Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Kurse, Seminare, Vorträge, Orchester, Oper, Chor, Ballett, Prüfungskonzerte, Sonderveranstaltungen

Musik für Alle - Benefizkonzert

Sinfoniekonzert
Rezitation Helen Heberer
Eunseon Jang, Kontrabass
(Klasse Prof. Petru Iuga)
Kurpfälzisches Kammerorchester mit Bläsern der Musikhochschule Mannheim
Leitung: Studierende der Dirigierklasse Prof. Stefan Blunier
Im Rahmen eines Dirigierkurses mit Prof. Stefan Blunier vom 9.-12.1.

Sonntag, 12. Januar 2020
17:00
Uhr
CityKirche Konkordien
R 2, 1
68161 Mannheim
Eintritt frei – Spenden zu Gunsten der Vesperkirche

Programm

 

 

 

 

Gioachino Rossini

1792-1868

 

Ouvertüre zu „La scale di seta"

 

Leitung: Akaru Sumizawa

 

 

Nino Rota

1911-1979

 

Divertimento für Kontrabass und Orchester (1968)

- Allegro maestoso

- Alla Marcia

- Aria

- Finale

 

Eunseon
Jang, Kontrabass

(Klasse
Prof. Petru Iuga)

Leitung:
Chenglin Li

 

 

Hugo Wolf

1860-1903

 

 

Italienische
Serenade

- Molto vivo

 

Leitung:
Gustav Kollmann

 

 

Ottorino Respighi

1879-1936

 

Gli
Uccelli (Die Vögel)

- Prelude

- La colomba (Die Taube)

- La gallina (Die Henne)

- L'usignuolo (Die Nachtigall)

- Il cucù
(Der Kuckuck)

 

Leitung: Son Nguyen

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir weisen darauf
hin, dass Bild- und / oder Tonaufnahmen bei der Veranstaltung aus
urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet sind.

 

Die
gebürtige Koreanerin Eunseon Jang
kam 2012 nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim bei Prof. Petru Iuga zu studieren. Nachdem sie dort ihren
Master absolvierte, macht sie nun ihr Konzertexamen. Von 2013-2015 war sie
Akademistin beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und erhielt
dort einen einjährigen Zeitvertrag. Während ihrer Zeit in München erhielt sie
von den Solobassisten Heinrich Braun und Philipp Stubenrauch Unterricht.

Seit
dem Sommer 2016 ist sie bei der NDR Radiophilharmonie, nachdem sie dort zuvor
bereits ebenfalls einen Zeitvertrag hatte.

 

Akaru Sumizawa, geboren 1995 in
Saitama (Japan), absolvierte zunächst das Studium der Musikwissenschaften an
der Tokyo University of the Arts.

Seit
Oktober 2019 ist er Dirigierstudent an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Stefan Blunier."

 

Chenglin
Li
, geboren im Jahr 1997 in Peking, China, begann im Alter von 4
Jahren mit Klavierunterricht. Im Alter von 20 Jahren entschied er sich nach
Deutschland zu gehen und ein Dirigierstudium aufzunehmen. Seit dem
Frühjahrsemester 2018 studiert er an der Staatlichen Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim im Bachelorstudiengang mit dem Hauptfach
Orchesterleitung bei Prof. Stefan Blunier, daneben erhält er Opernunterricht
bei Prof. Cosima Sophia Osthoff und Chorleitungsunterricht bei Prof. Harald
Jers.

Während des Studium sammelte er bereits zahlreiche Dirigiererfahrungen
mit der „Philharmonie Baden Baden", dem „Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim", dem „Kurpfälzischen Kammerorchester" Mannheim, den „Stuttgarter
Philharmonikern", der „Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz" und dem
Orchester der Musikhochschule Mannheim.

