Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

Ballett-Gala der Akademie des Tanzes

Akademie des Tanzes
Leitung: Prof. Birgit Keil

Veranstalter: Kulturbüro der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd

Samstag, 23. März 2019
20:00
Uhr
Congress-Centrum Stadtgarten
Rektor-Klaus-Straße 9
73535 Schwäbisch Gmünd
Karten unter 07171/6034250
www.schwaebisch-gmuend.de

 

 

 

Akademie des Tanzes

Leitung: Prof. Birgit Keil

 

 

 

Ballettgala

Soirée musicale

the thing

Kokoro

formidable

viertel
vor

Rythmo de
Manton

Baltische Polkas

My Favorite Things - Uraufführung

Chamäleon

Tear it from my heart

Teddy and Nora - Uraufführung

Chikara

 

 

 

 


 

PROGRAMM

 

 

Soirée musicale

Musik:

Benjamin Britten, op. 9 - Erste Suite nach Gioachino
Rossini

 

Choreografie:

Sir Kenneth
MacMillan

Tänzer:

Alexandra Dreyer und Kauê Vieira

Giada Asperti, Klara Coxill, Marta
D'Ippolito,

Riko Ishihara, Fuka Iwasaki, Chihiro
Matsubara,

Ayano Nakamura, Miki Namba, Rie Ogawa,

Ayu Shimada, Mira Speyer, Saki Tanaka,

Angela Welz, Kokoro Yamanaka

Quirin Brunhuber, Gabriel Capizzi,

Danilo Fiorentino, Yuta Homma,
Fran Kovačić, Kota Nakao,
Giuseppe Sorrentino, Victor Santos

Soirée musicale wurde durch die
Tanzstiftung Birgit Keil ermöglicht.

 

 

 

the thing

Musik:

Ants edit

Choreografie und Tanz:

Giuseppe
Sorrentino

 

 

 

Kokoro

Musik:

Ryuichi Sakamoto

Merry Christmas Mr. Lawrence

Choreografie und Tanz:

Chihiro
Matsubara

 

 

 

 

 

 

     

 


 

formidable

Musik:

Charles
Aznavour

for me
formidable

Choreografie und Tanz:

Kota Nakao

 

viertel vor

Musik:

Carlos Paredes

Porto Santo

Choreografie und Tanz:

Angela Welz

 

Rythmo de Manton

Musik und Gitarre:

Rainer Hawelka

 

Choreografie:

 

Silke Beck

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Fuka Iwasaki,

Ayu Shimada,
Saki Tanaka,

Kokoro Yamanaka

Kristián Pokorný, Yuta Homma, Kauê Vieira

 

Baltische Polkas

Musik:

Govju Kazaks (Lettischer Volkstanz)

Opsidrallalla (Lettischer Tanz)

 

Choreografie:

 

Alexandre Kalibabchuk

(nach Lettischer Tanzfolklore)

 

Tänzer:

Giada Asperti, Marta D'Ippolito,

Chihiro Matsubara, Ayano Nakamura,
Rie Ogawa, Natasha Trendafilova,

Angela Welz

Quirin Brunhuber, Victor Santos,

Danilo Fiorentino, Kota Nakao,

Giuseppe Sorrentino

 

- Pause -

My Favorite Things

Uraufführung

 

Musik:

Youn Sun Nah, My Favorite Things

Alva Nota, Ryuichi Sakamoto

 

Choreografie:

Young Soon Hue

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Kota Nakao

Kauê
Vieira, Yuta Homma,
Danilo Fiorentino, Kristián Pokorný

Saki
Tanaka, Ayano Nakamura,

Natasha
Trendafilova, Angela Welz,

Virginia Vorraro, Mira Speyer,
Chihiro Matsubara

 

Chamäleon

 

Musik:

Hugo Diaz, Milonga Triste

Choreografie und Tanz:

Quirin Brunhuber

 

 

 

 

Tear it from my heart

Musik:

Ólafur Arnalds

This place was a shelter

 

Choreografie und Tanz:

Natasha Trendafilova

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Musik:

James Keyes, Floyd McRae: Sh-Boom

Pat Ballard: Mr. Sandman, The Chordettes

 

Choreografie:

