Hochschulkonzerte, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

Ballettabend

Akademie des Tanzes
Leitung: Prof. Birgit Keil

Veranstalter: Badisches Staatstheater Karlsruhe

Sonntag, 30. Juni 2019
19:00
Uhr
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Kleines Haus
Hermann-Levi-Platz 1
76137 Karlsruhe
kartenvorverkauf@staatstheater.karlsruhe.de
Kartentelefon: 0721/933 333
Veranstalter: Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

 

 

 

 

 

Akademie des Tanzes

Leitung:
Prof. Birgit Keil

 

Ballettabend

Soirée
musicale

the
thing

Kokoro

formidable

viertel vor

Rythmo de Manton

Baltische
Polkas

My
Favorite Things
- Uraufführung

Chamäleon

Tear
it from my heart

Teddy
and Nora
- Uraufführung

Chikara

 

 

 

 

 

 


 

PROGRAMM

 

 

Soirée musicale

Musik:

Benjamin Britten, Op. 9 - Erste Suite nach Gioachino
Rossini

 

Choreografie:

Sir Kenneth
MacMillan

Tänzer:

Saki Tanaka und Kristián Pokorný

Marta D'Ippolito, Alexandra Dreyer, Giada
Asperti, Klara Coxill, Riko Ishihara, Fuka Iwasaki, Chihiro Matsubara, Ayano
Nakamura, Miki Namba, Rie Ogawa, Ayu Shimada, Mira Speyer, Angela Welz,
Kokoro Yamanaka

Quirin Brunhuber, Gabriel Capizzi,

Danilo Fiorentino, Yuta Homma, Fran
Kovačić,

Kota Nakao, Giuseppe Sorrentino, Kauê
Vieira

 

Soirée musicale wurde durch die
Tanzstiftung Birgit Keil ermöglicht.

 

 

 

the thing

Musik:

Ants edit

Choreografie und Tanz:

Giuseppe Sorrentino

 

 

 

Kokoro

Musik:

Ryuichi Sakamoto

Merry Christmas Mr. Lawrence

Choreografie und Tanz:

Chihiro
Matsubara

 

 

 

 

 

     

 

 

formidable

Musik:

Charles
Aznavour

for me
formidable

Choreografie und Tanz:

Kota Nakao

 

viertel vor

Musik:

Carlos Paredes

Porto Santo

Choreografie und Tanz:

Angela Welz

 

 

 

Rythmo de Manton

Musik und Gitarre:

Rainer Hawelka

Choreografie:

Silke Beck

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Fuka Iwasaki, Ayu Shimada, Saki Tanaka, Kokoro Yamanaka

Kristián
Pokorný, Yuta Homma, Kauê Vieira

 

 

 

Baltische Polkas

Musik:

Govju Kazaks (Lettischer Volkstanz)

Opsidrallalla (Lettischer Tanz)

 

Choreografie:

 

Alexandre Kalibabchuk

(nach Lettischer Tanzfolklore)

 

Tänzer:

Giada Asperti, Marta D'Ippolito, Chihiro Matsubara,
Ayano Nakamura, Rie Ogawa, Natasha Trendafilova, Angela Welz

Quirin Brunhuber, Victor Santos, Danilo Fiorentino,
Kota Nakao, Giuseppe Sorrentino

 

 

 

 

- Pause -

 

 

 

 

My Favorite Things

Uraufführung

 

Musik:

Youn Sun Nah, My Favorite Things

Alva Nota, Ryuichi Sakamoto

 

Choreografie:

Young Soon Hue

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Kota Nakao

Kauê
Vieira, Yuta Homma, Danilo Fiorentino, Kristián Pokorný

Saki
Tanaka, Ayano Nakamura,

Natasha
Trendafilova, Angela Welz,

Virginia Vorraro, Mira Speyer, Chihiro Matsubara

 

 

Chamäleon

 

Musik:

Hugo Diaz, Milonga Triste

Choreografie und Tanz:

Quirin Brunhuber

 

 

 

 

 

Tear it from my heart

 

Musik:

Ólafur Arnalds

This place was a shelter

 

Choreografie und Tanz:

Natasha Trendafilova

       

 

 

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Musik:

James Keyes, Floyd McRae: Sh-Boom

Pat Ballard: Mr. Sandman, The Chordettes

 

Choreografie:

Jonathan dos Santos

Tänzer:

Angela Welz, Saki Tanaka, Alexandra Dreyer

Danilo Fiorentino,Victor Santos , Quirin Brunhuber

 

 

Chikara

Musik:

Stephan
M. Boehme

Choreografie:

Eric
Gauthier

Ausstattung:

Gudrun
Schretzmeier

Einstudierung:

Patricia Namba, Rafaelle Queiroz

Arman Aslizadyan, Pablo Octávio,

Zhi Le Xu

Tänzer:

Alexandra Dreyer,
Saki Tanaka

Yuta Homma, Kauê
Vieira, Kristián Pokorný

 

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterungen
zum Programm

 

 

Soirée
musicale

 

Sir Kenneth MacMillan kreierte dieses Ballett
zu Ehren von Ninette de Valois' 90. Geburtstag. Die Uraufführung fand am 21.
Juli 1988 mit der Royal Ballet School im Royal Opera House, Covent Garden in
London statt.

 

Sir
Kenneth MacMillan

(geb. 11. Dezember 1929 in Schottland, gest.
29. Oktober 1992 in London, England) war einer der bedeutendsten Choreografen
des 20.Jahrhunderts. Kenneth MacMillan wuchs in Great Yarmouth auf. Dort begann
er seine Tanzausbildung, wo er sich um ein Stipendium am Sadler's Wells Ballet
bewarb und aufgenommen wurde. Ein Jahr später wurde er Mitglied der
Ballettkompanie des Sadler's Wells Theaters. Bald danach startete er erste
Experimente als Choreograf. Schließlich gab er seine Karriere als Tänzer zu
Gunsten der Choreografie auf. Er schuf eine Vielzahl von Choreografien. Zu
seinen Arbeiten gehören sowohl abstrakte Ballette wie auch Handlungsballette.
Sein erstes Handlungsballett Romeo und
Julia
wurde mit Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn in den Hauptrollen
verfilmt. Im Jahr 1974 brachte er in London mit dem Royal Ballet im Royal Opera
House sein Ballett Manon nach der
Musik von Jules Massenet heraus.

Während seiner langen Karriere arbeitete er
unter anderem als Ballettdirektor und Choreograf für das Royal Ballet, das
American Ballet Theatre, das Stuttgarter Ballett, das Houston Ballet und das
Ballett der Deutschen Oper Berlin. In Stuttgart choreografierte er unter
anderem das Ballett Las Hermanas nach
dem Drama Bernarda Albas Haus von
Lorca. Kenneth McMillan wurde mit einer Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen
geehrt. 1983 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

the thing, Kokoro, formidable, Tear it from
my heart und viertel vor

sind Kurzchoreografien, die von Studierenden
der Akademie des Tanzes im Rahmen von Prüfungsanforderungen im Fach Choreografie/Improvisation
kreiert wurden.

 

 

Rythmo de Manton

 

Eine Choreografie, entstanden als
Jahresarbeit der Bachelorabsolventen im Fach Spanischer Tanz, die auf dem Stil
der „Soleà por Buleria" basiert. Dieser aus dem traditionellen Gitano-Flamenco
entstandene Stil besticht durch seine starke rhythmische Präsenz und große
tänzerische Expressivität. Dabei wechseln sich ausdrucksvolle Bewegungen mit
rasanten Zapateados (Fußarbeit) ab.

Im Zusammenspiel mit dem Manton (Tuch), den
die Tänzerinnen wie ein Accessoire in ihren Tanz einbinden, verstärkte sich
noch die traditionelle Komponente dieses Stils. Wärmend als Schutz, als
Umhüllung, als Ausdruck ihrer Weiblichkeit.

Die Männer hingegen erscheinen mit den
Mantones wie Torreros in der Arena.

Erst nach dem Demonstrieren der weiblichen
und männlichen Aspekte finden die Tänzerinnen und Tänzer zueinander, wobei der
rasante Rhythmus immer mehr in den Mittelpunkt rückt und sie zum Schluss zu
einer Einheit verschmelzen lässt.

