

Franz
Liszt

1811-1886

 

 

Jugendglück

(Arrangement
Barbara Baun)

 

 

Gustav
Maher

1860-1911

 

 

Von der
Jugend

 

 

Hugo Wolf

1860-1903

 

 

Mir ward
gesagt

 

 

Josephine
Lang

1815-1880

 

 

Den
Abschied schnell genommen

 

 

Georg Friedrich Händel

1685-1759

 

 

No, di voi non voi fidarmi

 

 

Johannes
Brahms

1833-1897

 

 

Klänge

 

 

 

 

2)  
Weg.

 

 

György
Ligeti

1932-2006

 

 

Der
Sommer

 

 

Franz Schubert

1797-1828

 

 

Das
Wandern Str. 1-3

 

 

Fumio
Hayasaka

1914-1955

 

 

Uguisu

 

 

W.A.Mozart

1756-1791

 

 

Ich würd'
auf meinem Pfad

 

 

Franz
Schubert

 

 

Das
Wandern Str. 4

 

 

Sadao
Bekku

1922-2012

 

 

Sakura yokochō

 

 

Gabriel
Fauré

1845-1924

 

 

Fleur
jetée

 

 

Francesca Caccini

1587-1640

 

 

Non so se
quel riso

 

 

Robert
Schumann

1810-1856

 

 

Liebhabers
Ständchen

 

 

Clara
Schumann

1819-1896

 

 

Er ist
gekommen

 

 

Sidney
Corbett

geb. 1960

 

 

Dein Name

 

 

 

 

3)  
Irrweg.

 

 

 Gabriela Ortiz

geb.1964

 

 

Mirar el
rio

 

 

Dmitri Schostakowitsch

1906-1975

 

 

Sturm

 

 

Lili
Boulanger
1893-1918

 

 

Attente

 

 

Franz
Schubert

 

 

Das
Wandern Str. 5

 

 

Moritz
Eggert

geb. 1965

 

 

Alba

 

 

 

 

4)  
Ziel.

 

 

Alfred
Schnittke

1934-1998

 

 

Reflection

 

 

Hugo Wolf

 

 

Heimweh

 

 

M.V.White

1855-1937

 

 

So we'll go no more a'roving

 

 

Gabriel
Fauré

 

 

Larmes

 

 

Robert
Schumann

 

 

In der
Nacht

 

 

Nadja
Boulanger

1887-1979

 

 

Le
couteau

 

Joseph
Marx

1882-1964

 

 

Durch
Einsamkeiten

 

 

W.A.Mozart

 

 

Abendempfindung

(Arrangement
Barbara Baun)

 

 

 

 

 

 

 

 

Protagonistin 1

 

Eva
Siegel

Protagonist 1

 

Jaewon
Jung

Protagonistin 2

 

Ayano
Hirazawa

Protagonist 2

 

Gideon
Henska (1), Edgars Skarbulis (2)

Protagonistin 3

 

Giulia
Scopelitti

Protagonist 3

 

Dongjun
Choi (2), Yisae Choi (1)

Sopran

 

Marika
Dzhaiani (2), Indira Hechavarria (1)

Mezzosopran

 

Anna Botthof- Stephany (1), Lying Yang (2)

Tenor

 

Shengwu
Ou

 

 

 

Angabe der Besetzung
in alphabethischer Reihenfolge.

(1) 12 Uhr

(2) 18 Uhr

 

 

 

Klavier

 

Barbara
Baun

Cembalo

 

Kazuki
Suzuki

Violine

 

Beatrice
Calini

Viola

 

Taihei
Wada

Kontrabass

 

Mengyao
Yang

Vibraphon

 

Marcelin
Huguet

 

Musikalische Leitung

 

Barbara
Baun, Cosima Sophia Osthoff

Regie

 

Andreas
Baesler

Stückkonzeption

 

Isabelle
Kranabetter

Bühne und Kostüm

 

Ruth
Groß

Kostümmitarbeit

 

Heike Kehl

Beleuchtung

 

