Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

URLICHTER

Antrittskonzert des neuen Professors für Blasorchesterleitung Hermann Pallhuber
SYMPHONIC WIND ORCHESTRA MANNHEIM (Hochschulblasorchester)
Einstudierung/Leitung: Prof. Hermann Pallhuber

Mittwoch, 20. Dezember 2017
19:00
Uhr
Epiphaniaskirche
Andreas-Hofer-Str. 39
68259 Mannheim-Feudenheim
Eintritt frei

Programm

 

 

 

Antonio Vivaldi

1678-1741

Concerto in C-Dur für 2 Trompeten RV 537,

bearbeitet von Jos van de Braak

 

- Allegro

- Largo

- Allegro

 

Rüdiger Kurz und Marc Caspari, Trompete
(Klasse Prof. Günther Beetz)

 

 

 

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy

1809-1847

Ouvertüre für Harmoniemusik op. 24,

herausgegeben und
eingerichtet von John Boyd

 

- Andante

- Allegro Vivace

 

 

 

Gustav Mahler

1860-1911

aus der Sinfonie Nr. 2 „Urlicht"

(Text: Des Knaben Wunderhorn),

bearbeitet von Roel Verheggen

 

- Sehr feierlich aber schlicht

- Etwas bewegter

- Wieder langsam, wie zum Anfang

 

 

Andreja Savic, Mezzosopran

(Klasse Prof. Anna Maria Dur)

 

 

 

 

 

 

David Maslanka

1943-2017

 

 

Laudamus Te

 

- Pause -

 

Franco Cesarini

*1961

Symphony Nr. 1 „The Archangels" op. 50

 

  1. „Gabriel, the
    Messenger of Light"

Maestoso -
Allegro brillante

 

  1. „Raphael, the Guide
    of Souls"

Lento e devoto - Solenne - Meno mosso - Lentissimo,
morendo

 

  1. "Michael, the Prince
    of the Heavenly Host"

Pesante - Allegro con fuoco

 

  1. "Uriel, the Time
    Keeper"

Lento - Piu mosso - Poco meno - Moderato senza lentezza

 

 

URLICHTER

Gerne
sprechen wir in dieser Zeit von himmlischen Wesen, von Engeln und dem Fest
der Lichter, von Überbringern der Botschaft und von den Ursprüngen unseres
menschlichen Lebens. Unabhängig von unseren Überzeugungen werden wir immer
wieder im Leben mit dem Ursprünglichen konfrontiert, womöglich mit Urlichtern
unseres Lebens.

Das
Konzert heute Abend soll Urlichter und Lichtwesen in den farbigen Klängen des
Blasorchesters leuchten lassen: in funkelnden Quellen konzertanter Musik für
Blasorchester sowohl in zwei Transkriptionen als auch in zwei Originalen und
zusätzliche in einer für modernes Blasorchester adaptierten Form einer
Harmoniemusik.

Antonio
Vivaldi ist heute weniger für seine Kirchenmusik oder seine Opern bekannt als
vielmehr für seine vielen Konzerte. Zu seinen wenigen Konzerten für
Blechbläser gehört gleichsam aber eines seiner berühmtesten: das Konzert für zwei Trompeten in C-Dur,
RV 537. Bekannt für seinen strahlenden und festlichen Charakter ist dieses
Konzert eines jener Konzerte, die die instrumentale Vielfalt des Barock und
einen Teil der Vielfältigkeit des Schaffens Vivaldis in unmittelbarem
Zusammenhang mit seiner Lehrtätigkeit am Ospedale della Pietá in Venedig
repräsentieren. Die Solisten sind an den Ritornellen beteiligt und verleihen
dem Werk seinen typischen Glanz. Die Transkription beschränkt sich auf ein
begleitendes Holzbläserensemble mit Harfe und Kontrabass als Instrumente des
Basso continuo. Vivaldi traf den
Geist der Zeit mit seinem unwiderstehlichen rhythmischen Elan, mit einfachen
Formen und eingängiger Dreiklangsmelodik. Diese Eigenschaften verlockten
schon zu seinen Lebzeiten zu Transkriptionen: Im Konzert heute in der
Besetzung für Soli, Holzbläserensemble und Basso continuo zu hören.

Das
Opus 24 von Felix
Mendelssohn-Bartholdy
entstand in den jungen Jahren des Komponisten, als
er mit seinem Vater den Sommer 1824 an der Ostseeküste in einem Kurort in der
Nähe Rostocks verbrachte. Von nachhaltiger Wirkung für ihn ist dabei eine
kleine Hofkapelle bestehend aus elf Musikern, deren Klängen der junge
Mendelssohn täglich im Salon beim Speisen lauscht. Vom Klang dieses
Bläserensembles fasziniert, schreibt er ein kleines Notturno für die
"Hofharmonie", das am 13. Juli 1824 sogleich uraufgeführt wird.
Mendelssohn wird diese Nachtmusik später weiter verarbeiten, zur
"Ouvertüre für Harmoniemusik" op.24, die die Grundlage der heutigen
Edition von John Boyd darstellt und in der immer wieder die ursprüngliche und
originale Kammermusikbesetzung aus dem Sommer 1824 durchschimmert und zu
hören ist.

