Heidelberg, Hochschulkonzerte, Musik in der Region

Benefizkonzert - Trioabend

Scott Faigen, Klavier
Viviane Hagner, Violine
Zoltan Paulich, Violoncello
Benefizkonzert zu Gunsten von Projekten des ZONTA Club Heidelberg
www.zontaheidelberg.de

Eröffnungskonzert des 42. Heidelberger Kammermusikfestivals

Montag, 27. Mai 2019
19:30
Uhr
Alte Aula Universität Heidelberg
Grabengasse 1
69117 Heidelberg
Eintritt frei - Spenden zu Gunsten von Projekten des ZONTA Club Heidelberg

Programm

 

 

 

 

Edward Elgar
1857-1934

 

Sonate e-Moll op. 82  (1917)
- Allegro

- Romance

- Allegro non troppo

 

Viviane
Hagner, Violine
Scott Faigen, Klavier

 

 

 

Ernö Dohnányi
1877-1960

 

Sonate
B-Dur op. 8
  (1899)

- Allegro ma non troppo

- Scherzo

- Adagio non troppo

- Tema con variazioni

 

Zoltán
Paulich, Cello
Scott Faigen, Klavier

 

 

 

 

-
Pause -

 

 

 

Ludwig van Beethoven
1770-1927

 

Trio
Es-Dur KV op. 70,2
  (1808)
- Poco sostenuto - Allegro ma non troppo

- Allegretto

- Scherzo

- Finale

 

Viviane
Hagner, Violine
Zoltán Paulich, Cello

Scott
Faigen, Klavier

 

 

 

 

Viviane
Hagner
gehört
zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Die Berliner Morgenpost
schwärmte: „... eine sorgsame und gleichzeitig brillante Geigerin. Ihr Spiel
versteht, Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs Eindringlichste
zu mischen."

Seit ihrem Debüt als Dreizehnjährige
mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist sie bei den
großen Orchestern der Welt zu Gast, wie den Berliner Philharmonikern, den New
Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Leipziger
Gewandhausorchester. Sie musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy,
Barenboim, Bychkov, Chailly, Dutoit, Eschenbach, Maazel, Nagano, Zinman
und Zukerman. Ein schneller Blick ins Repertoire der in Berlin lebenden
Künstlerin reicht, um ihre Vielseitigkeit zu demonstrieren: Neben den
etablierten großen Solokonzerten von Bach bis Berg finden sich im Repertoire
von Viviane Hagner auch die Konzerte von Goldmark, Hartmann und Szymanowski,
und aus den letzten Jahrzehnten Werke etwa von Gubaidulina, Lutoslawski,
Penderecki.

2002 spielte sie die Uraufführung
des Violinkonzerts von Unsuk Chin mit dem Deutschen Symphonie-Orchester
Berlin unter Kent Nagano. Das mit dem Grawemeyer Award ausgezeichnete Werk
nahm sie anschließend mit Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal
auf; diese Aufnahme erschien 2009 bei Analekta. Im Mai 2012 erschien bei
Capriccio der Live-Mitschnitt einer Aufführung des Violinkonzertes
„TiefenRausch" von Christian Jost, dirigiert vom Komponisten.

Die passionierte Kammermusikerin
spielt seit vielen Jahren im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Nicole
Hagner. Regelmäßig ist sie zu Gast bei renommierten Festspielen wie dem
Marlboro Festival in den USA.

2007/08 gab Hagner als „Artist in
Residence" des Konzerthauses Berlin insgesamt zwölf
Konzerte als Solistin und Kammermusikerin, und im Sommer 2009 war sie bei den
Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in 14 Konzerten als
„Preisträgerin-in-Residence" zu erleben.

Zu den Höhepunkten
der letzten Zeit zählen ihr Debüt mit dem Cleveland Orchestra unter David
Zinman, eine USA-Tournee mit dem Orpheus Chamber Orchestra, mit dem sie u.a.
ihr Carnegie Hall-Debüt gab, eine Wiedereinladung zum Enescu-Festival mit dem
BBC Symphony Orchestra unter Neeme Järvi sowie Konzerte mit dem Philharmonia
Orchestra unter Esa-Pekka Salonen in der Royal Festival Hall, beim Edinburgh
Festival und beim Beethovenfest Bonn.