Jonathan dos Santos

Tänzer:

Angela
Welz, Saki Tanaka, Alexandra Dreyer

Danilo Fiorentino, Victor Santos,
Quirin Brunhuber

       

 

Chikara

Musik:

Stephan
M. Boehme

Choreografie:

Eric
Gauthier

Ausstattung:

Gudrun
Schretzmeier

Einstudierung:

Patricia Namba, Rafaelle Queiroz,

Arman Aslizadyan, Pablo Octávio,

Zhi Le Xu

Tänzer:

Alexandra Dreyer,
Saki Tanaka

Yuta Homma, Kauê
Vieira, Kristián Pokorný


Erläuterungen zum Programm

 

 

Soirée musicale

 

Sir Kenneth MacMillan
kreierte dieses Ballett zu Ehren von Ninette de Valois' 90. Geburtstag. Die
Uraufführung fand am 21. Juli 1988 mit der Royal Ballet School im Royal Opera
House, Covent Garden in London statt.

 

Sir Kenneth MacMillan

(geb. 11. Dezember
1929 in Schottland, gest. 29. Oktober 1992 in London, England) war einer der
bedeutendsten Choreografen des 20.Jahrhunderts. Kenneth MacMillan wuchs in
Great Yarmouth auf. Dort begann er seine Tanzausbildung, wo er sich um ein
Stipendium am Sadler's Wells Ballet bewarb und aufgenommen wurde. Ein Jahr
später wurde er Mitglied der Ballettkompanie des Sadler's Wells Theaters. Bald
danach startete er erste Experimente als Choreograf. Schließlich gab er seine
Karriere als Tänzer zu Gunsten der Choreografie auf. Er schuf eine Vielzahl von
Choreografien. Zu seinen Arbeiten gehören sowohl abstrakte Ballette wie auch
Handlungsballette. Sein erstes Handlungsballett Romeo und Julia wurde mit Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn in den
Hauptrollen verfilmt. Im Jahr 1974 brachte er in London mit dem Royal Ballet im
Royal Opera House sein Ballett Manon
nach der Musik von Jules Massenet heraus.

Während seiner langen
Karriere arbeitete er unter anderem als Ballettdirektor und Choreograf für das
Royal Ballet, das American Ballet Theatre, das Stuttgarter Ballett, das Houston
Ballet und das Ballett der Deutschen Oper Berlin. In Stuttgart choreografierte
er unter anderem das Ballett Las Hermanas
nach dem Drama Bernarda Albas Haus
von Lorca. Kenneth McMillan wurde mit einer Vielzahl an Preisen und
Auszeichnungen geehrt. 1983 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter
geschlagen.

 

 

 

the thing, Kokoro,
formidable, Tear it from my heart und viertel vor

sind
Kurzchoreografien, die von Studierenden der Akademie des Tanzes im Rahmen von
Prüfungsanforderungen im Fach Choreografie/Improvisation kreiert wurden.

 

 

Rythmo de Manton

 

Eine Choreografie,
entstanden als Jahresarbeit der Bachelorabsolventen im Fach Spanischer Tanz,
die auf dem Stil der „Soleà por Buleria" basiert. Dieser aus dem traditionellen
Gitano-Flamenco entstandene Stil besticht durch seine starke rhythmische
Präsenz und große tänzerische Expressivität. Dabei wechseln sich ausdrucksvolle
Bewegungen mit rasanten Zapateados (Fußarbeit) ab.

Im Zusammenspiel mit
dem Manton (Tuch), den die Tänzerinnen wie ein Accessoire in ihren Tanz
einbinden, verstärkte sich noch die traditionelle Komponente dieses Stils.
Wärmend als Schutz, als Umhüllung, als Ausdruck ihrer Weiblichkeit.

Die Männer hingegen
erscheinen mit den Mantones wie Torreros in der Arena.

Erst nach dem
Demonstrieren der weiblichen und männlichen Aspekte finden die Tänzerinnen und
Tänzer zueinander, wobei der rasante Rhythmus immer mehr in den Mittelpunkt
rückt und sie zum Schluss zu einer Einheit verschmelzen lässt.