Stefan
Bolliger

Technische Leitung

 

Stephan
Werner

Technische Mitarbeit

 

Thorsten
Steinmann, Bernd Vogt, Max Ehrengard

 

Bühnentechnik, Ton,
Licht Saalbau

 

 

Martin
Baron, Stefan Waber

Maske

 

Caecilia
Neuweiler, Daniela Werner

Sprachcoaching

 

Philippe
Huguet (französisch), Sandra Schuschan (deutsch), Antonella Schiazza
(italienisch)

 

Körperschulung

 

Andrea
Haupt

 

Anders
wird die Welt mit jedem Schritt

 

Bewegung,
Perspektivwechsel, Aufbruch zu neuen Ufern: Das Leben ist stets ein niemals
gerader Weg, der selbst schon Ziel bedeutet. Es ist eine große,
ununterbrochene Wanderschaft, die erst mit dem Tod enden wird.

Wanderschaft
ist deshalb ein großes Thema und Motiv in Drama, Prosa, Lyrik und Musik.

Wie
jede Wanderung unterteilt sich auch unsere in mehrere Etappen:

1)  
Aufbruch.

Es
ist Frühling. Am Anfang steht der jugendliche Drang, die Welt zu entdecken
und zu erobern. Alles scheint möglich. Das Jugendglück unserer Protagonisten (einem
jungen Mann und einer junge Frau) scheint grenzenlos, wird von manchen aber höhnisch
kommentiert (Sopran). Die erste große Liebe relativiert sich zu einer
Möglichkeit unter vielen. Das junge, noch unerfahrene Paar erlebt die ersten
euphorischen Gipfelmomente des Lebens, lernt aber auch, dass Verlust und
Trauer ebenfalls Teile dieses gerade erst begonnenen Weges sind.

 

2)  
Weg.

Es
ist Sommer (Sopran). Unser Paar befindet sich jetzt doch gemeinsam auf
der eingeschlagenen Route (Das Wandern). Man rauft sich zusammen.
Pragmatismus und Kompromisse haben die gedachte Ideallinie zum Gipfelziel
bereits deutlich verändert. Immer wieder eröffnen sich neue Perspektiven und
alternative Wege. Die Sehnsucht nach noch unentdeckten Gefilden und Gefühlen
treibt die Protagonistin nun ihrerseits fort von ihrem Partner, dem sie, von
ihren jugendlichen Verlustängsten getrieben, gefolgt war. Auf der Suche nach
der Nachtigall (Uguisu), begegnet ihr eine neue Stimme, der Tenor. Der
kurze Moment der Kirschblüte (Sakura yokochō) eröffnet der Frau die
Chance Abschied zu nehmen und einen neuen Abschnitt des Weges selbst zu
bestimmen. Der Mann erkennt resigniert, dass die vermeintlich vernünftigen
Kompromisse, die er gemacht hat, ihn seinem Ziel nicht nähergebracht haben.

 

3)  
Irrweg.

Es
wird Herbst. Der einstmals sicher geglaubte Kurs erweist sich zunehmend als
unübersichtliches Labyrinth. Immer wieder steht man/frau an denselben
Weggabelungen. Schatten der Vergangenheit (Sopran) holen die beiden ein (Dein
Name)
. Aber mittlerweile ist es zu spät, noch einmal umzukehren. Jeder
wandert ermüdet und desillusioniert weiter, immerhin begleitet und behütet
von der schützenden Hand eines Schutzengels (Mezzosopran), welcher die
Unumkehrbarkeit des Lebensflusses erklärt (Mirar el Rio). Das Wandern ist
zu einer Last und Bürde geworden.

 

4)  
Ziel.

