Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten

"Wir wollen helfen"

Benefizkonzert zu Gunsten der Aktion des Mannheimer Morgen
Es spielen Professoren der Musikhochschule Werke von L.v. Beethoven
Veranstalter: Hilfsverein Mannheimer Morgen e.V.

Karten ab 03.12. im MorgenForum P3,4-5 und in allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen

Sonntag, 15. Dezember 2019
11:00
Uhr
Schloss Mannheim
Rittersaal
Ehrenhof Ost
Bismarckstr. 10
68161 Mannheim
Eintritt € 25,-
Karten ab 03.12. im MorgenForum P3,4-5 und in allen Geschäftsstellen des Mannheimer Morgen

Programm

 

 

 

 

Ludwig van
Beethoven

1770-1827

 

 

Sonate Nr. 5 in F-Dur op. 24

„Frühlingssonate"
- Allegro

- Adagio molto espressivo

- Scherzo. Allegro molto

- Rondo. Allegro ma non troppo

 

Viviane Hagner, Violine

Rudolf
Meister, Klavier

 

Ludwig van
Beethoven

1770-1827

 

 

Sextett
Es-Dur op. 81b

für zwei Hörner und Streichquartett

- Allegro con brio

- Adagio

- Rondo. Allegro

 

Samuel
Seidenberg, Horn

Yue
Guan, Horn
(Klasse Prof. Samuel Seidenberg

Stefan Arzberger, Violine I

Wolfgang Hammar, Violine II

Hideko Kobayashi, Viola

Domenico Milone, Violoncello
(Klasse Zoltán Paulich)

 

 

 

 

PAUSE

 

 

Ludwig van
Beethoven

1770-1827

 

 

Quintett
Es-Dur, op. 16

für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und
Fagott

- Grave - Allegro ma non troppo

- Andante cantabile

- Rondo. Allegro ma non troppo

 

Rudolf Meister, Klavier

Emanuel Abbühl, Oboe

Wolfhard Pencz, Klarinette

Samuel
Seidenberg, Horn

Ole
K. Dahl, Fagott

 

 

 

 

Viviane
Hagner
gehört zu den profiliertesten
Musikerinnen ihrer Generation. Die Berliner Morgenpost schwärmte: „... eine
sorgsame und gleichzeitig brillante Geigerin. Ihr Spiel versteht,
Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs Eindringlichste zu mischen."

Seit ihrem Debüt als Dreizehnjährige
mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist sie bei den
großen Orchestern der Welt zu Gast, wie den Berliner Philharmonikern, den New
Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Leipziger
Gewandhausorchester. Sie musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy,
Barenboim, Bychkov, Chailly, Dutoit, Eschenbach, Maazel, Nagano, Zinman
und Zukerman. Ein schneller Blick ins Repertoire der in Berlin lebenden
Künstlerin reicht, um ihre Vielseitigkeit zu demonstrieren: Neben den
etablierten großen Solokonzerten von Bach bis Berg finden sich im Repertoire
von Viviane Hagner auch die Konzerte von Goldmark, Hartmann und Szymanowski,
und aus den letzten Jahrzehnten Werke etwa von Gubaidulina, Lutoslawski,
Penderecki.

2002 spielte sie die Uraufführung
des Violinkonzerts von Unsuk Chin mit dem Deutschen Symphonie-Orchester
Berlin unter Kent Nagano. Das mit dem Grawemeyer Award ausgezeichnete Werk
nahm sie anschließend mit Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal
auf; diese Aufnahme erschien 2009 bei Analekta. Im Mai 2012 erschien bei
Capriccio der Live-Mitschnitt einer Aufführung des Violinkonzertes
„TiefenRausch" von Christian Jost, dirigiert vom Komponisten.

Die passionierte Kammermusikerin
spielt seit vielen Jahren im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Nicole
Hagner. Regelmäßig ist sie zu Gast bei renommierten Festspielen wie dem
Marlboro Festival in den USA.