Silke Beck

 

 

Silke Beck

entdeckte während ihres Studiums für
Kommunikationsdesign 1988 den spanischen Tanz, dabei im Besonderen den
Flamencotanz für sich. Ihre Lehrer waren namhafte Größen wie Joaquin Ruiz,
Ursula Moreno, La Mariquilla, Juana Amaya, Mercedes Ruiz.

1994 folgten Unterrichtstätigkeiten sowie
regelmäßige Gastworkshops. Aktuell unterrichtet sie im Ballettstudio Marion
Balzer Frankfurt, in der Tanzwerkstatt Darmstadt und der Tanzschule Ana Infanta
Frankfurt. Seit Januar 2016 ist sie Lehrbeauftragte an der Akademie des Tanzes
der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Neben der pädagogischen Tätigkeit erhält
Silke Beck deutschlandweit Angebote zu regelmäßigen Auftritten als Solistin mit
der Flamencogruppe Compañia Flamenco Solera in der Schweiz, im Stadttheater Rüsselsheim,
Theater Memmingen, als Gastsolistin bei der Formation Rumbalea und der Tanz-
und Akrobatikgruppe Firedancer.

Für Studierende der Akademie des Tanzes hat
Silke Beck Stücke wie Poquito Buleria und Guajira con Abanico
geschaffen.

 

 


Baltische Polkas

 

Zu den baltischen Staaten zählen Estland,
Lettland und Litauen. Sie liegen an der Ostsee und grenzen an Russland,
Weißrussland und Polen.

Im Laufe der Zeit waren die drei kleinen
Länder lange Zeit abwechselnd unter politischem und kulturellem Einfluss von
Deutschland, Russland, Polen und Finnland, was auch die Musik- und Tanzkultur
dieser Völker stark geprägt hat. So kam einer der beliebtesten Tänze, nämlich
die Polka, aus Deutschland und Polen auch nach Estland, Lettland und Litauen.

Allerdings werden dort diese Polkas mit einem
unvergleichlich trockenen, typisch baltischen Humor getanzt, was ihnen einen
gewissen Reiz und eine besondere Attraktivität gibt.

Diese Besonderheiten der baltischen Polkas
habe ich versucht mit Studierenden der Bachelorklasse II zum Ausdruck zu
bringen.

Alexandre
Kalibabchuk

 

 

Prof. Alexandre
Kalibabchuk

wurde nach seiner
Ausbildung in Kiew und Moskau zunächst an der Staatsoper Kiew und später am
Badischen Staatstheater als Solotänzer engagiert. Es folgte ein Jahr als
Ballettmeister beim Ballett Nürnberg, ehe er in der Spielzeit 2003/04 zum von
Birgit Keil neu formierten Ballettensemble nach Karlsruhe als Ballettmeister
zurückkehrt. Seit 2005 unterrichtet Alexandre Kalibabchuk zusätzlich als
Lehrbeauftragter und seit 2010 als Professor an der Akademie des Tanzes.
Während dieser Zeit hat er u. a. Stücke wie Jüdische
Hochzeit, Moldawische Tänze, Gopak, Russische Quadrille, Polka, Griechische
Tänze,
Zigeunerlager, La Danse des Sabotiers und Tänze aus
Transsylvanien
für Studierende der Akademie choreografiert.

 

 

 

 

My Favorite Things

Uraufführung

 

Ich liebe den Text aus dem Lied My Favorite Things.

Es besagt, ihre Lieblingsdinge sind:
Schneeflocken, die auf deinen Wimpern bleiben, Regentropfen auf Rosen,
cremefarbene Ponys und Schnitzel mit Nudeln usw.

Wenn sie verärgert ist und traurig, dann
versucht sie, sich an diese einfachen Lieblingsdinge zu erinnern und alles ist
wieder in Ordnung...

Wir treffen so viele Menschen in unserem
Leben und wir verlieben uns in besondere Menschen.

Ich denke, einfach lieben, sich zu verlieben
oder angezogen zu fühlen, ist wunderschön, aber Beziehungen funktionieren nicht
immer so, wie wir uns es wünschen.

