Hochschulkonzerte, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett, Prüfungskonzerte

Studierende der Meisterklasse

Sonia Achkar, Klavier
(Klasse Ok-Hi Lee/Prof. Rudolf Meister)
Matthias Fitting, Tuba
(Klasse Prof. Stefan Heimann)
Jie Wen, Flöte
(Klasse Prof. Jean-Michel Tanguy)
Kurpfälzisches Kammerorchester
Studierende der Dirigierklasse Prof. Stefan Blunier

Freitag, 6. April 2018
19:00
Uhr
Epiphaniaskirche
Andreas-Hofer-Str. 39
68259 Mannheim-Feudenheim
Eintritt frei

Programm

 

 

 

Johann Sebastian Bach

1685-1750

Klavierkonzert A-Dur BWV 1055

- Allegro

- Larghetto

- Allegro ma non tanto

 

Sonia Achkar,
Klavier
(Klasse Ok-Hi Lee / Prof. Rudolf Meister)

 

Leitung: Hyunju
Kwon

 

 

André Jolivet

1905-1974

Flötenkonzert Nr. 1  für Flöte und Streicher

- Andante cantabile

- Allegro scherzando

- Largo

- Allegro risoluto

 

Jie Wen, Flöte
(Klasse Prof. Jean-Michel Tanguy)

 

Leitung: Christian
Ruetz

 

 

Torbjorn Iwan Lundquist

1920-2000

Landscape für Tuba, Streichorchester

und Klavier

 

Matthias Fitting,
Tuba
(Klasse Prof. Stefan Heimann)

Eunkeoung Kim,
Klavier

(Klasse Chiaki
Ohara)

 

Leitung: Hanna Pyo

 

 

 

 

 

 

 

 

Anton Stepanowitsch Arensky

1861-1906

Variationen über ein Thema von Tschaikowsky op. 35

- Thema

- Variation   I: Un poco più mosso

- Variation  II: Allegro non troppo

- Variation III: Andantino
tranquillo

- Variation  IV: Vivace

- Variation   V: Andante

- Variation  VI: Allegro con spirito

- Variation VII: Andante
con moto

- Coda: Moderato   

 

Leitung: Youngrang Kim

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonia Achkar konzertierte in Sälen wie dem Mannheimer Rosengarten,
Gewandhaus zu Leipzig, Liederhalle Stuttgart, National Center for Performing
Arts Beijing und His Majesty's Theater Perth. Ausgezeichnet beim DMW,
markierte die mehrfache Teilnahme an der Bundesauswahl Konzerte Junger
Künstler den Beginn ihrer regen Konzerttätigkeit. Sie wurde zu Festivals wie
dem Schleswig Holstein Musik Festival, Bachfest Leipzig, Kurt Weill Fest
Dessau, Schwetzinger Festspiele, Thy Chamber Music Festival, Toronto Music
Festival und Festival de Música Camara León eingeladen. Die Steinway
Künstlerin ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Val Tidone Int.
Music Competition und wurde durch Stiftungen wie dem Dt. Musikrat, der Dt.
Stiftung Musikleben, der Rhein-Neckar-Stiftung, der Pitzer-Stiftung, den
PE-Förderungen, der Rotary Foundation und der KAS unterstützt. Neben einem
Studium bei Menahem Pressler (USA), studiert sie in der Klasse von Ok-Hi
Lee/Prof. Rudolf Meister. www.soniaachkar.com

 

 

 

 

 

 

Jie Wen wurde 1991 in Hohhot, Innere Mongolei, V. R.
China geboren. Mit neun Jahren erhielt sie ihren ersten Flötenunterricht. Von
2009 bis 2013 hat Jie Wen an der Minzu Universität in Peking, China, ihr
Bachelor-Studium erfolgreich abgeschlossen. Während des Bachelor-Studiums
gewann sie jedes Jahr den ersten Preis des Universitätsstipendiums und
spielte als Konzertmeisterin (Flötistin) der Kategorie Junge Ethnische
Minderheit in der Philharmonie China. Seit 2014 studiert sie an der
Musikhochschule Mannheim unter der Leitung von Prof. Jean-Michel Tanguy den
Master of Music (Flöte) -Künstlerische Ausbildung. Auch das Spielen der
Piccoloflöte hat sie bei Frau Birgit Engelhardt erlernt und mit Auszeichnung
im Jahr 2016 absolviert. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt sie
in Meisterkursen u.a. bei Aldo Baerten, Eva Amsler, ua. In der
Aufnahmeprüfung für Solisten belegte sie den ersten Platz und wurde daraufhin
in die Solistenklasse aufgenommen.