Silke Beck

 

Silke Beck

entdeckte während
ihres Studiums für Kommunikationsdesign 1988 den spanischen Tanz, dabei im
Besonderen den Flamencotanz für sich. Ihre Lehrer waren namhafte Größen wie
Joaquin Ruiz, Ursula Moreno, La Mariquilla, Juana Amaya, Mercedes Ruiz.

1994 folgten
Unterrichtstätigkeiten sowie regelmäßige Gastworkshops. Aktuell unterrichtet
sie im Ballettstudio Marion Balzer Frankfurt, in der Tanzwerkstatt Darmstadt
und der Tanzschule Ana Infanta Frankfurt. Seit Januar 2016 ist sie
Lehrbeauftragte an der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Mannheim.

Neben der
pädagogischen Tätigkeit erhält Silke Beck deutschlandweit Angebote zu
regelmäßigen Auftritten als Solistin mit der Flamencogruppe Compañia Flamenco
Solera in der Schweiz, im Stadttheater Rüsselsheim, Theater Memmingen, als
Gastsolistin bei der Formation Rumbalea und der Tanz- und Akrobatikgruppe
Firedancer.

Für Studierende der
Akademie des Tanzes hat Silke Beck Stücke wie Poquito Buleria und Guajira
con Abanico
geschaffen.

 

 

 

Baltische Polkas

 

Zu den baltischen
Staaten zählen Estland, Lettland und Litauen. Sie liegen an der Ostsee und
grenzen an Russland, Weißrussland und Polen.

Im Laufe der Zeit
waren die drei kleinen Länder lange Zeit abwechselnd unter politischem und
kulturellem Einfluss von Deutschland, Russland, Polen und Finnland, was auch
die Musik- und Tanzkultur dieser Völker stark geprägt hat. So kam einer der
beliebtesten Tänze, nämlich die Polka, aus Deutschland und Polen auch nach
Estland, Lettland und Litauen.

Allerdings werden
dort diese Polkas mit einem unvergleichlich trockenen, typisch baltischen Humor
getanzt, was ihnen einen gewissen Reiz und eine besondere Attraktivität gibt.

Diese Besonderheiten
der baltischen Polkas habe ich versucht mit Studierenden der Bachelorklasse II
zum Ausdruck zu bringen.

Alexandre Kalibabchuk

 

 

 

 

Prof. Alexandre Kalibabchuk

wurde nach seiner Ausbildung in Kiew und Moskau zunächst an der
Staatsoper Kiew und später am Badischen Staatstheater als Solotänzer engagiert.
Es folgte ein Jahr als Ballettmeister beim Ballett Nürnberg, ehe er in der
Spielzeit 2003/04 zum von Birgit Keil neu formierten Ballettensemble nach
Karlsruhe als Ballettmeister zurückkehrt. Seit 2005 unterrichtet Alexandre
Kalibabchuk zusätzlich als Lehrbeauftragter und seit 2010 als Professor an der
Akademie des Tanzes. Während dieser Zeit hat er u. a. Stücke
wie Jüdische Hochzeit, Moldawische Tänze, Gopak, Russische Quadrille, Polka,
Griechische Tänze,
Zigeunerlager, La Danse des Sabotiers und Tänze
aus Transsylvanien
für Studierende der Akademie choreografiert.

 

 

My Favorite Things

Uraufführung

 

Ich liebe den Text
aus dem Lied My Favorite Things.

Es besagt, ihre
Lieblingsdinge sind: Schneeflocken, die auf deinen Wimpern bleiben,
Regentropfen auf Rosen, cremefarbene Ponys und Schnitzel mit Nudeln usw.

Wenn sie verärgert
ist und traurig, dann versucht sie, sich an diese einfachen Lieblingsdinge zu
erinnern und alles ist wieder in Ordnung...

Wir treffen so viele
Menschen in unserem Leben und wir verlieben uns in besondere Menschen.

Ich denke, einfach
lieben, sich zu verlieben oder angezogen zu fühlen, ist wunderschön, aber
Beziehungen funktionieren nicht immer so, wie wir uns es wünschen.

Auf meiner Liste von
„Favorite Things" befindet sich auch, sich in jemanden zu verlieben.