Auf meiner Liste von „Favorite Things"
befindet sich auch, sich in jemanden zu verlieben.

Young Soon Hue

 

Young Soon Hue

in Inchon (Südkorea) geboren, erhielt ihre
Ausbildung in Seoul sowie in Monte Carlo. Engagements führten sie als
Solotänzerin an das Ballett Frankfurt, das Zürcher Ballett, das Ballett Basel
und an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Sie tanzte zahlreiche
Haupt- und Solorollen in Choreografien von Ek, Vámos, Christe, Spoerli,
Forsythe, Scholz, van Manen, Balanchine, Jamison und Taylor.

Seit 2001 ist Young Soon Hue international
erfolgreich als Choreografin tätig und hat in ihrer Karriere bereits weit mehr
als 30 Ballette choreografiert. Ihre Werke sind im Repertoire internationaler
Kompanien wie u.a. Tulsa Ballet, Queensland Ballet, National Ballet of Korea,
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Aalto Ballett Theater Essen und
Seoul Ballet Theater in Korea.

2006 wurde sie von Koreas größtem Tanzmagazin
„MOM" zur besten Choreografin des Jahres gewählt, 2009 bekam sie den Preis der
Tanzkritik in Korea für This is your life
als beste Choreografin und für Wave of
Emotions
als bestes Stück. 2010 wurde ihr Stück El susurro del Tiempo von der Tanzkritik als beste Choreografie
ausgezeichnet. Young Soon Hue kreiert mit Studierenden der Akademie des Tanzes
Mannheim die Erfolgsstücke Reflection (2013) und The Edge of the Circle (2015).

 

 

Chamäleon

 

Genau wie ein Chamäleon in der Wildnis
mussten mein Zwillingsbruder und ich uns schon seit Beginn unseres Lebens,
aufgrund des dreisprachigen Aufwachsens, in verschiedenen Situationen und an
immer wieder wechselnde Umgebungen anpassen.

Durch das ständige „Neue" entsteht nach
einiger Zeit die Gefahr, sich selbst zu verlieren, an sich zu zweifeln und
folglich mit ständiger Verwirrung durchs Leben zu gehen.

So erreichte ich einen Punkt, an dem die
Suche nach meiner Individualität als Zwilling aussichtslos erschien.

Mit dieser Choreografie versuche ich meine
Frustration gegenüber der Frage „Wer bin ich überhaupt?" zu verarbeiten und im
Raum darzustellen.

Quirin Brunhuber

Absolvent des Bachelorstudienganges
2018/2019

 

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Teddy and Nora,
eine Freundschaft, auf Cartoon Seiten angeschaut, zaubert sie dir ein Lächeln
ins Gesicht.

Jonathan
dos Santos

 

 

Jonathan dos Santos

Der Brasilianer
erhielt seine Tanzausbildung an mehreren Schulen in Barra Bonita, Jundiai, São
Paulo, an der Pacific Dance Arts in Vancouver (Kanada) unter der Leitung von Li
Yaming sowie an der RNB Dance Theatre Arts. Seine Tanzkarriere führte ihn von
der Company von São José dos Campos (Brasilien) zum Ballett Nordhausen und an
das Ballett Rossa an der Oper Halle/Saale. Seit der Spielzeit 2015/16 ist
Jonathan dos Santos Tänzer bei Gauthier Dance. Sein Stuttgarter Repertoire
umfasst Werke von Marco Goecke, Mauro Bigonzetti, Nanine Linning, Hans von
Manen und Ohad Naharin. In Itzik Galilis My Best Enemy glänzte er, auch
mit einem großen Redepart, als Showman in the best ballet in the world.
Für Choreografen stellen sich vor 2018 entstand in Karlsruhe seine erste
Choreografie Rachmaninoff 2.3, die auch bei der Ballett Gala 2018
gezeigt wurde.

 

 

 

 

Chikara

 

Die Uraufführung
von Chikara fand am Badischen Staatstheater Karlsruhe im Rahmen der Gala 2013
statt. Die Originalbesetzung von damals: Rafaelle Queiroz, Patricia Namba,
Pablo Octávio, Zhi Le Xu und Arman Aslizadyan studierten Chikara an der
Akademie des Tanzes ein.