Winter.
Die ironische Stimme des Soprans hält dem Protagonisten am Ende seines Weges
den Spiegel vor und kommentiert sein Scheitern. Die Erkenntnis, an einem
früheren Punkt des Weges falsche Entscheidungen getroffen zu haben, die nun
nicht mehr zu revidieren sind, lässt ihn verzweifeln. Er lebt nur noch in der
Erinnerung (Heimweh). Die Protagonistin hat ihren Weg gefunden und ist
inzwischen mit sich und der Welt im Reinen (No More Roving). Allerdings
lässt sie das Scheitern des Mannes, der früher einmal ihre große Jugendliebe
war, nicht unberührt. Die Wege sind gegangen, alles ist gesagt, der Winter
legt sich kalt über die Seelen der Protagonisten. Sie findet Frieden im
Schlaf, ihm wird vom Engel der Weg ins Totenreich gewiesen.

 

 

Barbara Baun widmet neben ihrer
kammermusikalischen und solistischen Tätigkeit ihr Hauptinteresse von Anfang
an der Liedgestaltung. Sie ist gefragte Partnerin von Sänger*innen wie
Kerstin Bruns, Diana Haller, Sibylla Rubens, Ulrike Sonntag, Heike-Theresa
Terjung, Anke Vondung, Ruth Ziesak, Frank van Hove, Daniel Johannsen,
Johannes M. Kösters, Christoph Prégardien, Roman Trekel, Oliver Widmer und
Dominik Wörner. Zusammen mit Oliver Widmer nimmt sie drei Jahre lang als
Liedduo am Meisterkurs von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin teil.

Barbara
Baun gastiert bei Festivals wie RheinVokal,
Komponisten des 20. Jahrhunderts (De
Ijsbreker Amsterdam), Internationales
Festival Arnold Schönberg
oder dem Wolfgang
Rihm Festival
(De Singel Antwerpen) und arbeitet mit dem
Anton-Webern-Chor und dem Ensemble Phorminx zusammen.

Ein
Gesprächskonzert im Studio von Radio France in Paris wird live übertragen.
Weitere Konzerte werden vom NDR, HR und SWR aufgezeichnet. 2017 wird sie vom
SWR als Studiogast zu Treffpunkt Klassik extra eingeladen.

Ihre
Solo-CD „Der Traum von Paris" mit Sonaten von W.A.Mozart und Texten von
Philippe Huguet erscheint bei Auris
Subtilis
.

2007
gründet Barbara Baun die Biennale Kirchheimer
Liedersommer
mit Meisterkursen und Liederabenden. 2016 konzipiert sie für
das Festival erstmals die Werkstatt
Lied
, für die Schüler*innen Texte schreiben, die von
Kompositionsstudierenden vertont und von Liedstudierenden uraufgeführt werden.
2018 überträgt Deutschlandfunk Kultur
die Sendung „Einstand: Wo neue Lieder wachsen - der Kirchheimer Liedersommer"
über ihr Projekt Werkstatt Lied und
ihr Festival.

Barbara
Baun gestaltet als Dozentin für Liedgestaltung von 2014 bis 2019 an der
Musikhochschule Mannheim zahlreiche thematische und moderierte Klassenabende,
u.a. am original Conrad-Graf-Hammerflügel in den Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim. 2016/2017 unterrichtet sie als Gastdozentin Liedgestaltung an der
Musikhochschule Karlsruhe. In Meisterkursen unterrichtet sie gemeinsam mit
Julie Kaufmann, Sibylla Rubens und Olaf Bär.

 

 

Cosima Sophia Osthoff begann ihre Theaterkarriere 1990 am Theater der Hansestadt Lübeck. Zielstrebig
verfolgte sie ihren Weg als Dirigentin über die Stationen Oldenburg, Coburg
und Trier, wo sie bereits 1. Kapellmeisterin und Stellvertretende GMD war,
bevor sie 2001 als 1. Kapellmeisterin ans Musiktheater im Revier
Gelsenkirchen berufen wurde. Dort dirigierte sie bis 2008 zahllose
Produktionen und machte sich weit über die Stadt hinaus einen Namen. So
wurde sie mehrfach zu einer der besten Dirigenten in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Seit Herbst 2008 hat sie die Professur der Musikalischen Leitung des
Instituts für Musiktheater an der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim inne und war von 2010 bis 2018 auch Leiterin des Instituts.
Seit 2011 wurden unter ihrer Leitung immer wieder höchst erfolgreiche
Produktionen herausgebracht, zuletzt „The Rape of Lucretia" von Benjamin
Britten. Im Mai 2012 war die Opernschule mit Mozarts Jugendwerk „Bastien und
Bastienne" bei den Schwetzinger Festspielen des SWR im Rokokotheater des
Schwetzinger Schlosses zu Gast. Seit 2012 besteht wieder eine Kooperation mit
dem Nationaltheater Mannheim, aus der in Zusammenarbeit mit der
Kompositionsklasse unter Leitung von Prof. Sidney Corbett schon mehrere
Neuproduktionen für die Junge Oper hervorgingen, z.B. „Echt" und in
Zusammenarbeit mit der Jazzabteilung auf der Basis von Händels „Orlando"
unter dem Titel „AMOR".