Young Soon Hue

 

 

Young Soon Hue

in Inchon (Südkorea)
geboren, erhielt ihre Ausbildung in Seoul sowie in Monte Carlo. Engagements
führten sie als Solotänzerin an das Ballett Frankfurt, das Zürcher Ballett, das
Ballett Basel und an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Sie tanzte
zahlreiche Haupt- und Solorollen in Choreografien von Ek, Vámos, Christe, Spoerli,
Forsythe, Scholz, van Manen, Balanchine, Jamison und Taylor.

Seit 2001 ist Young
Soon Hue international erfolgreich als Choreografin tätig und hat in ihrer
Karriere bereits weit mehr als 30 Ballette choreografiert. Ihre Werke sind im
Repertoire internationaler Kompanien wie u.a. Tulsa Ballet, Queensland Ballet,
National Ballet of Korea, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Aalto
Ballett Theater Essen und Seoul Ballet Theater in Korea.

2006 wurde sie von
Koreas größtem Tanzmagazin „MOM" zur besten Choreografin des Jahres gewählt,
2009 bekam sie den Preis der Tanzkritik in Korea für This is your life als beste Choreografin und für Wave of Emotions als bestes Stück. 2010
wurde ihr Stück El susurro del Tiempo
von der Tanzkritik als beste Choreografie ausgezeichnet. Young Soon Hue kreiert
mit Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim die Erfolgsstücke Reflection
(2013) und The Edge of the Circle (2015).

 

 

 

 

Chamäleon

 

Genau wie ein
Chamäleon in der Wildnis mussten mein Zwillingsbruder und ich uns schon seit
Beginn unseres Lebens, aufgrund des dreisprachigen Aufwachsens, in
verschiedenen Situationen und an immer wieder wechselnde Umgebungen anpassen.

Durch das ständige
„Neue" entsteht nach einiger Zeit die Gefahr, sich selbst zu verlieren, an sich
zu zweifeln und folglich mit ständiger Verwirrung durchs Leben zu gehen.

So erreichte ich
einen Punkt, an dem die Suche nach meiner Individualität als Zwilling
aussichtslos erschien.

Mit dieser
Choreografie versuche ich meine Frustration gegenüber der Frage „Wer bin ich
überhaupt?" zu verarbeiten und im Raum darzustellen.

Quirin Brunhuber

Absolvent des
Bachelorstudienganges 2018/2019

 

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Teddy and Nora, eine Freundschaft, auf Cartoon Seiten angeschaut,
zaubert sie dir ein Lächeln ins Gesicht.

Jonathan dos Santos

 

Jonathan dos
Santos

Der Brasilianer erhielt seine Tanzausbildung an mehreren Schulen in
Barra Bonita, Jundiai, São Paulo, an der Pacific Dance Arts in Vancouver
(Kanada) unter der Leitung von Li Yaming sowie an der RNB Dance Theatre Arts.
Seine Tanzkarriere führte ihn von der Company von São José dos Campos
(Brasilien) zum Ballett Nordhausen und an das Ballett Rossa an der Oper
Halle/Saale. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Jonathan dos Santos Tänzer bei
Gauthier Dance. Sein Stuttgarter Repertoire umfasst Werke von Marco Goecke,
Mauro Bigonzetti, Nanine Linning, Hans von Manen und Ohad Naharin. In Itzik
Galilis My Best Enemy glänzte er, auch mit einem großen Redepart, als
Showman in the best ballet in the world. Für Choreografen stellen
sich vor 2018
entstand in Karlsruhe seine erste Choreografie Rachmaninoff
2.3
, die auch bei der Ballett Gala 2018 gezeigt wurde.

 

Chikara

 

Die Uraufführung von Chikara fand am Badischen Staatstheater Karlsruhe
im Rahmen der Gala 2013 statt. Die Originalbesetzung von damals: Rafaelle
Queiroz, Patricia Namba, Pablo Octávio, Zhi Le Xu und Arman Aslizadyan
studierten Chikara an der Akademie des Tanzes ein.

 

Eric Gauthier

geboren in Kanada, studierte Tanz bei den Grands Ballets Canadiens
in Montreal, an der National Ballet School in Toronto und beim National
Ballet of Canada
. 1996 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und 2002
zum Solotänzer ernannt.