2007/08 gab Hagner als „Artist in
Residence" des Konzerthauses Berlin insgesamt zwölf
Konzerte als Solistin und Kammermusikerin, und im Sommer 2009 war sie bei den
Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in 14 Konzerten als
„Preisträgerin-in-Residence" zu erleben.

Zu den Höhepunkten
der letzten Zeit zählen ihr Debüt mit dem Cleveland Orchestra unter David
Zinman, eine USA-Tournee mit dem Orpheus Chamber Orchestra, mit dem sie u.a.
ihr Carnegie Hall-Debüt gab, eine Wiedereinladung zum Enescu-Festival mit dem
BBC Symphony Orchestra unter Neeme Järvi sowie Konzerte mit dem Philharmonia
Orchestra unter Esa-Pekka Salonen in der Royal Festival Hall, beim Edinburgh
Festival und beim Beethovenfest Bonn.

Das Label Hyperion veröffentlichte
im Frühjahr 2010 ihre Einspielung von Henri Vieuxtemps' Violinkonzerten Nr. 4
und 5 mit dem Royal Flemish Philharmonic. 2007 kam ihre erste Solo-CD mit
Werken von Bartók, Hartmann und
Bach heraus (Altara).

Viviane Hagner engagiert sich auch
für die Vermittlung klassischer Musik an Zuhörer
von ganz jung bis alt, denen ein Konzertbesuch sonst nur schwer möglich
ist. Im Rahmen des von Lars Vogt ins Leben gerufenen Projekts „Rhapsody in
School" besucht sie Schulklassen, um sie zum Hören
klassischer Musik zu begeistern oder zum Erlernen eines Instrumentes zu
motivieren. Ihre Konzerttermine in Europa, den USA und Asien verbindet sie
auch immer wieder gerne mit Meisterkursen. Von 2009 bis 2012 war sie
Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin. Seit 2013 ist
sie Professorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim.

 

 

 

 

Mit
dem BBC Music Award (2018) wurde erneut die pianistisch-interpretatorische
Qualität der Aufführungen Rudolf
Meisters
durch die Verleihung eines bedeutenden Preises gewürdigt. Schon
30 Jahre zuvor resümierte der Berliner Tagesspiegel: „....manchmal stimmt es
eben doch: nomen est omen".

 

Rudolf
Meister trat weltweit als Solist mit mehr als 40 Orchestern auf - u. a. unter
der Leitung seines Bruders Cornelius Meister - sowie als Kammermusiker mit
berühmten Partnern wie Ulf Hoelscher, Isabelle van Keulen, Viviane Hagner,
Marco Rizzi oder István Várdai. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie
das Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan, Seoul Arts Center,
ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein und Konzerthaus (Wien),
Berliner Philharmonie und Festspielhaus Baden-Baden sowie zum Rheingau Musik
Festival und Schleswig-Holstein Musik Festival. Daneben entstanden zahlreiche
CD-Einspielungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen
Grammophon Gesellschaft und Toshiba EMI.

 

Mit
26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Staatliche
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen, nachdem er
bereits als Paul Badura-Skodas Assistent an der Wiener Musikhochschule
gelehrt hatte. Seit 1997 führt er die Hochschule als mittlerweile
dienstältester Rektor Deutschlands. Er unterrichtete als Gast an den
wichtigsten außereuropäischen Musikhochschulen - u.a. The Juilliard School,
New York, Yale University (School of Music), Beijing Central Music
Conservatory und Seoul National University - sowie an zahlreichen
Musikhochschulen in Europa. Daneben leitete er in 13 Ländern weltweit
zahlreiche Meisterkurse. Seine Studierenden sind Preisträger bei wichtigen
nationalen und internationalen Wettbewerben (unter anderem Internationaler
Musikwettbewerb der ARD), und er ist auch selbst regelmäßig Juror derartiger
Wettbewerbe. Er engagiert sich auch im Bereich der Studienvorbereitung, seine
Vorstudierenden gewannen zahlreiche Preise bei internationalen
Jugendwettbewerben sowie bei „Jugend musiziert" (u. a. 1. Preis
Bundeswettbewerb Klavier Solo mit der Höchstpunktzahl).

