Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Musik in der Region

Mannheim Brass Quintett

Antrittskonzert des neuen Professors für Tuba Stefan Heimann
Mannheim Brass Quintett feat. Stefan Heimann, Tuba

Montag, 18. April 2016
20:00
Uhr
Schloss Mannheim
Rittersaal
Ehrenhof Ost
Bismarckstr. 10
68161 Mannheim
Eintritt: € 5,-/erm. € 2,50

Programm

 


 

 

 

Ottorino Respighi

1879-1936

Arr. Matthias Gromer

 


Passo mezzo e
Mascherada (Ignoto)

aus „Antiche Danze ed Arie"

 

 

 

Johann Sebastian Bach

1685-1750

Arr. Matthias Gromer

 

 

Suite aus BWV 249

I.   
Sinfonia

II.  
Adagio

III. 
Kommt, eilet und laufet

 

 


Jan Bach

*1937

 

Carioca, Sarabande &
Galop

aus „Rounds and Dances" (1980)

 


 

 

 

- Pause -

 


 

Giuseppe Verdi

1813-1901

 

Ouvertüre
zur Oper „La forza del destino"

 

 


 

Astor
Piazzolla

1921-1992

 

aus „Serie del Ángel"

- La Muerte del Ángel
- Milonga del Ángel          

 


 

Leonard Bernstein

1918 -1991

Arr. Matthias Gromer

 

Divertimento

I.    Sennets
and Tuckets

II.   Waltz

III.  Mazurka

IV.
Samba

V.   Turkey Trot

VI.  March:
„The BSO Forever"

 


 

Mannheim Brass Quintett

Klaus
Bräker
             Trompeten,
Flügelhorn

Wolfram
Lauel
          Trompeten,
Flügelhorn

Reimer Kühn             Horn

Matthias
Gromer
     Posaune, Tenorhorn

Stefan
Heimann
       Tuba

 


 

 

Das Mannheim Brass Quintett MBQ gehört seit seiner Gründung
vor nunmehr 25 Jahren zu den führenden deutschen Blechbläserquintetten.
Das Ensemble setzt sich aus Solobläsern der großen baden-württembergischen
Opernorchester in Mannheim, Stuttgart und Karlsruhe sowie Professoren der
Musikhochschulen Mannheim und Detmold zusammen. Neben ihrer Orchester- und
Unterrichtstätigkeit sind sie allesamt begeisterte Kammermusiker, für die es
fast keine musikalischen Genregrenzen gibt. Ob festlich glänzende barocke
Trompetenklänge oder zeitgenössische Originalwerke des 21. Jahrhunderts, Pop,
Tango bis Jazz - MBQ  kennt keine Grenzen. Ständig suchen die fünf
Musiker neue musikalische Herausforderungen. Idealerweise hat das Ensemble
mit seinem Posaunisten Matthias Gromer einen versierten Arrangeur in den
eigenen Reihen, der den Musikern inzwischen einen großen Teil des Repertoires
quasi "auf den Leib zuschneidert". Deshalb kann das MBQ mit seiner
exklusiven Programmgestaltung seinem Publikum immer wieder einzigartige
Konzerterlebnisse bieten. Begeisterte Reaktionen von Publikum und Presse
belegen dies eindrücklich.

 


Preise bei internationalen Wettbewerben, 1991 in Passau und
1997 in Moers, unterstreichen das hohe künstlerische Niveau des Ensembles. Im
Jahr 2000 belegt das MBQ beim weltweit wichtigsten und anspruchsvollsten
Quintett-Wettbewerb in Narbonne/Frankreich den zweiten Platz und erzielt
damit das beste Ergebnis eines deutschen Blechbläserquintetts in der
Geschichte dieses Wettbewerbs! 