Ab
nun verlässt die Tonalität des Konzertes das strahlend unbekümmerte Umfeld
„C-Dur", weicht ab nach Des-Dur und befindet sich mit „Urlicht" in einem der Zweiten Symphonie Gustav Mahlers
entsprechenden tonalen Kontext. Die Transkription behält alle Bläserstimmen
original und substituiert den Streichersatz mit einem zart inspirierten
chorischen Klarinettensatz. Im 4. Satz seiner „Auferstehungssinfonie" leitet
Mahler mit seinem zum Orchesterlied gewordenen Lied „Urlicht" (für Singstimme
und Klavier aus der Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn" von Clemens
Brentano und Achim von Arnim, 1805) eine neue Dimension sinfonischer Musik
ein. ‚ Das 'Urlicht' ist das Fragen und Ringen der Seele um Gott und um die
eigene göttliche Existenz über dieses Leben hinaus ‘,
schrieb Mahler
sinngemäß einer Freundin. Es sind die Hoffnung des Menschen auf Erlösung und
der Glaube an ein Leben nach dem Tod, die sich in diesem Lied bündeln. Mahler
verbindet den Text aus "Des Knaben Wunderhorn" mit einer einfachen
Choralmelodie, die eingebettet wird in feierlich-hymnische Klänge und zarte,
himmlische Zwischentöne:

O Röschen rot, der
Mensch liegt in größter Not, der Mensch liegt in größter Pein,

Je lieber möcht'
ich im Himmel sein. Da kam ich auf einem breiten Weg, da kam ein Engelein und
wollt' mich abweisen. Ach nein, ich ließ mich nicht abweisen! Ich bin von
Gott und will wieder zu Gott, der liebe Gott wird mir ein Lichtchen geben,
wird leuchten mir bis in das ewig selig' Leben.

 

Der
amerikanische Komponist David Maslanka verstarb heuer im August im 74.
Lebensjahr - nur einen Monat nach seiner Frau Alison. David Maslankas Werke
sind von ungemeiner Tiefe und spiritueller Wirkung. Selbst auch sein Lobgesang "Laudamus Te"
entstand, wie der Komponist in den Erläuterungen zu seinem Werk selbst
schrieb, aus der Dunkelheit („In this
music the voice of praise arises out of darkness").
Am Beginn steht ein
beklemmender Dialog zwischen Euphonium und Altsaxophon. Ein mahnendes
Trompetenmotiv rüttelt auf! Das Werk entwickelt sich gleich einem
Trauermarsch mit fahlen Klarinetten- und Flötenkantilenen in kaum glänzender
Lage. Ein kurzer homophoner „Gloria"-Ruf in Durtonalität lässt das „Laudamus
te" vermuten. Das Werk klingt zart und zerbrechlich aus. Wie ein letztes
Aushauchen der Seele möchte man womöglich den Schluss des Werkes empfinden,
sobald die Flöte mit dem leisen Schlusston „fis" in die Unendlichkeit
verklingt; mit jenem Ton, der die reine Oktave c-c in der Mitte teilt und
keine tonale Bestimmung mehr zulässt.

Der
erste Teil des Konzertes stellt bewusst ein kontinuierliches Decrescendo dar,
ein „Still-Werden".

Der
bekannte amerikanische Komponist Timothy Mahr schreibt über David Maslanka:

„Maslankas Musik
spricht zu den Zuhörern in einer direkten und kraftvollen Art, mit Mitteln,
die von grandios einfach bis technisch komplex reichen. Die Botschaft ist oft
spirituell und engagiert. Ich habe seine Werke an den unterschiedlichsten
Orten aufgeführt. Stets waren sie diejenigen, die auf stärkste Art mit dem
Publikum kommunizierten. Herz und Seele berühren sie genauso stark wie den
Intellekt."

 

Geistige
Wesen galten in vielen alten Regionen als göttliche Boten. In neuerer Zeit
spielen Engel in den drei großen monotheistischen Religionen (Judentum,
Christentum und Islam) eine besondere Rolle. Erzengel sind die "Fürsten
Gottes". Jeder Erzengel ist eine individuelle Persönlichkeit mit ganz
bestimmten Aufgaben und einer eigenen Energie. Diese verschiedenen Energien
wird in der neuen Symphony Nr. 1
"The Archangels"
von Franco Cesarini hörbar: In vier Sätzen
werden die Erzengel Gabriel, Raphael, Michael und Uriel vorgestellt. In der
Komposition, die von 2015 bis 2016 in einer besonderen Lebensphase der
Dankbarkeit des Komponisten entstanden ist, werden sechs gregorianische
Melodien verwendet: „Ave maris stella", „Hosanna filio David", „Si quaeris
miracula", „Ad Jesum accurite", „Parce Domine", „Kyrie" aus der Missa de
Angelis, der Votivmesse zu Ehren der Heiligen Engel.