Im Frühjahr 2016 übernahm sie nach dem plötzlichen Tod von Prof.
Klaus Arp kurzfristig zusätzlich die Vertretung der Professur für
Orchesterdirigieren und die Leitung des Hochschulorchesters.

Im neuen Landeszentrum für Dirigieren hat sie die Professur für
Orchesterdirigieren (Schwerpunkt Oper) übernommen.

 

 

Andreas Baesler absolvierte nach einem Studium der Publizistik und Deutschen
Literatur in Münster die Regieklasse der Folkwangschule in Essen. Als
Regieassistent arbeitete er bei Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen,
bevor Engagements an den Theatern in Ulm, Augsburg sowie den Opernhäusern in
Brüssel und Frankfurt folgten. Er arbeitete u.a. mit Karl-Ernst Herrmann,
Peter Mussbach und Herbert Wernicke zusammen. Von

1996 bis 1999 war Andreas Baesler Direktionsmitglied am Luzerner
Theater, von 2000 bis 2002 Operndirektor am Volkstheater Rostock, von 2003
bis 2008 Chefregisseur am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Über 150
Inszenierungen im Musiktheater wie im Sprechtheater tragen inzwischen seine
Handschrift, darunter eine Reihe von Ur- und Erstaufführungen. Gastinszenierungen
führten ihn u.a. nach Hamburg („Les Contes d‘ Hoffmann"), Mannheim, das
Aalto-Theater in Essen („LÅLItaliana in Algeri", „Nabucco", „Der Liebestrank"
und „Hans Heiling"), Strasbourg („Lulu", „Les Troyens"), Linz („Don
Giovanni", „Lady Macbeth von Mzensk"), Toronto („Fidelio") und zu den
Internationalen Musikfestwochen Luzern sowie den Internationalen
Gluck-Festspielen Nürnberg. Er arbeitete an den Staatstheatern von
Nürnberg, Braunschweig, Oldenburg, und Schwerin, den Bühnen von Krefeld, Münster,
Osnabrück, Magdeburg, Innsbruck, Klagenfurt, Luxembourg, Nancy, Toulouse und
Panama City. Seit 2009 inszeniert Baesler regelmä.ig in Kuba. Mit dem Teatro
Lírico Nacional de Cuba in Havanna erarbeitete er u.a. die kubanischen Erstaufführungen
von Mozarts „Zauberflöte", Wagners „Der Fliegende Holländer" und „Tannhäuser"
sowie Hans- Werner Henzes „El Cimarron".

Im Sommer 2015 erhielt Baesler einen Ruf als Professor an die
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, wo er das Institut
für Musiktheater leitet.

 

 

Isabelle Kranabetter (*1988) ist eine Theatermacherin, die an
interdisziplinären Formen zwischen Musik, Performance-Theater und Neuen
Medien arbeitet. Als Regisseurin und Dramaturgin hat sie international an
renommierten Institutionen gearbeitet, wie z. B. dem Festival
d'Aix-en-Provence, der Münchner Biennale, der Biennale di Venezia, dem
Elektrotheater Stanislawski Moskau, der Staatsoper Hamburg oder den Théatres
de la Ville de Luxembourg. Ihre zukünftigen Projekte kreiert sie für das
Kunstfest Weimar, die Musiktheatertage Wien und den Palais de la Porte Dorée
Paris. Isabelle Kranabetter ist heute zudem Alumna der Akademie
Musiktheater Heute sowie der Académie du Festival d'Art Lyrique
d'Aix-en-Provence.

