Hochschulkonzerte

Klavierabend

Scott Faigen, Klavier
Timothy Sharp, Bariton
Werke von Beethoven, Schubert, Schumann u.a.

Freitag, 27. April 2018
19:00
Uhr
Musikhochschule Mannheim
Kammermusiksaal
N 7, 17
68161 Mannheim
Eintritt frei
In Zusammenarbeit mit der Jugendakademie der Stadt Mannheim

Programm

 

 

 

 

Ludwig van Beethoven

1770-1827

Andante favori  (1802)

 

 

 

 

11 Bagetellen,  op. 119 (1822)

 

 

Franz Schubert

1797-1828

2 Impromptus (1827)

 

Thema und Variationen in
B-Dur

 

„Ave Maria"

 

 

 

 

- Pause -

Ludwig van Beethoven

 

An die ferne Geliebte,  op. 98
(1816)

Auf dem Hügel sitz ich spähend

Wo die Berge so blau

Leichte Segler in den Höhen

Diese Wolken in den Höhen

Es kehret der Maien, es blühet die Au

Nimm sie hin denn, diese Lieder

 

 

Robert Schumann

1810-1856

Phantasie in C-Dur,  op. 17  (1836)

Ruinen

Trophäen

Palmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der amerikanische Pianist Scott Faigen, geboren 1955, gab im Alter von 16 Jahren sein Debüt
mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra.

Sein Studium absolvierte er am Oberlin Conservatory
und an der Universität Illinois.  Neben
seinen Tätigkeiten als Solist und Kammermusiker hat er unterrichtet an der
National Academy, der North Carolina School of the Arts und der Stuttgarter
Musikhochschule. 

Sechs Jahre war er als
ständiger Korrepetitor an der Juilliard School in New York angestellt wo er
für die Klassen von Ivan Galamian, Dorothy DeLay und Leonard Rose arbeitete.

Außerdem war er als
Korrepetitor für die Klasse Itzhak Perlmans am Brooklyn Conservatory
tätig.  Meisterkurse hat er betreut bei
Juan Diego Flórez, Kathleen Battle und Maureen Forrester, sowohl als auch bei
Leonard Rose, Gidon Kremer, Joseph Gingold, Dorothy DeLay und Ivan
Galamian. 

Bei vielen
internationalen Wettbewerbe war er offizieller Pianist; darunter: Wieniawski,
Kreisler, Spohr, Marteau, Varga und Queen Elisabeth. 

Seine Konzerttätigkeit
führte Scott Faigen in prominente Konzerthäuser in 40 Länder.

Er konzertierte auch bei
zahlreichen Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Schwetzinger
Schlossfestspielen, Aspen Music Festival und Bedford Springs Festival.  Konzertiert hat er mit berühmten Künstlern
wie Wanda Wilkomirska, Norbert Brainin, Arnold Steinhard, Gil Shaham, Midori
und Antonio Meneses.

Seit 1989 ist er Dozent
an der Musikhochschule Mannheim.

 

 

     

 

Timothy Sharp

Der in Augsburg geborene Bariton mit deutsch-amerikanischen
Wurzeln gilt in Fachkreisen seit einiger Zeit als „eine Entdeckung in der
subtilen  Kunst des Liedgesangs" (FAZ).
Er studierte an der Musikhochschule „Hanns Eisler" in der Klasse seiner
Mutter, Prof. Norma Sharp und bildete sich in Meisterkursen bei Hans Hotter
und Dietrich Fischer-Dieskau im Liedgesang fort.

Nach einigen Erfolgen bei nationalen und
internationalen Gesangswettbewerben begann er seine Karriere als Opernsänger,
die ihn an zahlreiche Bühnen im In- und Ausland führte. Einige Stationen
waren hier die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Unter den Linden
Berlin, die Komische Oper Berlin, die Oper Köln,  das Theater an der Wien, das Staatstheater
Karlsruhe, das Staatstheater Nürnberg, das Theater für Niedersachsen, das
Teatro San Carlo Neapel, das Teatro Massimo Bellini Catania, das La Fenice in
Venedig und das Chicago Opera Theatre um nur ein paar zu nennen.

Im Konzertfach konnte er mit einigen wichtigen
Orchestern und namhaften Dirigenten zusammenarbeiten, allen voran Nikolaus
Harnoncourt, dem er einige Jahre ein regelmäßiger Partner bei Projekten in
Wien (Musikverein), Paris (Salle Pleyel), Salzburg (Haus für Mozart), in der
Thomaskirche Leipzig oder bei der Styriarte war. Seine rege Konzerttätigkeit
führte ihn in viele bedeutende Konzertsäle, wie das Konzerthaus und die
Philharmonie Berlin, die Liederhalle Stuttgart, Alte Oper Frankfurt, das
Arsenal in Metz, die Philharmonie Essen und viele andere. 

Seine wichtigsten Auftritte als Liedsänger hatte
er unter andere beim Dortmunder Schubert Zyklus, dem Schleswig-Holstein
Festival,  den Ludwigsburger
Schloßfestspielen oder den Schwetzinger Festspielen. In jüngster Zeit ist er
auch immer häufiger als Solist mit Orchesterliedern von Mahler, Reger, Wolf
und Schubert zu hören.