 


Stets auf der Suche nach Neuem tritt Mannheim Brass seit
einigen Jahren auch als Sextett auf. Gemeinsam mit Prof. Reinhold Friedrich,
einem der gefragtesten Trompetensolisten unserer Zeit, spielt das MBQ
Originalwerke für Solotrompete/Kornett und Brass Quintett. Dieses „in seiner
Art einzigartige Konzert" (RNZ 7.10.2005) wird bei verschiedenen großen
Blechbläser-Festivals wie der German Brass Academy Krefeld oder dem
Sauerland-Herbst begeistert aufgenommen und ist auf der 3. CD des Ensembles
BRASS 5.1 virtuos dokumentiert. 

Neben der Einspielung der mittlerweile 4 hochgelobten CDs
hat sich das MBQ neben etlichen Uraufführungen u.a. von Kantscheli, Michel
und Gromer und deutschen Erstaufführungen von Schnyder immer schon für die
Interpretation zeitgenössischer Blechbläserliteratur eingesetzt.

 


Auch in Zukunft wird das MBQ durch spannende neue Projekte
und abwechslungsreiche Programme die alten Klischees der vermeintlich
unflexiblen Blechbläser wiederlegen, indem es seinem Publikum mit
hochvirtuosen Konzerten Freude bereitet.

 

 


 

Stefan Heimann,
geboren 1972 in Gehrden/Niedersachsen, begann seine musikalische Laufbahn im
Alter von fünf Jahren am Klavier. Mit 12 Jahren wechselte er auf die Tuba, um
im Blasorchester seiner Musikschule mitspielen zu können. Von 1985-88 spielte
er als Mitglied des Niedersächsischen Landesjugendorchesters. In dieser Zeit
war er Schüler von Elmar Flore (Tubist am Staatstheater Oldenburg). Nachdem
er an mehreren Kursen bei German Brass teilgenommen hatte, entschloss er sich
zu Walter Hilgers zu wechseln. Nach einem Landespreis 1988 in der Kategorie
Kammermusik folgte 1989 sein erster Bundespreis in der Solowertung beim
Wettbewerb „Jugend musiziert".


Von 1989-1991 war er Zeitsoldat beim Heeresmusikkorps 6 in Hamburg. Danach
studierte er bis 1994 bei Walter Hilgers an der Musikhochschule in Hamburg.
Während dieser Zeit war er Praktikant der Hamburger Sinfoniker und Mitglied
des Schleswig Holstein Musik Festival Orchesters. 1993 wurde er Stipendiat
der Villa Musica Mainz.

 


Sein erstes
festes Engagement bekam er 1994 als Mitglied der Essener Philharmoniker. 1996
schließt sich Stefan Heimann dem Ensemble Mannheim Brass an.

 


Von 1996 - 1999
unterrichtet er als Lehrbeauftragter an der Clara Schumann Musikhochschule in
Düsseldorf. 1999 folgt sein Wechsel als Tubist an die Staatsoper in
Stuttgart. 2ooo wird er zum Lehrbeauftragten an den
Musikhochschulen Mannheim und Stuttgart ernannt. Im gleichen Jahr wird er mit
Mannheim Brass Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Brass Quintett
in Narbonne.

 


2003 entwickelt
er mit dem Baden-Württembergischen Blasmusikverband die „Tuba Tour de Ländle",
eine Initiative zur Förderung der Tuba in Musikvereinen.

 


2008 ernennt
ihn die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart zum
Honorarprofessor. Im Jahre 2015 wird Stefan Heimann zum ordentlichen
Professor für Tuba an der Musikhochschule Mannheim ernannt.

 


Studierende
seiner Klassen spielen mittlerweile in vielen bedeutenden Orchestern wie
Staatsoper München, Gürzenichorchester Köln, Essener Philharmoniker,
Staatstheater Wiesbaden, Heidelberger Philharmoniker etc.

 


Als
Orchestermusiker sammelte er seine Erfahrungen u.a. beim Sinfonieorchester des
Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel und Mariss Jansons, beim WDR
Sinfonieorchester unter Seymion Bychkov oder der Bayerischen Staatsoper in
München unter Zubin Metha.

 


Als
Kammermusiker arbeitet er mit Künstlern und Ensembles wie HR-Brass, German Brass,
Manhattan Brass, dem Saxophonisten und Komponisten Daniel Schnyder und
Reinhold Friedrich zusammen.