Hier tanzte er mehrere Rollen in Werken von J. Cranko, darunter
Mercutio in Romeo und Julia, Jeu de Cartes und The Lady and
the Fool,
Alain in Ashtons La fille mal gardée sowie in Stücken von
G. Balanchine und K. MacMillan.

Sein umfangreiches Repertoire umfasste zeitgenössische Werke. Von 1996
bis 2006 entwickelten etliche Choreografen Rollen für ihn, darunter Christian
Spuck, Mauro Bigonzetti, Itzik Galili, Kevin O'Day, Marguerite Donlon und
Douglas Lee.

Sein Debüt als Choreograf gab Gauthier 2005 im Programm Junge
Choreographen
der Noverre-Gesellschaft. Mit Ballet 101 gewann er
sowohl den Publikumspreis als auch den Preis der Kritik beim 21.
Internationalen Wettbewerb für Choreographen der Ballettgesellschaft Hannover.

Für sein soziales Engagement, mit dem er unter anderem seine Tanzkunst
zu Menschen bringt, die ihn nicht im Theater besuchen können, wurde er im April
2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die AKADEMIE
DES TANZES der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
ist eine der traditionsreichsten Ausbildungs-stätten für Tänzer in Deutschland.
Ihre Wurzeln reichen zurück bis in die glanzvolle Zeit des Balletts in Mannheim
im 18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor.

 

André
Bouqueton, der als Choreograf am kurfürstlichen Theater wirkte, ist die
Errichtung der ersten europäischen Tanzakademie um ca. 1762 zu verdanken - noch
vor Wien, Mailand und St. Petersburg.

 

Seit
1997 leitet Prof. Birgit Keil die AKADEMIE DES TANZES Mannheim. Unter
der Leitung der ehemaligen, international gefeierten Ballerina des Stuttgarter
Balletts hat die Akademie ihren hervorragenden Ruf weiter gefestigt und
ausgebaut. Zahlreiche Absolventen des Instituts tanzen heute in bedeutenden
Kompanien im In- und Ausland.

 

Entscheidend ist, dass die
Studierenden nicht allein Tanztechnik beherrschen, sondern im Studium des klassisch-akademischen
Repertoires und in der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Choreografen die
Möglichkeit erhalten, ihre eigene künstlerische Individualität und
Persönlichkeit zu entdecken und zu entfalten. So werden sie vorbereitet, sich
den mannigfaltigen Anforderungen der klassischen und modernen Technik der
Ballett- und Tanztheaterensembles der deutschen und internationalen Bühnen zu
stellen. Regelmäßige Auftritte mit dem Staatsballett Karlsruhe sowie
Akademie-Ballettaufführungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am
Nationaltheater Mannheim und Gastspiele der Akademie des Tanzes im In- und
Ausland geben den Studierenden von den ersten Studienjahren an die so wichtige
Bühnenpraxis, in der sie Vielfalt und Lebendigkeit der Tanzstile erleben
können.

 

Die Akademie des Tanzes Mannheim setzt
hiermit eine Tradition fort, die 1762 am Hofe des Kurfürsten Carl Theodor ihren
Anfang nahm und in ihrer europäischen Bedeutung mit eben so viel Recht die
Mannheimer Schule des Tanzes genannt werden kann, wie man in der
Musikgeschichte von der Mannheimer Schule spricht.

Studierende der Akademie des Tanzes im
Studienjahr 2018/19

 

 

Klasse I

Arnold, Antonia

Markovic, Zorana

Richardsen, Carla

Schäffer, Julia

Schmidt, Tine

Tardelli Rancano
Rosa, Ana Laura

Torrisi, Carla

 

Gramlich, Lars

Sebastiani, Gianmarco

Trubnikov, Michail

 

 

Klasse II

Boysen, Grace

Caramagna, Clara

Dornbierer, Livia

Fassari, Martina

Gonzales Jal, Alba

Han, HyeonBeen

Mußul, Cleo

Sugimoto, Rika

Wawer Matos, Maria Johanna

 