 

 

Eric Gauthier

geboren in Kanada,
studierte Tanz bei den Grands Ballets Canadiens in Montreal, an
der National Ballet School in Toronto und beim National Ballet of
Canada
. 1996 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und 2002 zum
Solotänzer ernannt.

Hier tanzte er
mehrere Rollen in Werken von J. Cranko, darunter Mercutio in Romeo und Julia,
Jeu de Cartes und The Lady and the Fool, Alain in Ashtons La
fille mal gardée
sowie in Stücken von G. Balanchine und K. MacMillan.

Sein umfangreiches
Repertoire umfasste zeitgenössische Werke. Von 1996 bis 2006 entwickelten
etliche Choreografen Rollen für ihn, darunter Christian Spuck, Mauro
Bigonzetti, Itzik Galili, Kevin O'Day, Marguerite Donlon und Douglas Lee.

Sein Debüt als
Choreograf gab Gauthier 2005 im Programm Junge Choreographen der
Noverre-Gesellschaft. Mit Ballet 101 gewann er sowohl den Publikumspreis
als auch den Preis der Kritik beim 21. Internationalen Wettbewerb für
Choreographen der Ballettgesellschaft Hannover.

Für sein soziales
Engagement, mit dem er unter anderem seine Tanzkunst zu Menschen bringt, die
ihn nicht im Theater besuchen können, wurde er im April 2015 mit dem
Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die AKADEMIE DES TANZES der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
ist eine der
traditionsreichsten Ausbildungsstätten für Tänzer in Deutschland. Ihre Wurzeln
reichen zurück bis in die glanzvolle Zeit des Balletts in Mannheim im 18.
Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor.

 

André Bouqueton, der als Choreograf am
kurfürstlichen Theater wirkte, ist die Errichtung der ersten europäischen
Tanzakademie um ca. 1762 zu verdanken - noch vor Wien, Mailand und St.
Petersburg.

 

Seit 1997 leitet Prof. Birgit Keil die
AKADEMIE DES TANZES Mannheim. Unter der Leitung der ehemaligen, international
gefeierten Ballerina des Stuttgarter Balletts hat die Akademie ihren
hervorragenden Ruf weiter gefestigt und ausgebaut. Zahlreiche Absolventen des
Instituts tanzen heute in bedeutenden Kompanien im In- und Ausland.

 

Entscheidend
ist, dass die Studierenden nicht allein Tanztechnik beherrschen, sondern im
Studium des klassisch-akademischen Repertoires und in der Zusammenarbeit mit
zeitgenössischen Choreografen die Möglichkeit erhalten, ihre eigene
künstlerische Individualität und Persönlichkeit zu entdecken und zu entfalten.
So werden sie vorbereitet, sich den mannigfaltigen Anforderungen der
klassischen und modernen Technik der Ballett- und Tanztheaterensembles der
deutschen und internationalen Bühnen zu stellen. Regelmäßige Auftritte mit dem
Staatsballett Karlsruhe sowie Akademie-Ballettaufführungen am Badischen
Staatstheater Karlsruhe, am Nationaltheater Mannheim und Gastspiele der
Akademie des Tanzes im In- und Ausland geben den Studierenden von den ersten
Studienjahren an die so wichtige Bühnenpraxis, in der sie Vielfalt und
Lebendigkeit der Tanzstile erleben können.

 

Die
Akademie des Tanzes Mannheim setzt hiermit eine Tradition fort, die 1762 am
Hofe des Kurfürsten Carl Theodor ihren Anfang nahm und in ihrer europäischen
Bedeutung mit eben so viel Recht die Mannheimer Schule des Tanzes genannt
werden kann, wie man in der Musikgeschichte von der Mannheimer Schule spricht.

