Hochschulkonzerte, Orchester, Oper, Chor, Ballett, Prüfungskonzerte

Werkstattabend IV des Instituts für Musiktheater Familie Drama Verdi

Regie: Prof. Andreas Baesler und Susanne Gauchel
Musikalische Leitung: Prof. Cosima Sophia Osthoff

Samstag, 13. Januar 2018
19:00
Uhr
Musikhochschule Mannheim
Hans-Vogt-Saal
N 7, 18
68161 Mannheim
€ 5,-/erm. 2,50
(Hochschulangehörige frei)

Giuseppe Verdi (1813-1901)

 

 

1.Teil

 

 

 

Aus dem Briefwechsel zwischen
Giuseppina und Giuseppe Verdi

 

Filomena Maria Verdi,
Adoptivtochter von Giuseppe und Giuseppina Verdi: Johanna Beier

 

Szenen aus

„Un ballo in maschera"

„Il Trovatore"

„La Forza del destino"

Oscar: Minjin Cho/ Alina Wunderlin

Riccardo: Chulhyun Kim

1.Richter/ Tom: Joonyeop Kim

Renato: Ke Jiang

Samuel: Eunwon Park

Azucena: Hyowon Jung

Leonora: Kyeyoung Kim

 

Harfe: Freya Petrich/ Florian
Wilhelm

 

Szenen aus

„Un giorno di regno/ Il finto
Stanislao"

Belfiore/ Il finto Stanislao:

Eunwon Park/ Buyan Li

La Marchesa di Poggio:

 Ayumi
Futagawa/ Ayano Hirazawa

Il Barone Kelbar:

Kihoon Han/ Dongjun Choi

Il Tesoriere: Joonyeop Kim

Giulietta: Merit Eiermann

Edoardo: Taehwan Yun/ Sheungwu Ou

Chor

 

2.Teil

 

 

Szenen aus

„Falstaff"

Nanetta: Namhee Kim

Fenton: Taehwan Yun

Chor

Szenen aus

„Atilla"

Odabella: Yeani Lee

Foresto: Chulhyun
Kim

Ezio: Buyan Li

Chor

Szene aus

„Un ballo in maschera"

Oscar: Alina Wunderlin

Ensemble

 

„Rigoletto": 3.Akt

Gilda: Minjin Cho/ Julia
Pastor

Rigoletto: Ke Jiang

Sparafucile: Kihoon
Han

Maddalena: Hyowon
Jung

Chor

 

Chor in
„Un giorno di regno", „Falstaff", „Attila", Rigoletto"

 

Johanna Brandl. Giorgia
Cappello. Merit Eiermann, Felicity Förster, Katrin Gietl, Ursula Hensges,
Giulia Scopelliti

 

Am Flügel

 

Barbara Baun, Yeowon
Kim, Eunyoung Lee

 

Lieber Giuseppe, lieber Zauberer,

morgen erwarte ich deine Neuigkeiten, und gebe Gott, dass sie
nicht ausbleiben, da ich zu großes Verlangen danach habe!  Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll.
Du wirst sagen: Gib Geld aus und vergnüge dich. Vor allem mag ich es nicht,
wenn Du sagst: vergnüge Dich, außerdem weiß ich nicht, was ich machen soll,
um mich zu vergnügen! Wenn ich dich eine Viertelstunde von vierundzwanzig
sehen könnte, hätte ich einen heiteren Geist, würde arbeiten, lesen,
schreiben und die Zeit würde mir viel zu schnell vergehen. Lassen wir das
Thema, denn mir kommen die Tränen.
Ich freu mich sehr, dass du dich ohne mich verloren fühlst, und ich wünsche
dir so viel Langeweile, dass du die barbarische Idee, mich allein zu lassen,
aufgibst.
Ich bin wie du anders als die vielen, die häufige Trennungen brauchen, um
ihre Zuneigung wieder zu beleben. Ich könnte Jahre um Jahre mit dir zusammen
sein, ohne Langeweile, ohne Überdruss zu empfinden!
Jetzt ohne deine kleine Nervensäge, bestraft dich Gott, indem er dich warten
und das Hirn zergrübeln lässt, bevor er all die kleinen Fächer öffnet und
deine wunderbaren musikalischen Ideen herauskommen lässt. Ich liebe dich vor
allem und vor allen. Addio, Addio, Deine Peppina

 

Lieber Zauberer,

es schien mir nicht ein angemessener Tag zu sein, um einen
Besuch bei einer Dame zu machen, die weder Deine Tochter, noch Deine
Schwester, noch Deine Frau ist...! Die Bemerkung entschlüpfte mir und sofort
danach merkte ich, dass sie Dir missfiel. Da sie nicht krank ist und es keine
Aufführung gibt, dachte ich, man könnte einmal vierundzwanzig Stunden ohne
die besagte Dame auskommen. Ich weiß nicht, ob da etwas ist oder nicht ist... Ich
weiß, dass ich immer bereit war, sie offen und ehrlich zu lieben. Wie du mir
gedankt hast, das weißt du! Mit harten, heftigen, quälenden Worten! Wenn du
in der Person so viel Verführung findest, lass uns Schluss machen. Wenn
nichts ist... Sei ruhiger in Deinen Aufmerksamkeiten. Auch wenn ich auch nicht
ein Recht auf deine Liebkosungen habe, so wenigstens auf Deine Rücksicht. Addio,
Deine Peppina

Szenische Leitung

 

Andreas Baesler, Susanne Gauchel

 

Musikalische Leitung

 

Cosima Sophia Osthoff

Musikalische Einstudierung

Barbara Baun, Gary Kudo, Corinna Korff,
Mihaela Tomi

 

Beleuchtung

Eric Ehrengard

Textfassung Briefe

Giorgia Cappello, Johanna Beier

Kostüme in „Un giorno di regno"

Nadja Kaiserseder, Manuel Heuser, Felicity
Förster (im Rahmen des Seminars „Einführung in die Theaterpraxis")

 

Maske

Claudia Koch

Unterstützung Kostüm

Margitta Meder, Samireh Malan (Kostümfundus
NTM)

 

Wir danken:

 

Prof. Katharina Dau, Prof. Anna Maria Dur, Prof. Stefanie
Krahnenfeld, Prof. Timothy Sharp, Prof. Snezana Stamenkovic, Manuel Veronesi,
Antonella Schiazza, Sandra Schuschan, Philippe Huguet, Rafael Valdivieso, Thilo
Fischer, Gregor Hermann und den Kolleg*innen im Konzertbüro, Kathrin Winter
und den Mitarbeiter*innen der Bibliothek, Ralf Rüssel
und
dem gesamten Team des Hausdienstes.

 

Die zitierten Briefe von Giuseppina und Giuseppe Verdi
entstammen den Ausgaben von Hans Busch, Irene Tobben  und Franz Werfel.

Wir weisen darauf hin, dass das Mitschneiden des Konzertes aus urheberrechtlichen
Gründen nicht gestattet ist.

 

Doppelbesetzungen siehe Abendaushang