 

Rudolf
Meister ist Vorstandsmitglied der Rektorenkonferenz der deutschen
Musikhochschulen in der HRK, 1. Vorsitzender der Internationalen
Max-Reger-Gesellschaft und Vorsitzender des Fachbeirats der Popakademie
Baden-Württemberg, er war stellvertretender Vorsitzender der internationalen
Vereinigung der führenden Mozart-Städte „Mozart-Wege" und Honorarprofessor
des Konservatoriums Novosibirsk. Für sein umfassendes kulturelles Engagement
wurden ihm die Ehrennadel der Stadt Goslar und die George Enescu-Medaille des
Rumänischen Kulturinstituts verliehen.

 

Der
1963 in Heidelberg geborene Künstler schloss bereits als 20jähriger sein
Studium an der Musikhochschule Hannover mit der Reifeprüfung ab (Prof.
Konrad Meister). Ausgezeichnet durch mehrere Stipendien des
österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Forschung setzte
Rudolf Meister sein Studium an der Wiener Musikhochschule fort (Prof.
Paul Badura-Skoda). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bereits damals
durch den Gewinn internationaler Wettbewerbe bekannt. An der New Yorker
Juilliard School studierte Rudolf Meister als Stipendiat der Studienstiftung
des deutschen Volkes (Prof. Jacob Lateiner). Weitere Förderung erhielt er
durch die Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats.

 

 

 

 

Samuel Seidenberg wurde 1978 in
Osterburg in der Altmark geboren. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er im
Alter von neun Jahren bei Jürgen Runge an der Musikschule Potsdam. Vom 13.
bis 19. Lebensjahr besuchte er das Spezialgymnasium für Musik „C.-Ph.-E.
Bach" in Berlin. Hornunterricht erhielt er in dieser Zeit bei Professor Kurt
Palm und Professor Christian-Friedrich Dallmann, bei dem er 1999 ein
Musikstudium an der Musikhochschule „Hanns Eisler" begann. Sein Diplom
absolvierte er erfolgreich an der Mannheimer Musikhochschule.

In
der Zeit von 1998 bis 2018 war er als Solohornist bei den Münchner
Philharmonikern, beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin, bei den Nürnberger
Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern und zuletzt beim HR -
Sinfonieorchester in Frankfurt am Main engagiert.

Samuel
Seidenberg war 2003 Stipendiat des Deutschen Musikrats und gewann 2004 den
Internationalen Musikwettbewerb in Genf.

Als
Solist konzertierte er unter Dirigenten wie Paavo Järvi, Sebastian Weigle und
Jonathan Nott mit Orchestern wie dem HR-Sinfonieorchester, den Bamberger
Symphonikern und der Prager Philharmonie.

Mit
dem HR-Sinfonieorchester unter Sebastian Weigle spielte er seine Debüt-CD mit
den Hornkonzerten von Richard und Franz Strauss ein, die 2014 erschien und
sehr positiv von Presse und Publikum aufgenommen wurde. Derzeit arbeitet
Samuel Seidenberg weiter regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern und der
Staatskapelle Berlin zusammen.

Als
Professor betreut er seit 2013 erfolgreich die Hornklasse an der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Er
ist ein international gefragter Artist, Dozent und Juror bei großen
Musikfestivals und Wettbewerben.

 

 

 

 

 

Yue Guan wurde 1992 in
Shanghai geboren und begann bereits im Alter von 10 Jahren mit dem Hornspiel.
Seine Schulzeit absolvierte er an der „Shanghai Conservatory of Music High
School". Hier erhielt er Unterricht bei den Professoren Han Sim Kuang und Han
Xiaoming. Im Jahre 2011 begann er ein Musikstudium an der Hochschule für
Musik Saar. Dort erhielt er Unterricht bei Prof. Han Xiaoming, Prof. Sybille
Mahni und Ludwig Rast.