 

 

 

Matthias Fitting geb. am 17.11.1988 erhielt
seinen ersten Tubaunterricht bereits im jungen Alter von zehn Jahren bei
Albert Wanner (Landesposaunenwart und Dozent der Musikhochschule Mainz). Zwei
Jahre später wechselte er an die Musikhochschule Köln zu Prof. Hans Geelhaar.
Nach ersten Erfolgen bei Jugend Musiziert wechselte er dann zunächst als
Privatschüler zu Siegfried Jung (Nationaltheater Mannheim/ Musikhochschule
Mannheim) und wenig später dann als Vorstudent an die Musikhochschule in
Mannheim. In dieser Zeit war er Mitglied des Landesjugendorchesters
Rheinland-Pfalz. 2008 nach dem Abitur nahm er dann sein Vollstudium bei
Siegfried Jung auf. Das erste Engagement folgte 2009 im Göttinger Sinfonieorchester,
ein Jahr später im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt an der Oder.
2011 ging es für ihn wieder zurück nach Mannheim zunächst als Stipendiat der
Rheinneckar-Akademie, welche ihn in die Staatsphilharmonie Ludwigshafen,
Theater Heidelberg und in das Nationaltheater Mannheim führte. Er spielte als
Aushilfe in Orchestern wie dem Staatstheater Darmstadt, dem Radio
Sinfonieorchester Saarbrücken und dem Baseler Sinfonieorchester und vielen
weiteren Orchestern. Ständige Aushilfe ist er in der Philharmonie Baden Baden
sowie dem Stadttheater Pforzheim. Er konzertierte in vielen Städten
Deutschlands. Konzertreisen führten ihn nach Südamerika, China, Afrika sowie
in weite Teile Europas. Er ist Stipendiat der Weimann-Stiftung und des
Peter-Engelhorn-Förderkreises. Derzeit befindet er sich in der Solistenklasse
der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Stefan Heimann.

 

 

 

 

 

Hyunju Kwon wurde in
Cheong-ju (Südkorea) geboren. Sie studierte an der Korea National University
of Arts in Seoul Chorleitung und Gesang und schloss 2008 mit dem Bachelor of
Arts ab. Besonders der Unterricht bei Prof. Martin Behrmann prägte sie so
sehr, dass sie sich für eine Fortsetzung ihres Studiums in Deutschland
entschied. Nach  mehrjähriger Chorleitungserfahrung in ihrer
Heimat studierte Hyunju Kwon ab 2014 an der Hochschule für Musik Karlsruhe
bei Prof. Frank Leenen und Prof. Dieter Kurz, wo sie im Oktober 2016 mit
Auszeichnung abschloss.

Ab
dem Sommersemester 2016 war sie musikalische Assistentin beim Akademischen
Chor und Orchester in Stuttgart, wodurch Ihr Interesse an Orchesterleitung
geweckt wurde. Als Dirigentin sammelte sie Erfahrungen mit dem Akademischen
Orchester Stuttgart, mit den Ensembles der Musikhochschulen Karlsruhe und
Mannheim, sowie der Philharmonie Baden-Baden. Derzeit studiert sie
Orchesterleitung im Master-Studiengang an der Staatlichen Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Stefan Blunier.

 

 

 

 

Christian Ruetz, Jahrgang 1988,
studierte Schulmusik, Trompete sowie Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule
Stuttgart u.a. bei Bertram Schwarz, Denis Rouger, Richard Wien, Bastian Stein
und Rainer Tempel. Derzeit absolviert er an der Musikhochschule Mannheim ein
Orchesterleitungsstudium in der Klasse von Stefan Blunier und erhält Chorleitungsunterricht
bei Harald Jers. Weitere wichtige dirigentische Impulse erhielt er von
Frieder Bernius, Dieter Kurz, Georg Christoph Sandmann und Colin Metters. Im
Rahmen seines Studiums dirigierte er unter anderem das Südwestdeutsche
Kammerorchester Pforzheim, das Kurpfälzische Kammerorchester, das
Württembergische Kammerorchester Heilbronn sowie die Philharmonie
Baden-Baden. Seine vielfältigen künstlerischen Aktivitäten umfassen den
Ensemblegesang (Kammerchor Stuttgart, figure humaine kammerchor), die Arbeit
als Trompeter und Instrumentalpädagoge sowie die Leitung verschiedener
Ensembles (z.B. UniBigBand Hohenheim).

 

 

 

 

 

Hanna Pyo, 1991 in Daejeon, Südkorea, geboren, fing sie im Alter
von 5 Jahren an Klavier zu spielen und machte ihr Abitur 2009 an einem
musischen Gymnasium in Daejeon.

Danach
kam sie nach Deutschland, wo sie 2011 ihr Bachelorstudium für Klavier an der
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Prof. Andreas
Pistorius begann. Sie nahm an mehreren Meisterkursen teil, sowie am
Sommerkurs für Klavier in Plauen und an einem Kammermusikmeisterkurs des
Verdi-Quartetts. Neben dem Studium arbeitete sie als Korrepetitorin sowie am
Theater Heidelberg und beim vielen Chören. 

