Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Musik in der Region

Preisträgerkonzert

Wir präsentieren ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2017

Montag, 8. Januar 2018
20:00
Uhr
Schloss Mannheim
Rittersaal
Ehrenhof Ost
Bismarckstr. 10
68161 Mannheim
Eintritt: € 5,-/erm. 2,50

Programm

 

 

 

Franz Liszt

1811-1886

Ungarische Rhapsodie Nr. 6 in Des-Dur

 

Leon Zimmermann, Klavier

1. Preis (25 Punkte) beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" in
Paderborn

1. Preis Steinway Klavierspiel Wettbewerb

1. Preis Carl Bechstein Wettbewerb

(Klasse Ok-Hi Lee / Prof. Rudolf Meister)

 

 

Wolfgang
A. Mozart

1756-1791

aus „Così fan tutte"

Arie
der Despina „In Uomini...in soldati"

 

Carl
Maria von Weber

1786-1826

aus
„Der Freischütz"

Arie des Ännchen „Kommt ein schlanker Bursch
gegangen"

 

Julia Pastor, Sopran

1. Preis beim „Stimmenzauber" Wettbewerb

(Klasse Prof. Stefanie Krahnenfeld)

Euibin Jeong, Klavier

(Klasse Scott Faigen)

 

 

Richard
Strauss

1864-1949

 

Ach
Lieb, ich muss nun scheiden, op. 21, Nr. 3

Text : Felix Dahn

 

Ach
weh mir unglückhaftem Mann, op. 21, Nr. 4

Text : Felix Dahn

 

Heimliche Aufforderung, op. 27, Nr. 3

Text
: John Henry Mackay

 

Tae Hwan Yun, Gesang

Förderpreis beim Richard Strauss Wettbewerb

(Klasse Prof. Katharina Dau)

Soyoung Choi, Klavier

(Klasse Corinna Korff-Willcox)

 

 

Pavel Haas

1899-1944

Suite
für Oboe und Klavier, op. 17

- Furioso

- Con fuoco

- Moderato

 

Ayaka Nishino, Oboe

3. Preis beim 7. International Oboe Competition

„Giuseppe Tomassini"

3. Preis beim 7. International Oboe
Competition

„Giuseppe Ferlendis"

(Klasse Prof. Emanuel
Abbühl)

Chiaki Ohara, Klavier

 

 

Camille Saint-Saëns

1835-1921

 

Bassoon Sonata, op. 168

- Allegretto Moderato

- Allegro scherzando

- Molto Adagio / Allegro moderato

 

Rosario Martínez Felipe, Fagott

1. Preis beim Young
Artist Bassoon Competition (IDRS)

(Klasse
Prof. Ole Kristian Dahl)

Chiaki
Ohara, Klavier

 

 

Alexander Skrjabin

1871-1919

Klaviersonate Nr. 2 gis-Moll op. 19

- Andante

- Presto

 

Minju Song, Klavier

2. Preis beim 15° Concorso Internazionale Premio Città di Padova

(Klasse Prof. Paul
Dan)

 

 

 

 

- Pause -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Hofmann

1922-2003

Concertino für Posaune und Streicher

Bearbeitung der
Orchesterfassung für Klavier von Alex Nisbet

- Allegro

- Molto Adagio

- Walzer

 

Alex Nisbet, Posaune

(Klasse Prof. Ehrhard Wetz)

2. Preis beim Kammermusikwettbewerb der Wolfgang
Hofmann-Stiftung

EunYoung Lee, Klavier

(Klasse Corinna Korff-Willcox)

2. Preis beim Kammermusikwettbewerb der Wolfgang
Hofmann-Stiftung

 

 

 

Gioachino Rossini

1792-1868

aus „Il Barbiere di
Siviglia"

„La calunnia è un venticelo"

 

 

 

Giuseppe Verdi

1813-1901

 

aus „Macbeth"

„Come dal ciel precipita"

 

Dongjun Choi, Gesang

Best Young Talent Prize beim Grandi Voci
Opernwettbewerb

(Klasse Prof. Anna Maria
Dur)

Yeowon
Kim, Klavier

(Klasse Barbara Baun)

 

 

 

Frédéric Chopin

1810-1849

 

Ballade Nr.3 As-Dur, op.47

 

Xueqi Dong, Klavier

3. Preis beim 5th Euregio
Piano Award

(Klasse Ok-Hi Lee / Prof.
Rudolf Meister)

 

 

 

Wolfgang A. Mozart

1756-1791

 

„Un‘ aura amorosa" aus Così fan tutte

 

 

Franz Liszt

1811-1886

 

3 Sonetti del Petrarca, S.270

-Pace non trovo

Giochino Rossini

1792-1868

„Cujus animam" aus Stabat Mater

 

 

Seungju Bahg, Bass-Bariton

1. Preis The Queen Sonja International Music Competition

(Klasse Prof. Snežana Stamenković)

Euibin Jeong, Klavier

(Klasse Scott Faigen)

 

 

Ernesto Nazareth
1863-1934
 

Brejeiro

Juliana Blumenschein
*1992

Tinha
Maria

Chico Barque
*1944

Samba do
Grande Amor

 

„Sons e Cores" Duo

Juliana Blumenschein

(Klasse Prof. Ann Malcolm)

Johannes Engelhardt

(Klasse Prof. Dave King)

1. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreis
„Moderiertes Duo/Trio"

 

 

 

Leon Zimmermann wurde 2003
geboren. Bereits seit seinem 5. Lebensjahr erhält er Klavierunterricht von
seiner Mutter. Seit 2013 ist er zusätzlich Vorstudent der Hochschule in der
Klasse Ok-Hi Lee / Prof. Rudolf Meister.

