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Sinfoniekonzert

im Rahmen des Dirigierpodiums Baden-Württemberg
und des Landeszentrums für Dirigieren Baden-Württemberg
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Leitung: Studierende der Dirigierklassen der Baden-Württembergischen Musikhochschulen
mit freundlicher Unterstützung der Mozartgesellschaft Kurpfalz e.V.

Samstag, 27. Januar 2018
19:00
Uhr
Epiphaniaskirche
Andreas-Hofer-Str. 39
68259 Mannheim-Feudenheim
Eintritt frei

 

Programm

 

 

Edward
Elgar

1857-1934

Streicherserenade

e-Moll, op. 20

 

1. Allegro piacevole

2.
Larghetto

3.
Allegretto

 

Leitung:

 

Wolfgang
A. Mozart

1756-1791

Konzert für Flöte und Orchester

D-Dur, KV 314

 

1. Allegro aperto

2. Andante ma non troppo

3. Allegro

 

Solist: Rodrigo Acevedo Fonseca,

Leitung:

 

 

- Pause -

 

Pjotr I. Tschaikowsky

1840-1893

Aus Hamlet op. 67a

Act IV „Entr´acte" (Elégie)

Andante
non troppo

 

Leitung:

 

 

Joseph
Haydn

1732-1809

Symphonie
Nr. 45

fis-Moll,
Hob.I:45

 

1. Allegro assai

2. Adagio

3. Menuett. Allegretto -
Trio

4. Finale. Presto - Adagio

 

Leitung:

 

 

Rodrigo Acevedo wurde 1990 in Rancagua, Chile geboren. Nach mehrjährigem verschiedene Instrumentalunterricht wie Cello und
Klavier begann er mit 17 Jahren seine musikalische Ausbildung auf der
Querflöte. In Chile war er einige Jahre Soloflötist des Universitäts
Kammerorchester und wurde oft eingeladen, in verschiedenen professionellen
Orchestern des Landes sowie in Kammerensembles mitzuspielen. Außerdem hat er
als Solist mit Orchestern von Chile, Brasilien, Italien und Spanien musiziert
und war er Preisträger im "Junge Solisten Wettbewerb" (Katholische
Universität von Chile) sowie hat er den 1. Preis im "13º Luigi Zanuccoli Concorso
Musicale" und den 1.Preis in 13º Concorso Musicale "Cittá di
Padova" bekommen; 3. Preis in 16º Friedrich Kuhlau
Wettbewerb und kürzlich hat er den 1.Preis bei dem Internationalen Wettbewerb
Music Prize Virtuoso erhalten. Andererseits hat er viel interesse für die
Neue Musik aus Lateinamerika und hat mehrere moderne Stücke aus Chile,
Argentinien und Brasilien aufgenommen. Sein Musikstudium nahm er an der
Pontificia Universidad Católica de Chile bei Guillermo Lavado und Karina
Fischer auf und Meisterkursen bei Sophie Cherrier, Felix Renggli, Michel
Bellavance, Emmanuel Pahud, etc. Zurzeit studiert er an der Staatliche
Hochschule für Musik Trossingen in der Solistenklasse (Konzertexamen). Dort
studiert er bei Prof. A.G. Tatu und hat vorher sein Masterstudium erfolgreich
absolviert.

 

Das mit Musikern aus sieben Nationen
besetzte Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim ist eines der ganz wenigen
Full-time-Kammerorchester Europas. 1950 von Friedrich Tilegant gegründet,
fand das Ensemble rasch internationale Anerkennung und war bald bei den
Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen
mit musikalischen Größen wie Maurice André, Dietrich Fischer-Dieskau und
Yehudi Menuhin zu hören. Auch heute arbeitet es mit international bekannten
Solisten und Partnern wie Nigel Kennedy, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Giora
Feidman, Senta Berger oder Iris Berben zusammen und  war mit ihnen in ganz Europa (Prager
Frühling, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Festival
Euro Mediterraneo Rom, OsterKlang Wien), in den USA und Japan zu Gast. Auf seinem
Erfolgsweg hat das Orchester etwa 300 Schallplatten und CDs eingespielt. Mit Beginn
der Konzertsaison 2013/14 übernahm Timo Handschuh von Sebastian Tewinkel die
Position des Künstlerischen Leiters und entwickelt seither Klang, Stilistik
und Programmatik dieses ebenso traditionsreichen wie innovativen Ensembles
weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Studierende werden am Dirigierpodium im
Januar teilnehmenen:
Hangyul Chung, Musikhochschule Mannheim

Emanuel Dantscher, Musikhochschule Trossingen

David Fasold, Musikhochschule
Karlsruhe

Leyou Wang, Musikhochschule
Stuttgart

Peter Goller, Musikhochschule Stuttgart

Anna Castro Grinstein, Musikhochschule
Freiburg

Jascha von der Goltz, Musikhochschule
Freiburg

 

 

 

 

Das Dirigierpodium Baden-Württemberg wurde im Jahr 2000 als Kooperationsprojekt der Musikhochschulen
und ausgewählter Berufsorchester des Landes gegründet, um fortgeschrittenen
Studierenden der Dirigierklassen die Möglichkeit zu geben, mit drei
philharmonischen Berufsorchestern (Sudwestdeutsche Philharmonie Konstanz,
Württembergische Philharmonie Reutlingen, Stuttgarter Philharmoniker) und den
vier professionellen Kammerorchestern des Landes (Württembergisches
Kammerorchester Heilbronn, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim,
Sudwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Stuttgarter Kammerorchester)  zu arbeiten.

Die Orchester stehen jeweils für zehn Dienste zur Verfügung, in
der Regel mit mindestens einem Abschlusskonzert. Jährlich finden
Arbeitsphasen statt, eine mit einem philharmonischen Orchester und zwei mit
Kammerorchestern. Pro Hochschule werden von den Leitern der Dirigierklassen
zwei Studierende nominiert, sodass insgesamt bis zu zehn Studierende
teilnehmen. In der „Auswahlphase" mit vier regulären Orchesterdiensten
musizieren alle nominierten Studierenden mit dem Orchester. Von den Leitern der
Dirigierklassen werden dann - nach Anhörung von Vertretern des jeweiligen
Orchesters - die Kandidaten ausgewählt, die das Abschlusskonzert dirigieren
sollen. Diese arbeiten in der darauf folgenden „Probenphase" (sechs
Orchesterdienste einschließlich Generalprobe und Konzert) mit dem Orchester.
Alternativ kann mit dem jeweiligen Ensemble auch eine Arbeitsphase vereinbart
werden, die nur der Auswahlphase entspricht.

Das Dirigentenpodium wird finanziert vom Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Organisation erfolgt
seit Januar 2017 über die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Mannheim im Rahmen des „Landeszentrum für Dirigieren Baden-Württemberg"