2018
machte sie ihren Abschluss im Fach Klavier. Derzeit studiert sie Dirigieren
im Bachelor zunächst bei Prof. Klaus Arp, Joongbae Jee, Prof. Cosima Sophia
Osthoff derzeit in der Klasse von Prof. Stefan Blunier an der Musikhochschule
Mannheim.

 

 

 

 

Youngrang Kim, Jahrgang 1987, studierte
Klavier und Dirigieren an der Seoul National University bei Prof. Ik-joo
Moon, Prof. Hun-jeong Lim und Prof. Deok-ki Kim. Zum Herbstsemester 2015/16
kam sie für einen Master in Orchesterleitung bei Prof. Klaus Arp an der
Musikhochschule Mannheim nach Deutschland. Diesen schloss sie im Januar 2018
ab und absolviert nun ein Zusatzstudium bei Prof. Stefan Blunier.
Weiterführende Unterrichte sowie Meisterkurse erhielt sie bei Prof. Cosima
Osthoff, Joongbae Jee, Johannes Klumpp sowie Colin Metters.

Sie dirigierte u.a. die Philharmonie
Baden-Baden, die Württembergische Philharmonie Reutlingen, die Stuttgarter
Philharmoniker, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das
Sinfonieorchester der Staatsoper in Plovdiv, das Sinfonieorchester der
Musikhochschule Mannheim , das Gyeonggi Philharmonic Orchestra sowie das
Seoul National University Orchestra. Außerdem arbeitete sie im
Nationaltheater Mannheim an der Jungen Oper als Korrepetitorin und
Assistentin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit seiner
Gründung im Jahr 1952 hat sich das Kurpfälzische
Kammerorchester
in besonderem Maße der Wiederentdeckung und Pflege der
Mannheimer Schule verpflichtet und steht damit unmittelbar in der
traditionsreichen Nachfolge der berühmten Mannheimer Hofkapelle zu Zeiten von
Kurfürst Carl Theodor (1724-1799).

Der modernen, aufgeklärten
Geisteshaltung Carl Theodors ist es zu verdanken, dass sich in den Jahren
seiner Regentschaft Mannheim und die Kurpfalz auf dem Gebiet der Wissenschaft
und Kunst zu einer der innovativsten und fortschrittlichsten Regionen in
Deutschland und Europa entwickelten. Besonders im Bereich der Musik gelang es
ihm, neue Maßstäbe zu setzten, indem er die besten Komponisten und
Instrumentalisten ihrer Zeit - darunter Johann Stamitz und dessen Söhne Anton
und Carl, Franz Xaver Richter, Ignaz Holzbauer oder auch Christian Cannabich
- an den Mannheimer Hof verpflichtete, die mit ihrem musikalischen Wirken den
Weg zu einer neuen Orchesterkultur weisen sollten. In der Tat wäre die
klassische Instrumentalmusik, wie wir sie heute kennen, ohne die Arbeit der
Kurfürstlichen Hofkapelle und die Errungenschaften der Mannheimer Schule
nicht vorstellbar. Mit der Übersiedelung 1778 Carl Theodors nach München
endete die glanzvolle Ära kurpfälzischer Musikgeschichte und geriet im Laufe
der Zeit zunehmend in Vergessenheit.

Erst mit dem
Kurpfälzischen Kammerorchester kehrte die Mannheimer Schule zurück an Rhein
und Neckar und wieder in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Durch
seine jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit 
- seien es unzählige Konzertauftritte, Rundfunk - und Tonaufnahmen
oder auch Werkeditionen - fanden viele bedeutende Werke der Mannheimer
Komponisten wieder Einzug in die weltweiten Konzertprogramme. Für
Musikfreunde in der ganzen Welt ist die Mannheimer Schule daher untrennbar
mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester verbunden, viel mehr noch: es gilt
allgemein als das Orchester der
Mannheimer Schule.

Bis heute leistet
das Kurpfälzische Kammerorchester somit einen unverzichtbaren Beitrag, das
außerordentlich reiche musikhistorische Erbe der Region weit über die
Landesgrenzen hinaus lebendig zu halten. Zahlreiche Auftritte in nationalen
Konzertzentren wie dem Gasteig der München, der Glocke Bremen oder der
Frauenkirche Dresden sowie regelmäßige Einladungen zu nationalen und
internationalen Festivals belegen darüber hinaus die hohe künstlerische
Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine enorme Bandbreite
vom Barock bis zur Moderne, die es zum Garanten für erstklassige Musik mit
den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik werden lassen.

 

 

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