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Sinfoniekonzert - "Kontraste"

Antrittskonzert des neuen Professors für Orchesterleitung Stefan Blunier
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 53 D-Dur „L‘ Impériale“
Witold Lutoslawski: Jeux vénitiens
Gustav Mahler: Sinfonie Nr.1 D-Dur „Titan“
Sinfonieorchester der Musikhochschule Mannheim
Leitung: Prof. Stefan Blunier und Dirigierstudierende
Im Rahmen der „einander. Aktionstage 2017“
www.einander-aktionstage.de

Montag, 16. Oktober 2017
19:30
Uhr
Rosengarten
Musensaal
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
Eintritt: 5,-/erm. 2,50

Programm

 

 

 

 

Joseph Haydn

1732-1809

 

Sinfonie Nr. 53 D-Dur Hob I:53

„L'Impérial"

- Largo maestoso - Vivace

- Andante

- Menuetto

- Finale. Capriccio

 

 

 

Witold
Lutosławski

1913-1994

 

 

 

Jeux vénitiens

I

II
III
IV

 

 

 

- Pause -

 

 

Gustav Mahler

1860-1911

 

Sinfonie Nr. 1 D-Dur

„Titan"

-
Langsam. Schleppend. - Immer gemächlich.
- Kräftig bewegt, doch nicht zu schnell
- Feierlich und gemessen, ohne zu schleppen
- Stürmisch bewegt

 

 

Der 1964 in Bern
geborene Dirigent Stefan Blunier
studierte in seiner Heimatstadt und an der Folkwang Universität der Künste Essen Klavier, Horn, Komposition und Dirigieren. Sein
dirigentischer Werdegang kann als klassischer Weg durch die Opernhäuser
bezeichnet werden. Nach Stationen in Mainz, Augsburg und Mannheim, war er 2001-2008 Generalmusikdirektor
am Staatstheater Darmstadt. Am 1.
August 2008 übernahm Blunier die Position des Generalmusikdirektors der Beethovenstadt Bonn und wurde somit gleichzeitig Chefdirigent des Beethoven Orchesters Bonn und der Oper Bonn. 2011 wurde sein Vertrag in Bonn bis zum Ende
der Spielzeit 2015/2016 verlängert. Mit Beginn der Saison 2010/2011 ist
Stefan Blunier für 3 Jahre zum „Premier
Chef Invité"
des Orchestre
National de Belgique
in Bruxelles
ernannt worden

Als
Preisträger bei den internationalen Dirigierwettbewerben in Besançon und Malko in Kopenhagen begann Stefan Blunier früh mit einer regen
Konzerttätigkeit. Unterdessen gastierte er bei über 100 Sinfonieorchestern in Europa und Asien. Dirigate übernahm er an den Opernhäusern in London, München, Frankfurt, Hamburg,
Leipzig, Stuttgart und Berlin
(KO und DO) sowie in Montpellier, Oslo, Zürich, Genf und Bern.

Seine
Konzertprogrammgestaltungen haben das Publikum in den vergangenen Spielzeiten
begeistert. Der Erfolg des Dirigenten mit dem Beethoven Orchester Bonn hat
überregionales Interesse an der Musik aus Bonn geweckt. Stefan Blunier
produzierte 35 CDs für SONY, CPO, CRYSTAL, HYPERION und MDG.
Seine CD-Einspielungen (Schönberg, Franz Schmidt, d'Albert, Bruckner, Liszt
u. a.) offenbaren musikalische Raritäten und werden von der Fachpresse in
höchsten Tönen gelobt. Für die CD-Einspielungen der Opern "Der
Golem" von Eugen d´Albert und „Irrelohe" von Franz Schreker wurde er
gemeinsam mit dem Beethoven Orchester Bonn 2011 und 2012 jeweils
mit dem ECHO Klassik-Preis
ausgezeichnet.

Über die Jahreswende
2011/2012 reiste GMD Blunier mit dem Beethoven Orchester Bonn nach China, und gab u. a. in den
Metropolen Hong Kong, Shanghai und Peking umjubelte Konzerte. 2013 reiste das
BOB auf seiner USA-Tournee an die
Ostküste und nach Florida. Der große Erfolg der 12 Konzerte veranlasste die
Agentur Columbia Artists zu einer Wiedereinladung im Frühjahr 2016.

Zu den künftigen
Aufgaben gehören die Dirigate an der Oper
Frankfurt,
der Deutschen Oper
Berlin,
dem Grand Théâtre de Genève, dem Bolschoi Theater
Moskau
und der Opera North Leeds. Konzerte sind u.a. geplant mit dem Orchestre National de Belgique, dem NHK Tokyo, dem Orquestra
Sinfónica do Porto
, dem Orquestra Sao
Paulo,
dem South Netherlands
Philharmonic,
dem Frankfurter Opern-
und Museumsorchester,
dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim, und
dem Orchester des Staatstheaters
Hannover
.

Zum Herbstsemester 2017/18 wird
Stefan Blunier als Nachfolger von Prof. Klaus Arp die Professur für
Orchesterleitung Sinfonik an der Staatlichen Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim antreten.

 

 

Das Sinfonieorchester
der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
hat
sich national und international einen Namen gemacht. Regelmäßig wird es zu
Gastspielen außerhalb Mannheims eingeladen. Besondere Höhepunkte waren dabei
die gefeierten Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall und im Seoul Arts
Center sowie die Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten Yale University
(USA) und Seoul National University (Süd-Korea). Mehrere CD-Einspielungen
sowie die Zusammenarbeit mit berühmten Solisten wie Hanna-Elisabeth Müller,
Hanno Müller-Brachmann, Michael Nagy und Ragna Schirmer sind weitere Belege
der herausragenden Qualität dieses Ensembles.

 

Mitwirkende des Orchesters sind
ausschließlich Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Mannheim. Diese werden in hochselektiven Aufnahmeprüfungen
nach qualitativen Kriterien aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt. Nur
circa 10 % der Bewerber können einen Studienplatz erhalten. Die Erfolge der
Studierenden entsprechen den Erwartungen. Sie gewinnen wichtigste
internationale Wettbewerbe (z. B. den ARD-Wettbewerb) und besetzen führende
Stellen bei bedeutendsten Orchestern (z. B. Berliner Philharmoniker, Münchner
Philharmoniker, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Symphonieorchester des
Bayerischen Rundfunks), sie gastieren regelmäßig bei großen Festivals.

 

In intensiven Probenphasen entsteht aus
diesen hervorragenden Individualisten ein sensibel aufeinander reagierendes,
eingespieltes Ensemble. Die im Vergleich zu professionellen Musikern
geringere Erfahrung der Studierenden wird ausgeglichen durch die wesentlich
größere Zahl der Proben, durch die Zeit sich in Ruhe mit jedem
interpretatorischen Detail zu beschäftigen. Das Sinfonieorchester der
Hochschule dient damit nicht nur der beruflichen Vorbereitung der
Studierenden, es erreicht Leistungen, die die Zuhörer regelmäßig begeistern.