 

Gustav Kollmann, geboren in
Freiburg im Breisgau, wuchs in einer Musikerfamilie auf und studiert seit
2019 an der HMDK Mannheim Dirigieren bei Prof. Stefan Blunier. Bereits im
Alter von fünf Jahren erhielt er Instrumentalunterricht in Geige, später
Klavier, Trompete, Schlagwerk und seit 2013 auch Unterricht in Tonsatz und
Dirigieren bei Michael Hartenberg. Seine Dirigierlehrer während seines
Studiums an der HMDK Stuttgart (2016-2019) waren Christian Schmid, Prof.
Denis Rouger und Prof. Richard Wien. Wichtige Impulse erhielt er auch auf
Meisterkursen bei Frieder Bernius und Johannes Klumpp. 

Kollmanns
Leidenschaft zum Dirigieren sowie zu seinem Schwerpunkt Oper wurden besonders
während der sieben Jahre im Kinderchor des Theater Freiburgs entwickelt, in
denen er sehr früh chorische und solistische Erfahrungen sammeln konnte.
Neben seinem Studium ist Gustav Kollmann als Leiter von Chören und Ensembles
sowie als Interpret von klassischer bis zeitgenössischer Musik tätig. 2014
gründete er den gemeinnützigen Verein „Cantare", welcher überregionale Chor-
und Orchesterprojekte für junge Menschen organisiert.

 

 

Sơn Nguyễn (Vollname: Nguyễn phú Sơn), geboren in
Hanoi, Vietnam, begann mit dem Klavierunterricht im Alter von sechzehn
Jahren. Von 2010 bis 2014 war er Student an der Vietnam Nationale Akademie
bei Prof. Đỗ Hồng Quân im Bachelorstudiengang mit Hauptfach Komposition, seit
2015 studiert er im Bachelorstudiengang mit Hauptfach Orchesterleitung an der
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim zunächst bei Prof. Klaus
Arp, und bei Joongbae Jee, Prof. Cosima Osthoff und Prof. Harald Jers. Zur
Zeit ist er Student des Professors für Orchesterleitung der Musikhochschule
Mannheim Stefan Blunier.

Neben dem Studium
machte er zusätzliche musikalische Aktivitäten wie Konzerte mit vielen
professionellen Orchestern in Vietnam und Deutschland. Als Pianist spielte er
auch bei vielen Kammerkonzerten mit Trio, Quartett und Quintett.

 

Frau Helen Heberer
wurde in Mannheim geboren und ist Dozentin für Sprecherziehung und
Theaterpädagogik. Sie ist Mannheimer Stadträtin und war als Mitglied des Landtags Baden-Württemberg
Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie
Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. In ihrer Freizeit spielt sie
Tuba.

 

Seit
seiner Gründung im Jahr 1952 hat sich das Kurpfälzische Kammerorchester in besonderem Maße der
Wiederentdeckung und Pflege der Mannheimer Schule verpflichtet und steht
damit unmittelbar in der traditionsreichen Nachfolge der berühmten Mannheimer
Hofkapelle.

Erst
durch seine jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit - seien es unzählige
Konzertauftritte, Rundfunk- und Tonaufnahmen sowie Werkeditionen - fanden
viele bedeutende Werke der Mannheimer Komponisten wieder Einzug in die
weltweiten Konzertprogramme. Für Musikfreunde in der ganzen Welt ist die
Mannheimer Schule daher untrennbar mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester
verbunden, vielmehr noch: es gilt allgemein als das Orchester der Mannheimer
Schule.

Bis
heute leistet das Kurpfälzische Kammerorchester mit seinen 80 bis 100
Konzerten im Jahr somit einen unverzichtbaren Beitrag, das außerordentlich reiche
musikhistorische Erbe der Region weit über die Landesgrenzen hinaus lebendig
zu halten. Zahlreiche Auftritte in renommierten Konzertzentren wie dem
Gasteig München, der Glocke Bremen, der Tonhalle Zürich, der Philharmonie
Luxembourg oder dem Seouls Arts Center sowie regelmäßige Einladungen zu
nationalen und internationalen Festivals belegen darüber hinaus die hohe
künstlerische Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine
enorme Bandbreite vom Barock bis zur Moderne, die es zum Garanten für
erstklassige Musik mit den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik
werden lassen.