Zur
Zeit studiert er im Studiengang Solistische Ausbildung bei Prof. Samuel
Seidenberg an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in
Mannheim.

Zwischen
2013 und 2014 spielte Yue Guan als Hornpraktikant bei der Deutschen Radio
Philharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern mit. Derzeit ist er Mitglied bei
der Jungen Deutschen Philharmonie.

Als
Aushilfe spielt er in vielen Orchestern, darunter die Deutsche Radio
Philharmonie, das HR-Sinfonie Orchester, das Berliner Konzerthaus Orchester,
die Mannheimer Kammerphilharmonie, das Kurpfälzische Kammerorchester und das
Singapur Sinfonie Orchester.

 

 

 

Stefan
Arzberger
geboren 1972 in
Rodewisch/Vogtland, erhielt im Alter von vier Jahren seinen ersten
Geigenunterricht am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau. Er gewann
zahlreiche Preise bei den Jugendwettbewerben und nahm sein 1989 Studium an
der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei
Prof. Klaus  Hertel auf. In
dieser Zeit war er Mitglied des European Community Chamber Orchestra sowie
Konzertmeister des Gustav-Mahler-Jugendorchesters

1992
folgte ein Engagement am Gewandhausorchester Leipzig, zuletzt als
stellvertretendere Erster Konzertmeister.

Als Mitglied diverser Ensembles
(Gewandhaus-Oktett, Sinfonietta Leipzig, Arzberger-Quartett, Leipziger
BarockSolisten)

 

widmete
er sich der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik.

Von 1997 bis 2008 war er Mitglied des
Orchesters der Bayreuther Festspiele
und seit 2003 Mitglied des Luzern Festival Orchester unter Leitung von
Claudio Abbado und Riccardo Chailly.

2008
folgte Stefan Arzberger dem Ruf des Leipziger Streichquartett's als
Primarius. Zahlreiche CD-Aufnahmen bei MDG seither und der Beginn der
Gesamteinspielung sämtlicher Streichquartette von Joseph Haydn.

Stefan
Arzberger unterrichtete von 2003  an
der Hochschule für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy, gab
Meisterklassen für Kammermusik in Tokio, Seattle Vancouver und seit 2017 als
Dozent für Violine an der Hochschule für Musik Mannheim.

Stefan
Arzberger spielt ein Instrument von Giovanni Rota, Cremona ca. 1810.

 

 

 

 

Wolfgang Hammar
wurde in Mainz geboren und erhielt dort im Alter von acht Jahren seinen
ersten Violinunterricht.

Nach zahlreichen Preisen beim
Wettbewerb „Jugend Musiziert" ging er 1984 als Jungstudent an die
Musikhochschule Würzburg zu Prof. Conrad von der Goltz.

1989 legte er die Diplomprüfung in
Würzburg ab und wechselte zu Prof. Franco Gulli an die University of Indiana
in Bloomington, USA.

Von 1991 bis 1993 studierte Wolfgang
Hammar bei Prof. Michael Schnitzler an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Wien.

Daneben erhielt er wichtige
künstlerische Anregungen durch Thomas Zehetmair, Thomas Brandis und Janos
Starker.

In der Spielzeit 1992/93 besuchte
Wolfgang Hammar das Orchesterseminar an der Deutschen Oper Berlin und trat
1993 seine erste Stelle als stellvertretender Konzertmeister bei den Lübecker
Philharmonikern an.

1997 wurde er 1 Konzertmeister der
Landeskapelle Eisenach.

Seit 2003 ist Wolfgang Hammar
Konzertmeister im Nationaltheater-Orchester Mannheim und seit 2011 Mitglied
im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Daneben ist er regelmäßig als
Konzertmeister Gast bei vielen anderen bedeutenden deutschen Orchestern und
als Kammermusiker und Solist tätig.

Seit 2018 hat Wolfgang Hammar
außerdem eine Dozentur für Violine an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Mannheim inne.