Amann,
Kevin

Maier Cieza, Leonard

Klasse III

Caitens,
Hannah

Faoro,
Giulia

Heinz,
Kristina

Ishihara,
Riko

Matsumura,
Shiori

Matsuo, Fuka

Murayama, Marin

Namba, Miki

Resuli, Eles

Seery-Speyer, Mira

Stanic, Katarina         

Venanzi, Mariagiulia

Vichi, Elena

Vorraro, Virginia

Yamamoto, Hiyori

 

 

 

Ardusso, Riccardo

Capizzi, Gabriel         

Eiki, Hikaru

Kovačić, Fran

Mulcahy, Tobias

Rogers, Gabriel

Staicu, Vladimir         

 

 

 

 

 

Klasse IV

Asperti,
Giada

D'Ippolito,
Marta

Hannah, Alicia

Matsubara, Chihiro

Nakamura, Ayano

Ogawa,
Rie

Trendafilova-Gicev,
Natasha

Welz, Angela

 

Brunhuber, Quirin Luis Johannes Babtist

Costa Santos, Victor

Fiorentino, Danilo

Nakao, Kota

Sorrentino, Giuseppe

 

 

    nur Tanzpädagogik - Klasse IV

Ammon, Nina  

Shima, Enxhi 

                                                                      

 

Klasse V (Master -
Tanz/Bühnenpraxis)

Coxill, Klara

Dreyer, Alexandra Martina

Iwasaki, Fuka

Shimada, Ayu

Tanaka, Saki

Yamanaka, Kokoro

 

 

 

De Sibia Vieira, Kauê Augusto

Homma,
Yuta

Pokorný, Kristián

 

 

                                

 

Aufbaustudiengang Tanzpädagogik für professionelle
Tänzer

Bachelor of Arts Tanzpädagogik

 

 Master of Arts Tanzpädagogik                           

     

 


 

Pädagogen
der AdT

Tanzkorrepetitoren

Prof. Birgit Keil (Leitung)

Pauline Aspord

Prof. Rosemary Helliwell (stellv. Leitung)

Luiz Blumenschein

Prof. Eric Blanc

Rainer Hawelka (Gitarre)

Prof. Alexandre
Kalibabchuk

Tomáš Ibrmajer

Prof. Vladimir Klos

Ingo Kerber

Prof. Swetlana Kusnezowa

Marina Macura

Prof. Christine Neumeyer

Konstantin Mortensen

Prof. Grant Scruggs

Elena Schmitz

Prof. Joseph Willems

Orlando Soccavo

Honorarprofessor Ralph Frey

 

Paolo Amerio

 

Silke Beck

 

Zoulfia Choniiazowa

 

Yuhao Guo

 

Ching-Yi Ping

 

Michelle Prelle

 

 

 

Aufnahmeprüfungstermine für das Studienjahr
2019/20

 

Studiengänge
Tanz und Tanzpädagogik:
 Studienbeginn: 9. September
2019

Bachelor of Arts Tanz 
und  Bachelor of Arts Tanzpädagogik
               5. September
2019     (Anmeldeschluss:  01.08.2019)

 

Master of Arts Tanz
            13. Juli 2019                 (Anmeldeschluss:  15.06.2019)
9. September 2019     (Anmeldeschluss: 
01.08.2019)

 

Aufnahmeprüfungen
für professionelle Tänzer

 

Bachelor of Arts Tanzpädagogik und Master of Arts Tanzpädagogik

Anmeldung zur
Aufnahmeprüfung ist jederzeit möglich.

Aufnahmeprüfungstermine
nach Rücksprache mit der Akademie des Tanzes.

 

Onlinebewerbung:      www.akademiedestanzes.de

 

 

Aufnahmeprüfung
für Kinder und Jugendliche  ab 8 Jahren
bis Schulabschluss

Am 6. April 2019 findet für Mädchen
und Jungen eine Informationsveranstaltung und Aufnahmeprüfung in den
Räumlichkeiten der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Mannheim - Akademie des Tanzes -
Gebäude N 7, 17, 68161
Mannheim, 6. OG statt.

