Hochschulkonzerte, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

Ballettabend - Ausverkauft

Akademie des Tanzes
Leitung: Prof. Birgit Keil

Veranstalter: Badisches Staatstheater Karlsruhe

Samstag, 9. März 2019
19:30
Uhr
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Kleines Haus
Hermann-Levi-Platz 1
76137 Karlsruhe
kartenvorverkauf@staatstheater.karlsruhe.de
Kartentelefon: 0721/933 333
Veranstalter: Badisches Staatstheater Karlsruhe
PROGRAMM

 

 

Soirée musicale

Musik:

Benjamin Britten, op. 9 - Erste Suite nach Gioachino
Rossini

 

Choreografie:

Sir Kenneth
MacMillan

Tänzer:

Saki Tanaka und Kristián Pokorný

Marta D'Ippolito, Alexandra Dreyer,

Giada Asperti, Klara Coxill, Riko Ishihara,

Fuka Iwasaki, Chihiro Matsubara,

Ayano Nakamura, Miki Namba, Rie Ogawa,

Ayu Shimada, Mira Speyer, Angela Welz,
Kokoro Yamanaka

Quirin Brunhuber, Gabriel Capizzi,

Danilo Fiorentino, Yuta Homma,
Fran Kovačić, Kota Nakao,
Giuseppe Sorrentino, Kauê Vieira

Soirée musicale wurde durch die
Tanzstiftung Birgit Keil ermöglicht.

 

 

 

the thing

Musik:

Ants edit

Choreografie und Tanz:

Giuseppe
Sorrentino

 

 

 

Kokoro

Musik:

Ryuichi Sakamoto

Merry Christmas Mr. Lawrence

Choreografie und Tanz:

Chihiro
Matsubara

 

 

 

 

 

 

     

 


 

formidable

Musik:

Charles
Aznavour

for me
formidable

Choreografie und Tanz:

Kota Nakao

 

viertel vor

Musik:

Carlos Paredes

Porto Santo

Choreografie und Tanz:

Angela Welz

 

Rythmo de Manton

Musik und Gitarre:

Rainer Hawelka

 

Choreografie:

 

Silke Beck

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Fuka Iwasaki,

Ayu Shimada,
Saki Tanaka,

Kokoro Yamanaka

Kristián Pokorný, Yuta Homma, Kauê Vieira

 

Baltische Polkas

Musik:

Govju Kazaks (Lettischer Volkstanz)

Opsidrallalla (Lettischer Tanz)

 

Choreografie:

 

Alexandre Kalibabchuk

(nach Lettischer Tanzfolklore)

 

Tänzer:

Giada Asperti, Marta D'Ippolito,

Chihiro Matsubara, Ayano Nakamura,
Rie Ogawa, Natasha Trendafilova,

Angela Welz

Quirin Brunhuber, Victor Santos,

Danilo Fiorentino, Kota Nakao,

Giuseppe Sorrentino

 

- Pause -

My Favorite Things

Uraufführung

 

Musik:

Youn Sun Nah, My Favorite Things

Alva Nota, Ryuichi Sakamoto

 

Choreografie:

Young Soon Hue

Tänzer:

Alexandra
Dreyer, Kota Nakao

Kauê
Vieira, Yuta Homma,
Danilo Fiorentino, Kristián Pokorný

Saki
Tanaka, Ayano Nakamura,

Natasha
Trendafilova, Angela Welz,

Virginia Vorraro, Mira Speyer,
Chihiro Matsubara

 

Chamäleon

 

Musik:

Hugo Diaz, Milonga Triste

Choreografie und Tanz:

Quirin Brunhuber

 

 

 

 

Tear it from my heart

Musik:

Ólafur Arnalds

This place was a shelter

 

Choreografie und Tanz:

Natasha Trendafilova

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Musik:

James Keyes, Floyd McRae: Sh-Boom

Pat Ballard: Mr. Sandman, The Chordettes

 

Choreografie:

Jonathan dos Santos

Tänzer:

Angela
Welz, Saki Tanaka, Alexandra Dreyer

Danilo
Fiorentino, Kauê Vieira,
Quirin Brunhuber

       

 

Chikara

Musik:

Stephan
M. Boehme

Choreografie:

Eric
Gauthier

Ausstattung:

Gudrun
Schretzmeier

Einstudierung:

Patricia Namba, Rafaelle Queiroz,

Arman Aslizadyan, Pablo Octávio,

Zhi Le Xu

Tänzer:

Alexandra Dreyer,
Saki Tanaka

Yuta Homma, Kota
Nakao, Kristián Pokorný


Erläuterungen zum Programm

 

 

Soirée musicale

 

Sir Kenneth MacMillan
kreierte dieses Ballett zu Ehren von Ninette de Valois' 90. Geburtstag. Die
Uraufführung fand am 21. Juli 1988 mit der Royal Ballet School im Royal Opera
House, Covent Garden in London statt.

 

Sir Kenneth MacMillan

(geb. 11. Dezember
1929 in Schottland, gest. 29. Oktober 1992 in London, England) war einer der
bedeutendsten Choreografen des 20.Jahrhunderts. Kenneth MacMillan wuchs in
Great Yarmouth auf. Dort begann er seine Tanzausbildung, wo er sich um ein
Stipendium am Sadler's Wells Ballet bewarb und aufgenommen wurde. Ein Jahr
später wurde er Mitglied der Ballettkompanie des Sadler's Wells Theaters. Bald
danach startete er erste Experimente als Choreograf. Schließlich gab er seine Karriere
als Tänzer zu Gunsten der Choreografie auf. Er schuf eine Vielzahl von
Choreografien. Zu seinen Arbeiten gehören sowohl abstrakte Ballette wie auch
Handlungsballette. Sein erstes Handlungsballett Romeo und Julia wurde mit Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn in den
Hauptrollen verfilmt. Im Jahr 1974 brachte er in London mit dem Royal Ballet im
Royal Opera House sein Ballett Manon
nach der Musik von Jules Massenet heraus.

Während seiner langen
Karriere arbeitete er unter anderem als Ballettdirektor und Choreograf für das
Royal Ballet, das American Ballet Theatre, das Stuttgarter Ballett, das Houston
Ballet und das Ballett der Deutschen Oper Berlin. In Stuttgart choreografierte
er unter anderem das Ballett Las Hermanas
nach dem Drama Bernarda Albas Haus von
Lorca. Kenneth McMillan wurde mit einer Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen
geehrt. 1983 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen.

 

 

 

the thing, Kokoro,
formidable, Tear it from my heart und viertel vor

sind
Kurzchoreografien, die von Studierenden der Akademie des Tanzes im Rahmen von
Prüfungsanforderungen im Fach Choreografie/Improvisation kreiert wurden.

 

 

Rythmo de Manton

 

Eine Choreografie,
entstanden als Jahresarbeit der Bachelorabsolventen im Fach Spanischer Tanz,
die auf dem Stil der „Soleà por Buleria" basiert. Dieser aus dem traditionellen
Gitano-Flamenco entstandene Stil besticht durch seine starke rhythmische
Präsenz und große tänzerische Expressivität. Dabei wechseln sich ausdrucksvolle
Bewegungen mit rasanten Zapateados (Fußarbeit) ab.

Im Zusammenspiel mit
dem Manton (Tuch), den die Tänzerinnen wie ein Accessoire in ihren Tanz
einbinden, verstärkte sich noch die traditionelle Komponente dieses Stils.
Wärmend als Schutz, als Umhüllung, als Ausdruck ihrer Weiblichkeit.

Die Männer hingegen
erscheinen mit den Mantones wie Torreros in der Arena.

Erst nach dem
Demonstrieren der weiblichen und männlichen Aspekte finden die Tänzerinnen und
Tänzer zueinander, wobei der rasante Rhythmus immer mehr in den Mittelpunkt
rückt und sie zum Schluss zu einer Einheit verschmelzen lässt.