 

 

 

 

Hideko Kobayashi (Viola), geboren
in Tokio, studierte Geige bei Prof. R. Kubota und Prof. S. Ishii an der Toho
Musikhochschule in Tokio. In dieser Zeit reifte ihr Entschluss, durch
vielfache kammermusikalische Tätigkeit, die Bratsche zu ihrem Hauptinstrument
zu wählen. Nach dem Abschluss ihres Violinstudiums nahm sie kurz Unterricht
bei N. Okada, dem damaligen Solobratscher der Bamberger Sinfoniker und ging
dann 1984 an die Kölner Musikhochschule in die Meisterklasse von Prof. Rainer
Moog. Die Reifeprüfung absolvierte sie mit Auszeichnung und 1989 das
Konzertexamen. 1989-1991 war sie Assistentin von Prof. Moog an der Kölner
Musikhochschule. Schnell machte sie sich international als Preisträgerin
verschiedener Wettbewerbe, u.a. in Markneukirchen und Reims, einen Namen.
Nachdem sie 1987 den Internationalen Musikwettbewerb in Pretoria und zwei
Jahre später den ARD-Musikwettbewerb in München gewonnen hat, wurde sie zu
mehreren Konzerten als Solistin nach Japan, Europa und in die USA eingeladen,
u.a. mit dem NHK Symphony Orchestra Tokio, dem Sinfonie Orchester des
Bayerischen Rundfunks München und dem RSO Berlin. Seitdem gastiert sie als
Solistin regelmäßig bei Musikfestivals wie z.B. dem Prager Frühling, dem
George Enescu Festival Bukarest, dem Viola Festival Paris, dem Festival di
Bergamo, dem Holland Festival, dem Musikfestival Biel, dem Yatzugatake
Festival in Japan und Savannah Music Festival in den USA.
Als Mitglied des Sonare-Quartetts spielte sie zahlreiche Konzerte, Rundfunk-
und Schallplattenaufnahmen in Deutschland und Europa. Seit 1990 ist sie
Mitglied des Saito Kinen Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa. 1991
wurde sie zur Professorin an die Staatliche Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim berufen. Auf CD ist u.a. die Gesamteinspielung
aller Suiten für Viola solo von Max Reger und der Chromatischen Fantasie von
Bach-Kodaly erschienen. Für Hideko Kobayashi schrieb Gerhard Stäbler ein
Konzert für Viola und Orchester. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa,
Japan, Korea und Venezuela.

 

 

Domenico Milone, in L' Aquila (Italien)
geboren, begann seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium;
nach 2 Jahren wechselte er zum Konservatorium "Santa Cecilia" in
Rom; während dieser Zeit wurde er an der Akademie des Italienischen
Jugendorchesters bei der renommierten "Scuola di M. di F."
aufgenommen, in derer Rahmen er die Möglichkeit hatte, bei internationalen
Tourneen unter Dirigenten wie R. Muti, C. Abbado, R. Abbado, E. Inbal, G.
Ferro, J. Tate aufzutreten und das Studium seines Instruments, sowie der
Kammermusik und des Orchesterspiels zu vertiefen, u.a. bei B. Baraz
(Solocello bei den Moskauer Solisten, Philharmonia Orchestra), P. Farulli (Quartetto
Italiano) H. Beyerle (Alban Berg Quartett), C. Giovaninetti (Ysaye Quartett),
A. Farulli, A. Nannoni, K. Bogino (Tschaikowsky Trio)

Er zog dann nach Paris, wo er weiterhin bei Prof.
Baraz Unterricht nahm und anschließend Kammermusikkurse an der "Ecole
Nationale de Music de Fresnes" besuchte.

Darauffolgend setzte er sein Studium in
Deutschland fort, zunächst an der Musikhochschule Detmold bei Prof. A.
Gebert, dann in der Klasse von Prof. M. Flaksman an der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim, wo er zurzeit im
Studiengang "Orchestersolist" studiert.

