Heidelberg, Hochschulkonzerte, Musik in der Region

Klavierabend - Benefizkonzert

Soojung Shin, Klavier (Seoul) als Gast
Ok-Hi Lee, Klavier
Rudolf Meister, Klavier
Benefizkonzert zu Gunsten von Projekten des ZONTA Club Heidelberg
www.zontaheidelberg.de
im Rahmen des 40. Heidelberger Kammermusikfestivals

Sonntag, 10. Juni 2018
19:30
Uhr
Alte Aula Universität Heidelberg
Grabengasse 1
69117 Heidelberg
Eintritt frei - Spenden

Programm

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart

1756-1791

Sonate für Klavier zu vier Händen

B-Dur KV 358 (186a)

- Allegro

- Adagio

- Molto Presto

 

Ok-Hi Lee

Soojung Shin

 

 

Franz Schubert

1797-1828

Fantasie f-Moll
op. 103 D 940

für Klavier zu
vier Händen

1. Allegro molto moderato

2. Largo

3. Scherzo. Allegro vivace

4. Finale. Allegro molto moderato

 

Soojung Shin

Ok-Hi Lee

 

 

 

- Pause -

 

Franz Schubert

1797-1828

Rondo A-Dur op. 107 D 951

für Klavier zu vier Händen

 

Rudolf Meister

Ok-Hi lee

 

 

Johannes Brahms

1833-1897

Walzer op. 39

für Klavier zu vier Händen

 

Rudolf Meister

Soojung Shin

 

 

Johannes Brahms

1833-1897

Ungarische Tänze

für Klavier zu vier Händen

Nr. 1 Allegro molto

Nr. 5 Allegro

 

Soojung Shin

Rudolf Meister

 

 

 

 

 

Soo-Jung
Shin
erhielt ihre musikalische Ausbildung an
der Seoul National University, der Universität für Musik und darstellende
Kunst in Wien und am Peabody Conservatory of Music, Baltimore, USA. Zu ihren
Lehrern gehören Chung Jin-Woo, Josef Dichler, Leon Fleisher, Wilhelm Kempff
und Maria Curzio Diamond. Sie
gewann viele Preise in Musikwettbewerben, darunter den Nationalen
Dong-A-Wettbewerb in Korea und den Elena-Rombro-Stepanow-Wettbewerb in Wien. Sie wurde auch mit
dem Preis der koreanischen Akademie der Künste ausgezeichnet. 2011 erhielt Sie
von Deutschland das "Verdienstkreuz 1. Klasse".

Sie debütierte im Alter von 13 Jahren mit
Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 als Solistin des Navy Symphony Orchestra (jetzt
Seoul Philharmonic Orchestra).

Sie spielte mit Orchestern wie London
Philharmonic, Tokyo Philharmonic Seoul Philharmonic, KBS und NHK Symphony
unter der Leitung von Lim Won-Shik, Leon Fleisher, Wolfgang Sawallisch, Sir
John Pritchard, Asahina Takashi, Iwaki Hiroyuki und anderen. Sie trat u. a. zusammen
mit Ruggiero Ricci, Nicolai Gedda, Janos Starker und Kyung Wha Chung auf.

Sie war Jurorin internationaler
Wettbewerbe wie ARD, Seoul, Tokio, Köln, UNISA, Dublin, Hamamatsu, Sendai und
Leeds.

Im Alter von 26 Jahren wurde sie das
jüngste Fakultätsmitglied an ihrer Alma Mater, dem College of Music der Seoul
National University. Sie
unterrichtete auch an der Seoul High School of Arts und der Kyung Won
University, wo sie als Dekanin der Musikfakultät diente. Im Jahr 2000
kehrte sie an die Seoul National University zurück, wo sie bis zu ihrer
Pensionierung im Jahr 2007 unterrichtete. Sie wurde auch zur Dekanin der Musikfakultät
gewählt, als erste Frau in der Geschichte der Fakultät. Im Jahr 2009 wurde
sie zum Mitglied der Nationalen Akademie der Künste in Korea gewählt. Sie ist
emeritierte Professorin der Seoul National University und Vorsitzende des
Lenkungsausschusses des Great Mountain Music Festival & School. Sie teilt ihre
Zeit u. a. zwischen dem Spielen von Konzerten, dem Unterrichten, dem Erteilen
von Meisterkursen, dem Organisieren von Klavierseminaren und dem Dienst als
Vorstandsmitglied des Seoul Arts Center.