 

 

 

Ruth Groß arbeitete, nachdem frühere Jahre sie u.a. zu
den Salzburger Festspielen, an die Ruhrtriennale, die Opernhäuser von
Frankfurt und Zürich sowie an die Pariser Opéra de la Bastille geführt
hatten, neben ihrer Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Düsseldorf, für
folgende Produktionen:

Sie schuf Bühne und
Kostüme für LUCIA DI LAMMERMOOR für die Opera Dijon, dazu das Bühnenbild für
MADAME BUTTERFLY, ELISIR D'AMOUR und mit dem Regisseur Eric Perez das
Bühnenbild zu EUGEN ONEGIN sowie in 2019 DIE PERLENFISCHER, Koprod. Pforzheim
und Festival de Saint Céré.

Ruth Groß arbeitete
mehrfach mit Andreas Baesler: Sie gestaltete das Bühnenbild für C. W. Glucks
ARMIDE (Koproduktion Luzerner Theaters mit dem Musiktheater im Revier
Gelsenkirchen) sowie die Kostüme zu UN RE IN ASCOLTO von Luciano Berio in
Luzern, für die sie in der Zeitschrift "Opernwelt" als
Kostümbildnerin des Jahres vorgeschlagen wurde. Sie erarbeitete mit ihm die
Uraufführung zweier Stücke von Jutta Schubert in Trier und im Luxemburger
Kapuzinertheater, sowie Bühne und Kostüme für LA BOHEME an der Opera Panama
und die Opernproduktion des Jahres 2019 der MuHo Mannheim, REIGEN; für und
zusammen mit Markus Lüpertz gestaltete sie die Ausstattung für UNA COSA RARA
in Regensburg.

In 2018 war sie auch
mitverantwortlich für das Bühnenbild zu DANTE- DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE (R:
Johannes Schütz) am Schauspielhaus Düsseldorf, in Pforzheim gehören dazu die
Kostüme für das Musical DOKTOR SCHIWAGO von Lucy Simon (R: Tobias Materna)
und die Kostüme für Verdis NABUCCO sowie Kurt Weills STREET SCENE  sowie in 2019 RIGOLETTO (R: Thomas
Münstermann).

 

Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren und war einige Jahre freiberuflich als
Lichttechniker tätig, bevor er 1995 als Beleuchter ans Thalia Theater in
Hamburg verpflichtet wurde.

Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Leiter der
Beleuchtung. Anschließend war er von 2006 bis 2010 als Leiter der Beleuchtung
und als Lichtgestalter am Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart engagiert.

Seither ist Stefan Bolliger freischaffend als Lichtgestalter tätig. Er
arbeitete an der Bayerischen Staatsoper München, dem Theater an der Wien,
den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen
Staatsoper, der Semperoper Dresden, dem Theater Basel, der Vlaamse Opera in
Antwerpen, dem Neuen Nationaltheater Tokio, der Norske Opera in Oslo, der
Staatsoper im Schiller Theater Berlin, der Lettischen Nationaloper in Riga
und der Oper Wuppertal.

 

 

 

Wir
danken:

Volker
Schmidt und Mitarbeiter*innen vom Saalbau Neustadt a.W., dem

Kulturamt
Neustadt a.W., Ralf Rüssel und den Kollegen des Hausdienstes,

Gregor
Hermann, Jochen Steier und Annika Schmelzinger vom Konzertbüro, Prof. Anna
Maria Dur, Prof. Stefanie Krahnenfeld, Prof. Timothy Sharp, Prof. Snezana
Stamenkovic

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir weisen darauf hin,
dass Bild- und / oder Tonaufnahmen bei der Veranstaltung aus urheberrechtlichen
Gründen nicht gestattet sind.