Als Kammermusiker, der regelmäßig zu Festivals
wie dem Festival Erik Satie in Arcueil (Paris), dem Festival di Musica di
Lucca, dem Festival di Musica Città di Campagnano, dem Festival Heidelberg
Frühling, dem Festival Piano Prestige à Cazouls lès Béziers, dem Festival
"Entroterre" Iseo Lake Chamber Music Festival eingeladen wurde,
spielte er mit Musikern wie K. Bogino, M. Vitas, B. Baraz, G. Ettore, S.
Lanfranchini, S.Tarara...

 

 

 

Emanuel Abbühl wurde in Bern geboren
und studierte bei André Lardrot in Basel und Heinz Holliger in Freiburg i.Br.
Er erhielt schon während des Studiums mehrere nationale und internationale
Auszeichnungen und Preise, u.a. bei den Wettbewerben von Genf und Prag und
war Solooboist des Basler Sinfonieorchesters, danach im Rotterdams
Philharmonisch Orkest und von 2006 bis 2013 Solooboist des London Symphony
Orchestra.

Er
war viele Jahre mit dem Chamber Orchestra of Europe verbunden und als Gast
eingeladen beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Boston Symphony
Orchestra, dem Festival Orchester Budapest, dem Mariinsky Orchestra, dem
World Peace Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Als
Solist und Kammermusiker ist er aufgetreten u.a. mit dem London Symphony
Orchestra, Rotterdams Philharmonisch Orkest, St. Petersburg Philharmonic
Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Osaka Symphony Orchestra, Queensland
Philharmonic Orchestra, I Musici, Amsterdam Sinfonietta und im Rahmen der
Musikfestivals in Salzburg, Tanglewood, Istanbul, St. Petersburg, Edinburgh,
Seoul Arts Center sowie Mexico City und mit Dirigenten wie Valery Gergiev,
Sir Colin Davis, A. Jordan und Witold Lutosławski.

Er
hat u.a. mit der Amsterdam Sinfonietta mehrere Oboenkonzerte und mit den
Swiss Chamber Soloists E. Carters Oboenquartett aufgenommen, im
Bläserensemble von Heinz Holliger bei der Aufnahme von W. A. Mozarts
Bläserserenaden und an zahlreichen LSO Life CDs mitgewirkt.

Im
August 2017 ist die Ersteinspielung des Oboenquartetts von Sir Peter Maxwell
Davies mit dem Hebrides Ensemble bei Delphian Records erschienen.

Emanuel
Abbühl war Dozent an der Musikhochschule Rotterdam, an der Royal Academy of
Music in London und wurde im Oktober 2005 als Professor für Oboe an die
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und an die
Musik-Akademie Basel berufen.
Meisterkurse und Lectures führten ihn u.a. nach Japan, Korea, Spanien, Mexico
(UNAM), CSNM Paris, Krakau, an das Northern College Manchester, die Juilliard
School, die Australian National Academy of Music, das Central Conservatory of
Music Beijing und das Affinis Music Festival Hiroshima.
2011 wurde er zum Honorary Member der Royal Academy
of Music in London ernannt.

 

 

 