Studierende der Akademie des Tanzes im
Studienjahr 2018/19

 

 

Klasse I

Arnold, Antonia

Markovic, Zorana

Richardsen, Carla

Schäffer, Julia

Schmidt, Tine

Tardelli Rancano
Rosa, Ana Laura

Torrisi, Carla

 

Gramlich, Lars

Kemmer, Severin

Sebastiani, Gianmarco

Trubnikov, Michail

 

 

Klasse II

Boysen, Grace

Caramagna, Clara

Dornbierer, Livia

Fassari, Martina

Gonzales Jal, Alba

Han, HyeonBeen

Mußul, Cleo

Sugimoto, Rika

Wawer Matos, Maria Johanna

 

Amann,
Kevin

Klasse III

Caitens,
Hannah

Faoro,
Giulia

Heinz,
Kristina

Ishihara,
Riko

Matsumura,
Shiori

Matsuo, Fuka

Murayama, Marin

Namba, Miki

Resuli, Eles

Seery-Speyer, Mira

Stanic, Katarina         

Venanzi, Mariagiulia

Vichi, Elena

Vorraro, Virginia

Yamamoto, Hiyori

 

 

 

Ardusso, Riccardo

Capizzi, Gabriel         

Eiki, Hikaru

Kovačić, Fran

Mulcahy, Tobias

Rogers, Gabriel

Staicu, Vladimir         

 

 

 

 

 

Klasse IV

Asperti,
Giada

D'Ippolito,
Marta

Hannah, Alicia

Matsubara, Chihiro

Nakamura, Ayano

Ogawa,
Rie

Trendafilova-Gicev,
Natasha

Welz, Angela

 

Brunhuber, Quirin Luis Johannes Babtist

Costa Santos, Victor

Fiorentino, Danilo

Nakao, Kota

Sorrentino, Giuseppe

 

 

    nur Tanzpädagogik - Klasse IV

Ammon, Nina  

Shima, Enxhi 

                                                                     

 

Klasse V (Master -
Tanz/Bühnenpraxis)

Coxill, Klara

Dreyer, Alexandra Martina

Iwasaki, Fuka

Shimada, Ayu

Tanaka, Saki

Yamanaka, Kokoro

 

 

 

De Sibia Vieira, Kauê Augusto

Homma,
Yuta

Pokorný, Kristián

 

 

                               

 

Aufbaustudiengang Tanzpädagogik für professionelle
Tänzer

Bachelor of Arts Tanzpädagogik

 

 Master of Arts Tanzpädagogik                           

     

 


Pädagogen
der AdT

Tanzkorrepetitoren

Prof. Birgit Keil (Leitung)

Pauline Aspord

Prof. Rosemary Helliwell (stellv. Leitung)

Luiz Blumenschein

Prof. Eric Blanc

Rainer Hawelka (Gitarre)

Prof. Alexandre
Kalibabchuk

Tomáš Ibrmajer

Prof. Vladimir Klos

Ingo Kerber

Prof. Swetlana Kusnezowa

Marina Macura

Prof. Christine Neumeyer

Konstantin Mortensen

Prof. Grant Scruggs

Elena Schmitz

Prof. Joseph Willems

Orlando Soccavo

Honorarprofessor Ralph Frey

 

Paolo Amerio

 

Silke Beck

 

Zoulfia Choniiazowa

 

Yuhao Guo

 

Ching-Yi Ping

 

Michelle Prelle

 

 

 

 

 

 

Aufnahmeprüfungstermine für
das Studienjahr 2019/20

Studiengänge Tanz und Tanzpädagogik:  Studienbeginn: 9. September 2019

 

Bachelor
of Arts Tanz  und 
Bachelor of Arts Tanzpädagogik

              5.
September 2019              
(Anmeldeschluss:  01.08.2019)

 

Master
of Arts Tanz
              9. September 2019              (Anmeldeschluss:  01.08.2019)

 

Aufnahmeprüfungen
für professionelle Tänzer

Bachelor of
Arts Tanzpädagogik und Master of Arts Tanzpädagogik

Anmeldung zur
Aufnahmeprüfung ist jederzeit möglich.

Aufnahmeprüfungstermine nach
Rücksprache mit der Akademie des Tanzes.