Das Label Hyperion veröffentlichte
im Frühjahr 2010 ihre Einspielung von Henri Vieuxtemps' Violinkonzerten Nr. 4
und 5 mit dem Royal Flemish Philharmonic. 2007 kam ihre erste Solo-CD mit
Werken von Bartók, Hartmann und
Bach heraus (Altara).

Viviane Hagner engagiert sich auch
für die Vermittlung klassischer Musik an Zuhörer
von ganz jung bis alt, denen ein Konzertbesuch sonst nur schwer möglich
ist. Im Rahmen des von Lars Vogt ins Leben gerufenen Projekts „Rhapsody in
School" besucht sie Schulklassen, um sie zum Hören
klassischer Musik zu begeistern oder zum Erlernen eines Instrumentes zu
motivieren. Ihre Konzerttermine in Europa, den USA und Asien verbindet sie
auch immer wieder gerne mit Meisterkursen. Von 2009 bis 2012 war sie
Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin. Seit 2013 ist
sie Professorin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim.

 

 

Zoltán Paulich wurde in Budapest
geboren, wo er auch seine erste musikalische Ausbildung erhielt. Er studierte
an der Franz Liszt Musikakademie seiner Heimatstadt und von 1987 bis 1992 an
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Peter Buck.
Besondere künstlerische Impulse erhielt er durch die Zusammenarbeit mit
György Kurtág, György Miklós sowie dem Tátrai- und Melos-Quartett. Zoltán
Paulich ist Solocellist des Württembergischen Staatsorchesters Stuttgart,
dessen Mitglied er seit 1992 ist. In dieser Funktion war er von 1997 bis 2011
auch im Festspielorchester der Bayreuther Festspiele tätig. Seit 2006 ist er
Mitglied des Verdi-Qartetts und unterrichtet seit 2016 mit einem Lehrauftrag
an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

 

 

 

Der
amerikanische Pianist Scott Faigen,
geboren 1955, gab im Alter von 16 Jahren sein Debüt mit dem Pittsburgh
Symphony Orchestra.

Sein
Studium absolvierte er am Oberlin Conservatory und an der Universität
Illinois.  Neben seinen Tätigkeiten als
Solist und Kammermusiker hat er unterrichtet an der National Academy, der
North Carolina School of the Arts und der Stuttgarter Musikhochschule. 

Sechs
Jahre war er als ständiger Korrepetitor an der Juilliard School in New York
angestellt wo er für die Klassen von Ivan Galamian, Dorothy DeLay und Leonard
Rose arbeitete.

Außerdem
war er als Korrepetitor für die Klasse Itzhak Perlmans am Brooklyn
Conservatory tätig.  Meisterkurse hat
er betreut bei Juan Diego Flórez, Kathleen Battle und Maureen Forrester,
sowohl als auch bei Leonard Rose, Gidon Kremer, Joseph Gingold, Dorothy DeLay
und Ivan Galamian. 

Bei
vielen internationalen Wettbewerbe war er offizieller Pianist; darunter:
Wieniawski, Kreisler, Spohr, Marteau, Varga und Queen Elisabeth. 

Seine
Konzerttätigkeit führte Scott Faigen in prominente Konzerthäuser in 40 Länder.

Er
konzertierte auch bei zahlreichen Festivals wie den Ludwigsburger
Schlossfestspielen, Schwetzinger Schlossfestspielen, Aspen Music Festival und
Bedford Springs Festival.  Konzertiert
hat er mit berühmten Künstlern wie Wanda Wilkomirska, Norbert Brainin, Arnold
Steinhard, Gil Shaham, Midori und Antonio Meneses.

Seit
1989 ist er Dozent an der Musikhochschule Mannheim.

 

 

 

 

 

 

 

 

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