Wolfhard
Pencz

wurde 1957 in Rodewisch/ Vogtland geboren. Er erhielt seinen ersten
Klarinettenunterricht am „Robert-Schumann-Konservatorium" in Zwickau.
Bis 1980 studierte er bei Professor Ewald Koch an der „Hochschule für Musik
Hanns-Eisler" in Berlin.
1980 bis 1984 war er Solo-Klarinettist der „Staatskapelle Berlin".  1980 bis 1984 war er Solo-Klarinettist der „Staatskapelle
Berlin", in dieser Zeit gab er zahlreiche Solo-Konzerte (Künstleragentur
der DDR), u.a. das Mozart-Klarinettenkonzert unter Kurt Masur im „Gewandhaus
Leipzig", wo er ab 1984 einen Vertrag hatte. Ab September 1984 war er
Soloklarinettist der „Deutschen Oper Berlin" und half gleichzeitig in
großen deutschen Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, den Münchner
Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, in den Sinfonieorchestern der
ARD in München, Frankfurt, Stuttgart, Köln und ab 1989 auch in den Orchestern
der Staatsoper Berlin und Dresden aus. Er spielte dabei unter Dirigenten wie
Karajan, Celibidache, Meta, Osawa, Levin, Barenboim, Sinopoli, Collin Davis,
Boulez. Ab 1986 ist er Soloklarinettist des „SWR-Sinfonieorchesters
Baden-Baden und Freiburg". Seit 1989 ist er jährlich im " Orchester
der Bayreuther Festspiele" tätig. 1990 erhielt er den „Preis der
Deutschen Schallplattenkritik" 2/1990 für die CD-Einspielung des
Mozart-Klarinettenkonzerts mit dem „SWF-Sinfonieorchester" unter der
Leitung von M.Gielen. Weitere Aufnahmen von Klarinetten - Konzerten (Spohr,
Mayr, Berio) und Kammermusik- Produktionen mit Werken von Mozart, Weber,
Beethoven, Reicha, Brahms, Zemlinsky, Eisler, Schönberg, Webern, Hindemith,
Francaix etc. Er ist Mitglied in Kammermusik-Ensembles wie dem
„Bläserquintett des SWF", der „Kammerphilharmonie der Dresdener
Staatskapelle" und dem „Charis-Ensemble"; außerdem spielte er mit dem
„Amati-Quartett" (Schweiz) und der „Deutschen Kammerakademie
Neuss". Er  gab Konzerte in Funk und Fernsehen, machte
CD-Produktionen, sowie Konzertauftritte im In- und Ausland (u.a. Japan,
Schweiz, Italien, Belgien, Südafrika). Seit 1999 hat er einen Lehrauftrag im
Fach Klarinette an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim inne, im Sommersemester 2008 erfolgte die Ernennung zum
Professor.

 

 

 

Prof.
Ole Kristian Dahl wurde 1975
Trondhjem / Norwegen geboren. Er studierte an der UIS Stavanger bei Robert
Rönnes, am Conservatoire de musique de Genève bei Roger Birnstingl und an der
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Dag Jensen. Er gewann
erste Preise (CIEN Riddes Schweiz, Musicora Villette 1998) und war als Solofagottist
beim Malaysian Philharmonic Orchestra, beim Dänischen Radiosinfonieorchester
und beim WDR Sinfonieorchester Köln tätig. Als Solist trat er u.a. mit dem
Stavanger Symfoniorkester und dem EYCO Chamber Orchestra auf. Als
Kammermusiker ist Ole K. Dahl Mitglied des Zephyr Bläserquintetts (mit
Solobläsern des WDR). Seine Lehrtätigkeit führte ihn an das Königlich
Dänische Konservatorium, an die Carl Nielsen Academy of Music Odense, das Det
Jyske Musikkonservatorium Aarhus, die Folkwang Universität der Künste Essen
und als Professor an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim.  Seine Studierenden
spielen als Solofagottisten u.a. im Dänischen und Schwedischen
Rundfunksinfonieorchester, in der Nationaloper Oslo, im CBSO Birmingham und
beim NDR Hamburg.

Prof.
Ole Kristian Dahl ist u. a. regelmäßig Gast bei den Münchner und Berliner
Philharmonikern, dem NDR Hamburg, dem DSO Berlin sowie dem Oslo Philharmonic
und Chamber Orchestra of Europe. 
Meisterkurse gab er in Oslo, Stockholm, Norrköping, Helsinki, RCM
London, in der Guildhall London, in Seoul, Bergamo und Neuss. 

Prof.
Ole Kristian Dahl gibt außerdem regelmäßig Holzbläser-Coaching u. a. für
Mitglieder des Helsinki Philharmonic Orchestra, der Nationaloper Oslo, des
Norrköpings Symfoniorkester und des Malmö SymfoniOrkester.

 

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