Silke Beck

 

Silke Beck

entdeckte während
ihres Studiums für Kommunikationsdesign 1988 den spanischen Tanz, dabei im
Besonderen den Flamencotanz für sich. Ihre Lehrer waren namhafte Größen wie
Joaquin Ruiz, Ursula Moreno, La Mariquilla, Juana Amaya, Mercedes Ruiz.

1994 folgten
Unterrichtstätigkeiten sowie regelmäßige Gastworkshops. Aktuell unterrichtet
sie im Ballettstudio Marion Balzer Frankfurt, in der Tanzwerkstatt Darmstadt
und der Tanzschule Ana Infanta Frankfurt. Seit Januar 2016 ist sie
Lehrbeauftragte an der Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Mannheim.

Neben der
pädagogischen Tätigkeit erhält Silke Beck deutschlandweit Angebote zu
regelmäßigen Auftritten als Solistin mit der Flamencogruppe Compañia Flamenco
Solera in der Schweiz, im Stadttheater Rüsselsheim, Theater Memmingen, als
Gastsolistin bei der Formation Rumbalea und der Tanz- und Akrobatikgruppe
Firedancer.

Für Studierende der
Akademie des Tanzes hat Silke Beck Stücke wie Poquito Buleria und Guajira
con Abanico
geschaffen.

 

 

Baltische Polkas

 

Zu den baltischen
Staaten zählen Estland, Lettland und Litauen. Sie liegen an der Ostsee und
grenzen an Russland, Weißrussland und Polen.

Im Laufe der Zeit
waren die drei kleinen Länder lange Zeit abwechselnd unter politischem und
kulturellem Einfluss von Deutschland, Russland, Polen und Finnland, was auch
die Musik- und Tanzkultur dieser Völker stark geprägt hat. So kam einer der
beliebtesten Tänze, nämlich die Polka, aus Deutschland und Polen auch nach
Estland, Lettland und Litauen.

Allerdings werden
dort diese Polkas mit einem unvergleichlich trockenen, typisch baltischen Humor
getanzt, was ihnen einen gewissen Reiz und eine besondere Attraktivität gibt.

Diese Besonderheiten
der baltischen Polkas habe ich versucht mit Studierenden der Bachelorklasse II
zum Ausdruck zu bringen.

Alexandre Kalibabchuk

 

 

 


 

Prof. Alexandre Kalibabchuk

wurde nach seiner Ausbildung in Kiew und Moskau zunächst an der
Staatsoper Kiew und später am Badischen Staatstheater als Solotänzer engagiert.
Es folgte ein Jahr als Ballettmeister beim Ballett Nürnberg, ehe er in der
Spielzeit 2003/04 zum von Birgit Keil neu formierten Ballettensemble nach
Karlsruhe als Ballettmeister zurückkehrt. Seit 2005 unterrichtet Alexandre
Kalibabchuk zusätzlich als Lehrbeauftragter und seit 2010 als Professor an der
Akademie des Tanzes. Während dieser Zeit hat er u. a. Stücke
wie Jüdische Hochzeit, Moldawische Tänze, Gopak, Russische Quadrille, Polka,
Griechische Tänze,
Zigeunerlager, La Danse des Sabotiers und Tänze
aus Transsylvanien
für Studierende der Akademie choreografiert.

 

 

My Favorite Things

Uraufführung

 

Ich liebe den Text
aus dem Lied My Favorite Things.

Es besagt, ihre
Lieblingsdinge sind: Schneeflocken, die auf deinen Wimpern bleiben,
Regentropfen auf Rosen, cremefarbene Ponys und Schnitzel mit Nudeln usw.

Wenn sie verärgert
ist und traurig, dann versucht sie, sich an diese einfachen Lieblingsdinge zu
erinnern und alles ist wieder in Ordnung...

Wir treffen so viele
Menschen in unserem Leben und wir verlieben uns in besondere Menschen.

