Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Kurse, Seminare, Vorträge, Orchester, Oper, Chor, Ballett

"Cambridge meets Mannheim"

Chorkonzert im Rahmen der 3. Mannheimer Chortage
Zwei Top-Chöre begegnen sich im Konzert
Gonville & Caius College Choir, Cambridge
Dr. Geoffrey Webber und Absolventen des Dirigierkurses am 9.4. und 10.4.
-
Kammerchor der Musikhochschule Mannheim
Einstudierung/Leitung: Prof. Harald Jers

Mittwoch, 10. April 2019
19:30
Uhr
Epiphaniaskirche
Andreas-Hofer-Str. 39
68259 Mannheim-Feudenheim

Programm

 

 

 

 

 

Kammerchor der
Musikhochschule Mannheim

Leitung: Prof.
Harald Jers

 

Jacobus Gallus
1550-1591

 

 

Vox
clamantis

 

Albert Becker

1834-1899

 

 

Bleibe, Abend will es werden, op. 36/2

 

Damijan Močnik

*
1967

 

 

 

Zarja

 

Veljo Tormis

1930-2017

 

 

Tuul kõnnumaa kohal
(Wind
über der Öde)

Kanarbik (Heidekraut)
aus: Sügismaastikud (Herbstlandschaften)

 

Hans Koessler

1853-1926

 

 

Hymne an die Nacht
aus: Drei ernste Chöre

 

Perttu Haapanen

*
1972

 

 

 

 

Readymade
Alice

 

Gonville & Caius
College Choir, Cambridge

Leitung: Teilnehmer
des Dirigierkurses der 3. Mannheimer Chortage

 

William Byrd

c. 1543-1623

 

 

Sing joyfully

Dirigent: Janine Schmitt

Henry Purcell

1659-1695

 

 

Remember not, Lord, our offences

Dirigent: Salome
Niedecken

Hubert Parry

1848-1918

 

 

At the round earth's imagined corners

Dirigent:
Justus Barleben

John Taverner

c. 1490-1545

 

 

Dum
transisset Sabbatum

Dirigent:
Phú Son Nguyen

William Harris

1883-1973

 

 

Bring us, O Lord God

Dirigent: Janine Schmitt

Cecilia McDowall

*
1951

 

 

Ave
Regina caelorum

Dirigent:
Chenglin Li

 

John Tavener

1944-2013

 

 

 

 

 

 

Hymn to the Mother of God

Dirigent:
Andreas Fulda

Kammerchor der
Musikhochschule Mannheim

Leitung: Prof.
Harald Jers

 

Cristofano Malvezzi

1547-1599

 

 

Noi, che
cantando

 

Hans-Ola Ericsson

* 1958

 

 

Under linden

 

Raymond Murray
Schafer

*
1933

 

 

Chant to bring back the wolf

Chant to clear the water

Chant to make the magic work

aus: Magic Songs

 

 

 

 

 

Gonville & Caius College Choir, Cambridge

Leitung: Dr. Geoffrey Webber

 

Judith Weir

*
1954

 

 

A blue true dream of sky

 

Mario
Castelnuovo-Tedesco

1895-1968

 

 

To sleep (Text: John Keats)

Two or Three (Text: John Keats)

Le Rossignol (Text: Bruder Joseph)

Cherry-Ripe (Text: Edmund Campion)

 

 

 

 

 

Gonville & Caius College Choir, Cambridge

 

Der
Caius College Choir an der Universität Cambridge gehört zu den führenden
College-Chören in Großbritannien. Gonville & Caius College wurde 1348
gegründet, die musikalische Tradition stammt aber erst aus der Zeit um das
Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wurde
Charles Wood als Organist berufen, der als Komponist von Kirchenmusik bis
nach Deutschland bekannt ist. Zu seiner Zeit sangen im Chor Knaben die
Sopranstimme, heute ist der Caius College Choir ein gemischtes
Studenten-Ensemble. Seit 1989 hat
Geoffrey Webber die künstlerische Leitung inne.

 

Während
der Universitäts-Semester singt der Chor dreimal pro Woche zum Gottesdienst
in der Kirche des Colleges. Regelmäßige Konzerte, Studioaufnahmen, Rundfunk-
und Fernsehproduktionen gehören zu den weiteren Aktivitäten. Der Chor geht
auf ausgedehnte Tourneen und führt sein Repertoire in Konzertsälen, Universitäten,
Kathedralen und Kirchen in Europa, Amerika und anderen Ländern auf. Oft geschieht
dies in Zusammenarbeit mit professionellen Ensembles wie der Opera Northern
Ireland, dem Malaysian Philharmonic Orchestra oder dem Philharmonia Baroque
Orchestra von San Francisco. Jedes Jahr gibt der Chor auch Konzerte in
England an Orten wie St. John's, Smith Square, dem Spitalfields Festival in
London und darüber hinaus.

 

Zum
regelmäßigen Programm des Chores gehören Live-Mitschnitte auf BBC Radio 3 und
4. In den „Evensongs" pflegt der Chor ein sehr breites und bisweilen unkonventionelles
Repertoire, das Spektrum reicht von Barock-Chorälen, russischer und
griechisch-orthodoxer Musik auf alten Instrumenten oder südafrikanischer
Musik bis hin zu Auftragswerken namhafter britischer Komponisten wie z. B.
James MacMillan. Der Chor war mehrfach im Fernsehen zu erleben, in BBC1,
BBC2, Channel4 sowie in diversen ausländischen Sendern.