 

Information
und Anmeldeformular:       Tel.: 0621/292-3515

adt@muho-mannheim.de     www.akademiedestanzes.de


 

TANZSTIFTUNG BIRGIT
KEIL

 

TANZSTIFTUNG

BIRGIT KEIL

 

Gerokstraße
37

70184 Stuttgart

 

info@tanzstiftung.de

www.tanzstiftung.de

 

Tel.  0711 / 236 4666

Fax  0711 / 236 4688

 

Gründerinnen und Stifterinnen

Prof. Birgit Keil

Marchesa

Maddalena Mina di Sospiro †

 

Schirmherrin I. K. H.

Diane Herzogin von Württemberg

 

Vorsitzender des Kuratoriums

von 1995 bis 2015

Prof. Dr. h. c.
Lothar Späth †

 

Vorstand

Prof. Birgit Keil

Prof. Vladimir Klos

 

Kuratorium

Prof. Dr. Günther Langenbucher

(Vorsitzender)

Sen.E.h. Dr.h.c.Thomas Renner

(Stv. Vorsitzender)

Antje Scholl

Susanne Weber-Mosdorf

Prof. Dr. h. c. mult.

Reinhold Würth

 

Künstlerischer Beirat

Prof. Vladimir Klos (Vorsitzender)

Norbert Beilharz

Han Ebbelaar

Jíri Kylián

Hans van Manen

Alexandra Radius

Heinz Spoerli

Alex Ursuliak

 

Geschäftsstelle

Juliane K. Weller-Bartels M.A.

 

Gegründet 1995 als

Stiftung bürgerlichen Rechts

 

 

Die
Stiftung:

Die TANZSTIFTUNG BIRGIT KEIL, 1995 gegründet, ist
eine einmalige Einrichtung. Sie wirkt weit über die Grenzen
Deutschlands hinaus. Der Einsatz der Gründerin und
Kuratoriumsmitglieder ist ehrenamtlich.

 

Aufgaben:

Die Förderung des tänzerischen sowie
choreografischen Nachwuchses ist die Hauptaufgabe. Im Mittelpunkt steht eine intensive
fachliche und finanzielle Unterstützung während der  Ausbildung und beim Übergang zur
professionellen Karriere.

 

Stipendien:

Die Förderung erfolgt in Form von
Stipendien zum Studium an der Akademie des Tanzes in Mannheim sowie in der
Zusammenarbeit mit Choreografen und der Kreation neuer
Werke. Auch die Erarbeitung bereits bestehender Ballette gehört dazu.

 

Studierende:
Seit
1997 werden Studierende an der Akademie des Tanzes
Mannheim regelmäßig von der TANZSTIFTUNG BIRGIT KEIL in großzügiger Weise gefördert
durch:

 

-         
Stipendien

-         
Vergabe
von Auftragswerken

-         
Finanzierung
von Choreografien

-         
Überlassung
von Werken, die für die TANZSTIFTUNG
BIRGIT KEIL
in der Vergangenheit geschaffen wurden.

 

Die TANZSTIFTUNG BIRGIT KEIL
ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Sie
ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden an die Stiftung sind steuerlich
absetzbar. Die Stiftung ist eine private Initiative, die sich ausschließlich
über  freiwillige Zuwendungen von
Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen finanziert. Die Richtlinien zur Vergabe
der Stipendien sind bei der Stiftung erhältlich.

 

Spendenkonto:
BW-Bank Stuttgart

IBAN:  DE95 6005 0101 0001 2227 77 - BIC:  SOLADEST600

 

Informationen

 

 

Staatliche
Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim
- Studienbüro -
N 7, 18
68161 Mannheim
Germany

Telefon: +49
(0)621/292-1745
Telefax: +49 (0)621/292-2072

Alicia
Schäfer

(Leiterin Studienbüro und Prüfungsamt):

schaefer@muho-mannheim.de

Anna
Maria Ries

(Sachbearbeiterin):
ries@muho-mannheim.de

studienbuero@muho-mannheim.de

www.muho-mannheim.de

 

 

Staatliche Hochschule für Musik
und
Darstellende Kunst Mannheim

- Akademie des Tanzes -

N 7, 18
68161 Mannheim
Germany

Telefon: +49 (0)621/292-3515
Telefax: +49 (0)621/292-2238

adt@muho-mannheim.de

www.akademiedestanzes.de

 

 

 

 

 

Wir danken Frau
Heike Kehl
für die freundliche Unterstützung bei der Anfertigung der
Kostüme.