Ich denke, einfach
lieben, sich zu verlieben oder angezogen zu fühlen, ist wunderschön, aber
Beziehungen funktionieren nicht immer so, wie wir uns es wünschen.

Auf meiner Liste von
„Favorite Things" befindet sich auch, sich in jemanden zu verlieben.

Young Soon Hue

 

Young Soon Hue

in Inchon (Südkorea)
geboren, erhielt ihre Ausbildung in Seoul sowie in Monte Carlo. Engagements
führten sie als Solotänzerin an das Ballett Frankfurt, das Zürcher Ballett, das
Ballett Basel und an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Sie tanzte
zahlreiche Haupt- und Solorollen in Choreografien von Ek, Vámos, Christe,
Spoerli, Forsythe, Scholz, van Manen, Balanchine, Jamison und Taylor.

Seit 2001 ist Young
Soon Hue international erfolgreich als Choreografin tätig und hat in ihrer
Karriere bereits weit mehr als 30 Ballette choreografiert. Ihre Werke sind im
Repertoire internationaler Kompanien wie u.a. Tulsa Ballet, Queensland Ballet,
National Ballet of Korea, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Aalto
Ballett Theater Essen und Seoul Ballet Theater in Korea.

2006 wurde sie von
Koreas größtem Tanzmagazin „MOM" zur besten Choreografin des Jahres gewählt,
2009 bekam sie den Preis der Tanzkritik in Korea für This is your life als beste Choreografin und für Wave of Emotions als bestes Stück. 2010
wurde ihr Stück El susurro del Tiempo
von der Tanzkritik als beste Choreografie ausgezeichnet. Young Soon Hue kreiert
mit Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim die Erfolgsstücke Reflection
(2013) und The Edge of the Circle (2015).

 

 

 

 

Chamäleon

 

Genau wie ein Chamäleon in der Wildnis
mussten mein Zwillingsbruder und ich uns schon seit Beginn unseres Lebens,
aufgrund des dreisprachigen Aufwachsens, in verschiedenen Situationen und an
immer wieder wechselnde Umgebungen anpassen.

Durch das ständige „Neue" entsteht nach
einiger Zeit die Gefahr, sich selbst zu verlieren, an sich zu zweifeln und
folglich mit ständiger Verwirrung durchs Leben zu gehen.

So erreichte ich einen Punkt, an dem die
Suche nach meiner Individualität als Zwilling aussichtslos erschien.

Mit dieser Choreografie versuche ich meine
Frustration gegenüber der Frage „Wer bin ich überhaupt?" zu verarbeiten und im
Raum darzustellen.

Quirin Brunhuber

Absolvent des Bachelorstudienganges
2018/2019

 

 

Teddy and Nora

Uraufführung

 

Teddy and Nora, eine Freundschaft, auf Cartoon Seiten angeschaut,
zaubert sie dir ein Lächeln ins Gesicht.

Jonathan dos Santos

 

Jonathan dos
Santos

Der Brasilianer erhielt seine Tanzausbildung an mehreren Schulen in
Barra Bonita, Jundiai, São Paulo, an der Pacific Dance Arts in Vancouver
(Kanada) unter der Leitung von Li Yaming sowie an der RNB Dance Theatre Arts.
Seine Tanzkarriere führte ihn von der Company von São José dos Campos
(Brasilien) zum Ballett Nordhausen und an das Ballett Rossa an der Oper
Halle/Saale. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Jonathan dos Santos Tänzer bei
Gauthier Dance. Sein Stuttgarter Repertoire umfasst Werke von Marco Goecke,
Mauro Bigonzetti, Nanine Linning, Hans von Manen und Ohad Naharin. In Itzik
Galilis My Best Enemy glänzte er, auch mit einem großen Redepart, als
Showman in the best ballet in the world. Für Choreografen stellen
sich vor 2018
entstand in Karlsruhe seine erste Choreografie Rachmaninoff
2.3
, die auch bei der Ballett Gala 2018 gezeigt wurde.