 

Hermann
Pallhuber

Prof. Hermann
Pallhuber

erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst an den Konservatorien in
Innsbruck und Wien (Klavier, Posaune, Ensembleleitung) und studierte dann an
der Universität Mozarteum in Salzburg und Innsbruck Musikpädagogik mit den
Schwerpunkten in Ensemble- und Chorleitung, Posaune und Klavier. An der
Universität Innsbruck absolvierte er zudem das Studium der Klassischen
Philologie (Latein). Nach pädagogischen und künstlerischen Engagements von
1994 bis 2004 an Gymnasien, an der Pädagogischen Hochschule in Tirol und an
der Universität Innsbruck setzte er seine Kompositions- und Dirigierstudien
an den Musikhochschulen in Zürich und Augsburg fort, wo er im Fach
„Dirigieren - Blasorchesterleitung & Instrumentation" mit dem
künstlerischen Diplom der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg abschloss.  Viele Jahre lang war Hermann Pallhuber
künstlerischer Leiter professioneller und semiprofessioneller Orchester,
Bläserensembles und Blasorchester. Darunter finden sich das
Symphonieorchester Collegium Musicum der Universität Innsbruck, das Wind
Music Project der Musikhochschule Stuttgart, die Three Lions Brass Band
Stuttgart, die Brass Band Tirol, das International Symphonic Brass Ensemble
Tirol, das Sinfonische Blasorchester Innsbruck-Land, die Tiroler
Bläserphilharmonie, Symphonic Winds Tyrol, das Tiroler Jugendblasorchester
und das Symphonieorchester des Spezialgymnasiums für Studierende der Musik in
Innsbruck. Mit diesen Ensembles erzielte Hermann Pallhuber in reger
Konzerttätigkeit vielbeachtete Erfolge. Darüber hinaus gestaltete und
moderierte er von 2001 bis 2016 Fachsendungen für Blasmusik im
Österreichischen Rundfunk (ORF). Derzeit arbeitet Hermann Pallhuber an seiner
wissenschaftlichen Dissertation am Mozarteum Salzburg zum Thema Klangfarben-
und Instrumentationslehre im Blasorchester.
Prof. Hermann Pallhuber ist international als Gastdirigent, Komponist und
Dozent für Blasorchester tätig. Seine Kompositionen erscheinen im Verlag
Faber Music London und Beriato (De Haske / Hal Leonard). Für seine
Komposition „Titan´s Progress", ein episches Werk mit Anklängen an Gustav
Mahlers 1. Symphonie, erhielt er von der renommierten britischen
Bläserplattform „4barsrest" den British Award „Testpiece of the Year 2009" in
Birmingham. Das Werk wird seither international und weltweit bei den
wichtigsten Wettbewerben für Brass Bands verwendet.
Seit 2009 lehrt Hermann Pallhuber in Deutschland zunächst an der Staatlichen
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, wo er 2013 zum
Honorarprofessor für Blasorchesterleitung ernannt wurde.
Seit 2011 führt er zusätzlich zu seiner Lehrtätigkeit in Deutschland eine
Klasse in Blasorchesterleitung am Tiroler Landeskonservatorium.
Im Oktober 2016 folgte Hermann Pallhuber dem Ruf auf die Professur für
Dirigieren und Leitung von Blasorchestern an die Staatliche Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.

 

Das
Hochschulblasorchester „Symphonic Wind Orchestra Mannheim"

Das
Blasorchester der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Mannheim wurde in diesem Studienjahr als Pilotprojekt ins Leben gerufen und
steht unter der Leitung von Prof. Hermann Pallhuber. Es dient als zusätzliches
Angebot im Bereich der Orchestermusik an der Musikhochschule, um den
Studierenden Einblicke in ein relativ junges Genre des orchestralen
Musizierens zu bieten und ihnen dabei Erfahrungen mit einem weiteren und
ergänzenden Bereich ihrer instrumentalen Ausbildung innerhalb aktueller
Orchestersysteme zu ermöglichen. Dabei sollen die Musikerinnen und Musiker
mit dem Repertoire eines modernen Blasorchesters in Transkriptionen und
Originalen unter professionellen Bedingungen in Berührung kommen. Die mitwirkenden
Musikerinnen und Musiker wurden für dieses Projekt von den Professorinnen und
Professoren der Bläser- und Schlagwerkklassen ausgewählt, ergänzt durch
Studierende aus der Kontrabassklasse, und absolvieren dieses
Orchestertätigkeit im Rahmen ihres Instrumentalstudiums. Außerdem eröffnet
das Hochschulblasorchester für Dirigierstudierende der Klasse
Blasorchesterleitung die Möglichkeit zur Mitwirkung im Rahmen ihres
künstlerisch-pädagogischen Dirigierstudiums. Es wirken daher eine Dirigentin
und fünf Dirigenten aus der Klasse Leitung Blasorchester bei diesem ersten
Blasorchesterprojekt heuer mit.