 

              Onlinebewerbung:      www.akademiedestanzes.de

 

 

TANZSTIFTUNG BIRGIT
KEIL

 

TANZSTIFTUNG

BIRGIT KEIL

 

Gerokstraße
37

70184 Stuttgart

 

info@tanzstiftung.de

www.tanzstiftung.de

 

Tel.  0711 / 236 4666

Fax  0711 / 236 4688

 

Gründerinnen und Stifterinnen

Prof. Birgit Keil

Marchesa

Maddalena Mina di Sospiro †

 

Schirmherrin I. K. H.

Diane Herzogin von Württemberg

 

Vorsitzender des Kuratoriums

von 1995 bis 2015

Prof. Dr. h. c.
Lothar Späth †

 

Vorstand

Prof. Birgit Keil

Prof. Vladimir Klos

 

Kuratorium

Prof. Dr. Günther Langenbucher

(Vorsitzender)

Sen.E.h. Dr.h.c.Thomas Renner

(Stv. Vorsitzender)

Antje Scholl

Susanne Weber-Mosdorf

Prof. Dr. h. c. mult.

Reinhold Würth

 

Künstlerischer Beirat

Prof. Vladimir Klos (Vorsitzender)

Norbert Beilharz

Han Ebbelaar

Jíri Kylián

Hans van Manen

Alexandra Radius

Heinz Spoerli

Alex Ursuliak

 

Geschäftsstelle

Juliane K. Weller-Bartels M.A.

 

Gegründet 1995 als

Stiftung bürgerlichen Rechts

 

 

Die
Stiftung:

Die TANZSTIFTUNG BIRGIT KEIL, 1995 gegründet, ist eine einmalige
Einrichtung. Sie wirkt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Der Einsatz
der Gründerin und Kuratoriumsmitglieder ist ehrenamtlich.

 

Aufgaben:

Die Förderung des tänzerischen sowie
choreografischen Nachwuchses ist die Hauptaufgabe. Im Mittelpunkt steht eine
intensive fachliche und finanzielle Unterstützung während der Ausbildung und
beim Übergang zur professionellen Karriere.

 

Stipendien:

Die Förderung erfolgt in Form von Stipendien
zum Studium an der Akademie des Tanzes in Mannheim sowie in der Zusammenarbeit
mit Choreografen und der Kreation neuer Werke. Auch die Erarbeitung bereits
bestehender Ballette gehört dazu.

 

 
 

 

Studierende:
Seit
1997 werden Studierende an der Akademie des Tanzes Mannheim regelmäßig von der TANZSTIFTUNG
BIRGIT KEIL in großzügiger Weise gefördert
durch:

 

-         
Stipendien

-         
Vergabe
von Auftragswerken

-         
Finanzierung
von Choreografien

-         
Überlassung
von Werken, die für die TANZSTIFTUNG
BIRGIT KEIL
in der Vergangenheit geschaffen wurden.

 

Die TANZSTIFTUNG BIRGIT KEIL
ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Sie
ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden an die Stiftung sind steuerlich
absetzbar. Die Stiftung ist eine private Initiative, die sich ausschließlich
über freiwillige Zuwendungen von Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen
finanziert. Die Richtlinien zur Vergabe der Stipendien sind bei der Stiftung
erhältlich.

 

Spendenkonto:
BW-Bank Stuttgart

IBAN:  DE95 6005 0101 0001 2227 77 - BIC:  SOLADEST600

 

Informationen

 

 

Staatliche Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim
- Studienbüro -
N 7, 18
68161 Mannheim
Germany

Telefon: +49 (0)621/292-1745
Telefax: +49 (0)621/292-2072

 

Anna
Maria Ries

(Sachbearbeiterin):
ries@muho-mannheim.de

studienbuero@muho-mannheim.de

www.muho-mannheim.de

 

 

Staatliche Hochschule für Musik
und
Darstellende Kunst Mannheim

- Akademie des Tanzes -

N 7, 18
68161 Mannheim
Germany

Telefon: +49 (0)621/292-3515
Telefax: +49 (0)621/292-2238

adt@muho-mannheim.de

www.akademiedestanzes.de

 

 

 

 

 

Wir danken Frau
Heike Kehl
für die freundliche Unterstützung bei der Anfertigung der
Kostüme.

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