 

Die
CD-Produktionen des Chores widmen sich speziell der Wiederentdeckung vergessener
Chormusik. Oft schließt dies auch bisher unveröffentlichte Musik aus der
englischen Chortradition ein. So entstand eine Vielzahl hochgelobter CDs (überwiegend
ASV/Delphian-Produktionen), unter anderem mit Musik von Samuel Wesley,
William Child, Patrick Hadley, Rebecca Clarke, John Sanders, Robin Holloway,
Julian Anderson und europäischen Komponisten wie Josef Rheinberger, Giacomo
Puccini und Leonardo Leo. Zwei Werke nahm der Chor in historischer Neuvertonung
auf: die lateinische Messe in Es von Janáček und die Markus-Passion von J. S.
Bach, außerdem drei Programme mit Schweizer Chormusik in Zusammenarbeit mit
der Schweizer Nationalbibliothek in Zürich. Veröffentlicht wurde auch eine
DVD mit Musik von Francis Poulenc, gemeinsam mit den Chören von St John's,
Clare und Caius College. Weitere Studioaufnahmen waren unter anderem eine
Zusammenarbeit mit dem Choir of King's College, Cambridge, und dem City of
Birmingham Symphony Orchestra mit Musik von John Rutter (EMI).

 

Dr. Geoffrey Webber

 

Geoffrey
Webber studierte Musik an der Oxford University, wo er "organ scholar" am New
College war, was eine nebenberufliche und studienbegleitende Organistenstelle
bezeichnet. Seine Lehrer waren Edward Higginbottom, John Caldwell und James
Dalton und die Abschlüsse BA, MPhil und DPhil mit Bestnoten ab. Anschließend
wurde er amtierender Organist am New College und Magdalen College, später
Universitäts-Organist und Musikdirektor an der Universitätskirche. In dieser
Zeit leitete er auch das jährlich stattfindende Edington Musik-Festival mit
liturgischem Bezug in Wiltshire. Nach seiner Forschungstätigkeit im Bereich
deutscher Barockmusik und Promotion wurde er als Musikdirektor an das Gonville
& Caius College in

Cambridge
berufen und ist nun zuständig für die Bereiche Dirigieren, Vorlesung, Unterricht
und Forschung. Erst vor kurzem hat er den Studiengang in Chordirigieren an
der University of Cambridge eingeführt, welcher Studenten aus aller Welt anzieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kammerchor der
Musikhochschule Mannheim

Der
Kammerchor der Musikhochschule Mannheim besteht aus ca. 36 SängerInnen.
Sowohl Studierende der Hochschule als auch externe SängerInnen erarbeiten semesterübergreifend
Chorwerke aller Epochen. Der Kammerchor versteht sich als
hochschulrepräsentatives Ensemble, welches den Studierenden Einblick in die semiprofessionelle
Chorarbeit bietet. Das Repertoire beinhaltet neben bekannten
a-cappella-Werken auch selten zu hörende Chorliteratur. Der Kammerchor
gestaltet regelmäßig Konzerte in Mannheim und der Umgebung. Große
überregionale Anerkennung fand der Chor als Preisträger bei internationalen
Chorwettbewerben. Darüber hinaus erfolgten Einladungen zu nationalen und
internationalen Festivals sowie Radio-Übertragungen. Der Kammerchor erzielte
2016 mehrere Preise beim Deutschen Chorfest in Stuttgart sowie einen zweiten
Preis beim Internationalen Chorwettbewerb in Derry (Irland). Den größten
Erfolg seit Bestehen des Ensembles erzielt der Kammerchor im Mai 2018 durch
den Gewinn der Königskategorie der gemischten Kammerchöre mit einem 1. Preis
beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg.

 

 

 

Prof. Harald Jers

 

Harald
Jers ist als Professor für Chorleitung an der Musikhochschule Mannheim sowohl
für die Leitung der Hochschulchöre als auch das Fach Dirigieren mit
Schwerpunkt Chor zuständig. Er schloss seine Studien in Dirigieren, Schulmusik/Hauptfach
Gesang und Kirchenmusik ab; zahlreiche nationale und internationale
Meisterkurse sowie Erfolge bei Dirigierwettbewerben ergänzen seinen musikalischen
Horizont. Neben seiner Dozententätigkeit als Gesangs- und Dirigierlehrer an
einigen europäischen Musikhochschulen leitet Harald Jers internationale
Dirigierkurse und Workshops, ist Juror bei Chor- und Kompositionswettbewerben
sowie weltweit Referent bei Fachsymposien.

 

Ein
besonderes Markenzeichen stellt seine Zusatzqualifikation als Diplom-Physiker
in Kombination mit musikwissenschaftlicher Forschungstätigkeit in musikalischer
Akustik dar. Das dadurch erworbene Hintergrundwissen nutzt er als Dirigent
zur qualitativen Verbesserung von Intonation und Klang, für eine effektive
Probenmethodik, zur Entwicklung einer werkspezifischen Interpretation und zur
optimierten Aufstellung seiner Ensembles in der Proben- bzw.
Konzertsituation. Zahlreiche erste Preise bei internationalen
Chorwettbewerben mit seinen Chören, CD- und Rundfunkeinspielungen,
Einladungen zu renommierten Musikfestivals sowie wissenschaftliche
Auszeichnungen in der Akustik belegen seine fachliche Reputation.

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