In
den letzten drei bis vier Jahrzehnten entwickelte sich die Blasorchesterszene
in Süddeutschland enorm in Richtung einer semiprofessionellen und auch professionellen
Form des Orchestermusizierens. Damit eröffnete sich ein weites Arbeitsfeld
sowohl für gut ausgebildete Instrumentalistinnen und Instrumentalisten als
auch für Dirigentinnen und Dirigenten. Es entstand folglich ein sehr großer
Bedarf an einer professionalisierten Ausbildung auf diesem breitenwirksamen
Gebiet der Musizierpraxis. Dieser Entwicklung und diesem Bedarf trägt nun
auch das brandneue, praxisbezogene und vielseitige Ausbildungsangebot in
Leitung von Blasorchestern an der Musikhochschule innerhalb des neuen
Dirigierzentrums in Mannheim Rechnung. Das Hochschulblasorchester „Symphonic
Wind Orchestra Mannheim" stellt ein wesentliches Element dieser pädagogischen
und künstlerischen Ausbildung dar.

Hermann
Pallhuber

 

Mark Caspari wurde 1992 geboren und wuchs in Niederraden/Eifel auf. Seinen ersten
Trompetenunterricht erhielt er im Alter von 10 Jahren über die
Kreismusikschule Bitburg-Prüm. In seiner Jugend konnte er in verschiedenen
Orchestern wie z.B. dem Landesjugendblasorchester Rheinland-Pfalz erste
Orchestererfahrungen sammeln. 2011 begann sein Studium an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der Klasse von Prof. Günther Beetz,
wo er 2016 seinen Bachelor of Music im Hauptfach Trompete abschloss. Zur Zeit
setzt Mark Caspari dort sein Studium im Studiengang Master of Music,
Hauptfach Trompete, fort. Er ist in der Spielzeit 2017/18 Praktikant im
Nationaltheater-Orchester Mannheim und Träger eines Deutschlandstipendiums
über die Musikhochschule Mannheim.

 

Rüdiger Kurz, geboren in Landau/Pfalz, studierte an der Staatl. Hochschule für Musik
in Karlsruhe Schulmusik mit Hauptfach Trompete bei Prof. Reinhold Friedrich.
Dieses künstlerische Studium mit dem wissenschaftlichen Beifach Germanistik
für das Lehramt am Gymnasien schloss er mit dem ersten Staatsexamen an der
Universität Karlsruhe ab. Während dieser Zeit musizierte er unter anderem in
der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester und dem
Orchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals.  Im Jahr 2000 wurde er Solotrompeter des
Göttinger-Symphonie-Orchesters und ist seit dem Jahr 2003 als Trompeter am
Nationaltheater Mannheim engagiert.  In
den Jahren 2012 bis 2014 belegt er ein Masterstudium an der Staatl.
Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Günther Beetz, der seit dieser
Zeit stetig wichtige Impulse in der künstlerischen Fortentwicklung setzt.
Regelmäßig spielt er im Mahler-Chamber-Orchestra oder dem Münchener
Kammerorchester.

 

Andreja Savic wurde am 05.
April 1992 in Belgrad (Serbien) geboren. Mit sechs Jahren nahm sie nahm sie
ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule "Kosta Manojlovic. Im
Jahre 2008 begann sie ihr Gesangsstudium und 2009 erfolgte ihr
Klavierabschluss an der Musikschule und im selben Jahr bestand sie die Aufnahmeprüfung
an der Hochschule für Musik in Belgrad-Musiktheorie. In Serbien nahm sie an
mehreren internationalen Wettbewerben teil, bei denen sie erste und zweite
Preise erzielte. Ein Jahr später wurde sie in das Opernstudio vom
Nationaltheater in Belgrad unter der Leitung der serbischen Primadonna
Radmila Bakocevic eingeladen. Seit 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule
für Musik in Mannheim wo sie Bachelor bei Prof. Snezana Stamenkovic
abschließt, seit 2015 ihren Master im Fach Gesang Oper bei Prof. Dr. Alejandro
Ramirez und seit 2017 bei Prof. Anna-Maria Dur.