 

Chikara

 

Die Uraufführung von Chikara fand am Badischen Staatstheater Karlsruhe
im Rahmen der Gala 2013 statt. Die Originalbesetzung von damals: Rafaelle
Queiroz, Patricia Namba, Pablo Octávio, Zhi Le Xu und Arman Aslizadyan
studierten Chikara an der Akademie des Tanzes ein.

 

Eric Gauthier

geboren in Kanada, studierte Tanz bei den Grands Ballets Canadiens
in Montreal, an der National Ballet School in Toronto und beim National
Ballet of Canada
. 1996 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und 2002
zum Solotänzer ernannt.

Hier tanzte er mehrere Rollen in Werken von J. Cranko, darunter
Mercutio in Romeo und Julia, Jeu de Cartes und The Lady and
the Fool,
Alain in Ashtons La fille mal gardée sowie in Stücken von
G. Balanchine und K. MacMillan.

Sein umfangreiches Repertoire umfasste zeitgenössische Werke. Von 1996
bis 2006 entwickelten etliche Choreografen Rollen für ihn, darunter Christian
Spuck, Mauro Bigonzetti, Itzik Galili, Kevin O'Day, Marguerite Donlon und
Douglas Lee.

Sein Debüt als Choreograf gab Gauthier 2005 im Programm Junge
Choreographen
der Noverre-Gesellschaft. Mit Ballet 101 gewann er
sowohl den Publikumspreis als auch den Preis der Kritik beim 21.
Internationalen Wettbewerb für Choreographen der Ballettgesellschaft Hannover.

Für sein soziales Engagement, mit dem er unter anderem seine Tanzkunst
zu Menschen bringt, die ihn nicht im Theater besuchen können, wurde er im April
2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die AKADEMIE DES TANZES der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
ist eine der
traditionsreichsten Ausbildungsstätten für Tänzer in Deutschland. Ihre Wurzeln
reichen zurück bis in die glanzvolle Zeit des Balletts in Mannheim im 18.
Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor.

 

André Bouqueton, der als Choreograf am
kurfürstlichen Theater wirkte, ist die Errichtung der ersten europäischen
Tanzakademie um ca. 1762 zu verdanken - noch vor Wien, Mailand und St. Petersburg.

 

Seit 1997 leitet Prof. Birgit Keil die
AKADEMIE DES TANZES Mannheim. Unter der Leitung der ehemaligen, international
gefeierten Ballerina des Stuttgarter Balletts hat die Akademie ihren
hervorragenden Ruf weiter gefestigt und ausgebaut. Zahlreiche Absolventen des
Instituts tanzen heute in bedeutenden Kompanien im In- und Ausland.

 

Entscheidend
ist, dass die Studierenden nicht allein Tanztechnik beherrschen, sondern im
Studium des klassisch-akademischen Repertoires und in der Zusammenarbeit mit
zeitgenössischen Choreografen die Möglichkeit erhalten, ihre eigene
künstlerische Individualität und Persönlichkeit zu entdecken und zu entfalten.
So werden sie vorbereitet, sich den mannigfaltigen Anforderungen der
klassischen und modernen Technik der Ballett- und Tanztheaterensembles der
deutschen und internationalen Bühnen zu stellen. Regelmäßige Auftritte mit dem
Staatsballett Karlsruhe sowie Akademie-Ballettaufführungen am Badischen
Staatstheater Karlsruhe, am Nationaltheater Mannheim und Gastspiele der Akademie
des Tanzes im In- und Ausland geben den Studierenden von den ersten
Studienjahren an die so wichtige Bühnenpraxis, in der sie Vielfalt und
Lebendigkeit der Tanzstile erleben können.

 

Die
Akademie des Tanzes Mannheim setzt hiermit eine Tradition fort, die 1762 am
Hofe des Kurfürsten Carl Theodor ihren Anfang nahm und in ihrer europäischen
Bedeutung mit eben so viel Recht die Mannheimer Schule des Tanzes genannt
werden kann, wie man in der Musikgeschichte von der Mannheimer Schule spricht.

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