Leon
Zimmermann ist bereits 1. Preisträger von 15 verschiedenen Wettbewerben im
In- und Ausland. Beispielsweise gewann er Wettbewerbe in Rom (Accademia
Musciale Romana). Mailand (Piano friends), Brüssel (Cesar Franck), Newcastle
(Young Pianist of the North), Hamburg (Steinway), Berlin (Bechstein) und
München (Klavierpodium). Beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gewann er in
der Kategorie „Klavier Solo" einen 1. Preis mit der Höchstpunktzahl (25
Punkte).

Leon
Zimmermann gab bereits zahlreiche Konzerte in Deutschland, Italien, Belgien
und Mexiko.

 

Julia Pastor,
Sopran

2010 tritt Julia im Alter von 17 Jahren im
Konservatorium für Musik von Toulouse (Frankreich) ein. Sie absolvierte dort auch
einen Bachelor in Jazz-Musik als Sängerin. 2014 singt sie Zerlina in Don
Giovanni von Mozart und in 2016 debutierte sie als Pamina (Die Zauberflöte
von Mozart) und die Baronnin (La Vie Parisienne von Offenbach) mit der Truppe
Les Chants de Garonne. Im letzten September, debutierte sie als Anna (La Dame
Blanche von Boïeldieu) mit der Jungen Oper Rhein Main im Stadttheater
Aschaffenburg.

Julia bildet sich auch mit Oratoriums Werken
weiter. Sie singt als Sopran Solistin Werke von Mozart (Requiem, Messa Brevis
in D), Fauré (Requiem), Purcell (Come, Ye sons of art), Vivaldi (Magnificat),
Charpentier (Te Deum), Dvořák (Messe in D Dur, Te Deum), Rossini (petite
messe solennelle) und Haydn (Nelson-Mess).

Seit einem Jahr studiert sie an der
Musikhochschule von Mannheim in der Klasse von Prof. Stefanie Krahnenfeld.

 

Tae Hwan Yun wurde 1990 in Seoul,
Südkorea geboren.

2008 begann er mit dem Studium an der University of Suwon Hwasung im
Hauptfach Gesang bei Prof. Kyeongjong Park und Prof. Jaeyeon Park und schloss
dieses mit dem Bachelor of Music im Dezember 2014 ab.

Während seines Studiums sang er Opern wie La Traviata (2009),
Cavalleria Rusticana (2010), L‘Elisir d‘Amore (2011) und Così fan tutte
(2012, 2017). 2013 und 2014 sang er bei Konzerten in Seoul mit.

Seit März 2015 studiert Tae Hwan Yun an der Staatlichen Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Mannheim im Hauptfach Lied-/Konzertgesang und
Opernschule bei Prof. Katharina Dau.

Im Juni und Juli 2015 sang er bei mehreren Konzerten in Mannheim und
Heidelberg.

Durch seine außergewöhnliche Begabung
gewann der junge Sänger 2017 den Förderpreis im Richard-Strauss-Wettbewerb in
München und war Finalist in der „24. International Johannes Brahms
Competition".

 

Ayaka
Nishino

wurde in Japan geboren. Sie erhielt ihren ersten Oboenunterricht im Alter von
14 Jahren von Akira Shimizu in Hyogo und Osaka.

2010
gewann sie den 3. Preis bei der „20. Japan Classical Music Competition".
Ebenso war sie 2012 Finalistin in der „OSAKA International Music Competition"
im Fach Kammermusik. Außerdem errang sie Auszeichnungen bei internationalen
Wettbewerben, wie dem „SONY International Oboe Competition Japan", in
Karuizawa (2015) oder in Muri, Schweiz (2016).

Im
Jahr 2015 hat sie ihr Bachelorstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Mannheim abgeschlossen
und darauf hin ihr Erasumusstudium am Conservatoire national supérieur
musique et danse de Lyon bei Prof. Jean-Louis Capezzali und Prof. Jérôme
Guichard absolviert.

Sie
erhielt Stipendien vom Land Baden-Württemberg (2016) und dem
Deutsch-Französisches Jugendwerk (2016-2017)

Außerdem
besuchte sie Meisterkurse bei Maurice Bourgue und Jacques Tys.

Seit Herbst 2013 ist sie Studentin an
der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der
Klasse von Prof. Emanuel Abbühl.