 

 

 

 

 

Ok-Hi Lee wurde in Seoul,
Korea geboren und lebt seit 1979 in Europa. Sie studierte in Wien, Freiburg
und London bei Paul Badura-Skoda, Andreas Immer und Peter Feuchtwanger.

Ok-Hi
Lees internationale Karriere begann im Anschluss an den Gewinn bedeutender
Wettbewerbspreise. Konzerte, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen führten sie
in die meisten europäischen Länder und nach Asien. Sie ist regelmäßiger Gast
in bedeutenden Sälen wie Londons Wigmore Hall und Hamburgs Musikhalle, auf
Festivals, wie dem Veroner Summer Festival und dem City of London Festival.
Häufig tritt sie auch als Solistin auf, so z.B. mit dem Orchester des Nationaltheaters
St. Petersburg.

Ok-Hi
Lee ist eine universelle Musikerin, die sich neben dem solistischen Spiel
auch für Kammermusik und Liedgestaltung interessiert. Ihr Repertoire umfasst
alle Stilepochen bis hin zur neuesten Musik, für deren Interpretation sie
durch die Wiener Kompositionsstudien besonders prädestiniert ist.
Beispielsweise nahm sie 1993 eine CD mit Werken von Vladislav Uspensky auf,
dessen Kompositionen von ihr uraufgeführt wurden. Seit 1997 unterrichtet sie
an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

 

 

 

Der
Berliner Tagesspiegel schrieb über Rudolf
Meister
: „....manchmal stimmt es eben doch: nomen est omen". Der 1963 in
Heidelberg geborene Künstler schloss bereits als 20jähriger sein Studium an
der Musikhochschule Hannover mit der Reifeprüfung ab (Prof.
Konrad Meister). Ausgezeichnet durch mehrere Stipendien des
österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Forschung setzte
Rudolf Meister sein Studium an der Wiener Musikhochschule fort (Prof. Paul
Badura-Skoda). Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bereits damals durch
den Gewinn internationaler Wettbewerbe bekannt. An der New Yorker Juilliard
School studierte Rudolf Meister als Stipendiat der Studienstiftung des
deutschen Volkes (Prof. Jacob Lateiner). Weitere Förderung erhielt er durch
die Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats.

Rudolf
Meister trat weltweit als Solist mit mehr als 30 Orchestern auf sowie als
Kammermusiker mit berühmten Partnern wie Isabelle van Keulen, Ulf Hoelscher
oder Wanda Wilkomirska. Dabei führten ihn seine Tourneen in Säle wie das
Lincoln Center (New York), Tokyo Bunka Kaikan und Tokyo Metropolitan Theatre,
Seoul Arts Center, ABC-Hall (Sydney), Salle Gaveau (Paris), Musikverein und
Konzerthaus (Wien), Berliner Philharmonie und Festspielhaus Baden-Baden sowie
zum Rheingau Musik Festival und Schleswig-Holstein Musik Festival.

Daneben
entstanden zahlreiche CD-Einspielungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit
der Deutschen Grammophon Gesellschaft und Toshiba EMI.

 

 

 

Mit
26 Jahren wurde Rudolf Meister auf eine Professur an die Staatliche
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen, nachdem er
bereits als Badura-Skodas Assistent an der Wiener Musikhochschule gelehrt
hatte. Seit 1997 führt er die Hochschule als jüngster Rektor Deutschlands. Er
gab Meisterkurse und lecture recitals in Bulgarien, China, Deutschland,
Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Korea, Österreich,
Polen, Spanien und den USA (Yale University, Juilliard School/New York). Seine
Studierenden sind Preisträger bei wichtigen nationalen und internationalen
Wettbewerben (unter anderem ARD-Musikwettbewerb München, The Dranoff
International Two Piano Competition Miami), und er ist auch selbst regelmäßig
Juror derartiger Wettbewerbe. Er engagiert sich auch im Bereich der
Studienvorbereitung, seine Schüler gewannen zahlreiche Preise bei „Jugend
musiziert"
(u. a. 1. Preis Bundeswettbewerb Klavier Solo).

Rudolf
Meister ist Vorstandsmitglied der Rektorenkonferenz der deutschen
Musikhochschulen in der HRK, 1. Vorsitzender der Internationalen
Max-Reger-Gesellschaft und Vorsitzender des Fachbeirats der Popakademie
Baden-Württemberg, er war stellvertretender Vorsitzender der internationalen
Vereinigung der führenden Mozart-Städte „Mozart-Wege" und Honorarprofessor
des Konservatoriums Novosibirsk. Für seine Förderung der rumänischen Kultur
wurde ihm die George Enescu-Medaille des Rumänischen Kulturinstituts
verliehen.