 

Rosario Martínez Felipe wurde 1995 in Valencia (Spanien) geboren. Sie
studierte an der „Conservatorio Profesional de Música de Valencia" bei
Joaquin Sancho, am „Real Conservatorio Superior de Música de Madrid" bei
Francisco Alsonso und Klaus Thunemann. Jetzt studiert
sie an der „Staatlich Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim"
bei Prof. Ole Kristian Dahl.

Sie spielte in
Orchestern wie Gustav Mahler Jugendorchester, Jugend Katalanische Orchester,
„Orquestra Freixenet de la Escuela Superior Reina Sofía" oder „Joven Orquesta
de la Gerneralidad Valenciana" unter anderen.

Sie gewann
erste Preise beim Internationalen Wettbewerb von Liria (Spanien) 2011 und
kürzlich beim „IDRS" (International Double Reed Society) in Wisconsin (USA).

 

 

Minju Song, 1996
in Ulsan, Südkorea geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter
von fünf Jahren.

Sie gewann zahlreiche
nationale Wettbewerbe in Südkorea, wie die „National Music Competition of the
Busan Assocition for Music" und „Glovil National Music Competition".

2015 gewann sie den 2. Preis
in der „Ischia International Piano Competition" und 2017 ebenso den 2. Preis beim „15. Concorso Internazionale di Esecuzione
Musicale Premio Città di Padova".

Sie besuchte Meisterkurse von Pascal
Devoyon, Felix Gottlieb, John Ferry und Hwa-Kyoung Lim. Ihr Studium sie
begann an der „Busan High School of Art". Seit 2014 studiert sie an der
Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der
Klasse von Prof. Paul Dan.

 

 

Alex
Nisbet
wurde 1989 in St. Joseph (USA) geboren.  Seit Oktober
2015 studiert er an der Musikhochschule Mannheim bei Professor Ehrhard
Wetz. In den Spielzeiten 2015-17 war er Akademist bei der
Orchesterakademie Rhein-Neckar. Als Aushilfe spielte er unter anderem mit dem
Badische Staatstheater Karlsruhe,  dem Landestheater Detmold, dem
Anhaltisches Staatstheater Dessau, der Deutschen Staatsphilharmonie
Rheinland-Pfalz, und dem Nationaltheater Mannheim. Seit 2017 ist er ständiger Gast im Saarländischen Staatstheater
Saarbrücken.

 

Dongjun
Choi

wurde 1992 in Jeonju, Südkorea geboren.

Er
schloss an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sein
Bachelorstudium bei Prof. Katharina Dau ab und ist momentan im Master für
Konzert-/Liedgesang und Opernschule bei Prof. Anna Maria Dur.

Der
junge Bass-Bariton ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim.

Er debütierte als Colline (La Boheme)
am „Oper im Berg" - Festival in Salzburg und gewann den „Best Young Tallent
Prize" (Sonderpreis) bei der „International Opera Singers Competition Grandi
Voci 2017" in Salzburg.

 

Xueqi Dong hat sich bereits durch wichtige Erfolge bei
Klavierwettbewerben einen Namen gemacht. Zuletzt war sie Preisträgerin des
„International Euregio Piano Award 2017". Davor wurde sie bereits beim
Wettbewerb „Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung" als „Champion"
ausgezeichnet und war Preisträgerin des Steinway-Wettbewerbs in China.

Die 1994 in Hefei (China) geborene Künstlerin
studiert im Bachelor in der Klasse Ok-Hi Lee / Prof. Rudolf Meister.

 

Seungju
Bahg

wurde 1990 in Südkorea geboren. Er begann sein Gesangsstudium an der Korean
National University of Arts und wechselte 2016 in den Masterstudiengang der
Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Schon früh war er in seiner Heimat als
Solist zu hören. Darunter in der „Schöpfung" von Joseph Haydn und als Don
Ottavio in der Oper „Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart. So war der
junge Tenor von vielen Erfolgen gekrönt. Er gewann den 1. Preis beim Concorso Internazionale per Cantanti Lirici „Città di Alcamo" (Italien 2016) , den 2. Preis bei der
„Wilhelm Stenhammar International Music Competition" (Schweden 2016) und dem
8. Europäischen Gesangswettbewerb „DEBUT" (Deutschland 2016).

 

„Sons
e Cores"

-  Klänge und Farben - vereinen Stimme,
Bass und Percussion zu einem ungewöhnlichen Duo, mit dem die Sängerin Juliana
Blumenschein und der E-Bassist Johannes Engelhardt ein vielseitiges Programm
aus brasilianischer Musik und Jazz präsentieren.

Dabei
widmen sie sich gleichermaßen ihren eigenen Stücken, brasilianischen
Klassikern und dem ein oder anderen Jazz-Standard, den sie auf ihre eigene
Art interpretieren.

Die
beiden Musiker haben sich im Jazzstudium kennengelernt und durch die
Affinität zur brasilianischen Musik zusammengefunden. Davon ausgehend
versuchen sie immer wieder Möglichkeiten zu finden, ihre Instrumente kreativ
einzusetzen, um trotz der minimalistischen Besetzung einen facettenreichen
Klang zu schaffen.

Dieser
ist mal getrieben vom Groove, mal fließend und schwebend - Elemente der
brasilianischen Musik sind jedoch immer spürbar.