Heidelberg, Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett, Prüfungskonzerte

Solistenkonzert

Jie Zhang, Mezzosopran
(Klasse Prof. Vera U. G. Scherr)
Ioannis Karagiannidis, Klarinette
(Klasse Prof. Rainer Müller-van Recum)
Marie-Denise Heinen, Violine
(Klasse Prof. Dora Bratchkova)
Kurpfälzisches Kammerorchester
Leitung: Studierende der Dirigierklasse Prof. Klaus Arp

Freitag, 24. Mai 2013
18:00
Uhr
Augustinum
Jaspersstr. 2
69126 Heidelberg
€ 5,-/ erm. 2,50

 

Programm

 

 

 

 

Aaron Copland

1900-1990

Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier

- Slowly and expressively

- Cadenza

- Rather fast

 

Ioannis Karagiannidis, Klarinette

(Klasse Prof. Rainer Müller-van Recum)

Isabelle Marchewka, Harfe
(Klasse Prof. Anne Hütten)

Juheon Han, Klavier
(Dirigierklasse Prof. Klaus Arp)

Leitung: Jeanne Lefèvre

Ottorino Respighi

1879-1936

IL TRAMONTO

 

Lyrisches Gedicht für Mezzosopran und Streichquartett (1914)

 

Nach einem Gedicht von Percy B. Shelley (1792-1822)

The Sunset (1816)

 

Jie Zhang, Mezzosopran

(Klasse Prof. Vera U. G. Scherr)

 

Leitung: Heawon Park

 

 

- Pause -

 

 

Antonio Vivaldi

1678-1741

 „Le quattro stagioni"

(Vier Jahreszeiten)

Violinkonzert E-Dur

La Primavera

I.   Allegro

II.  Largo e pianissimo

III. Danza pastorale: Allegro

 

Leitung: Andreas Beraldo

 

Violinkonzert g-Moll

L'Estate

I.   Allegro

II.  Adagio

III. Presto

 

Leitung: Stephan Kocheise

 

Violinkonzert F-Dur

L'Autunno

I.   Allegro

II.  Adagio

III. La Cacchia: Allegro

 

Leitung: Juheon Han

 

Violinkonzert f-Moll

L'Inverno

I.   Allegro non molto

II.  Largo e cantabile

III. Allegro

 

Leitung: Andrey Litvinenko

 

Marie-Denise Heinen, Violine

(Klasse Prof. Dora Bratchkova)

 

 

Ioannis Karagiannidis wurde 1985 in Thessaloniki geboren.

Im Alter von 11 Jahren begann er bei Kosma Papadopoulo am kontemporären Konservatorium Thessaloniki Klarinette zu studieren. Im Juni 2007 erhielt er gemäß einstimmigen Beschlusses sein Diplom mit der Bestnote, gleichzeitig erhielt er den 2. Preis und eine lobende Anerkennung für ausgezeichnete musikalische Leistung. Im Oktober 2008 begann er Klarinette in der Klasse von Professor Rainer Müller-van Recum im Studiengang künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim zu studieren.

Im Juli 2010 erhielt er sein Diplom  mit der Bestnote.

Seit Oktober 2011 studiert er an der gleichen Hochschule Solistische Ausbildung.

Seit Oktober 2009 studiert er als Stipendiat der  Anstalt der staatlichen Stipendien.

Er nahm an Klarinetteseminaren teil, die von Aurelian Octav Popa, Petco Radev, Chen Halevi, Spyros Mourikis, Miltos Moumoulidis, Stefan Zillmann und Laura Ruiz Ferreres geleitet wurden.

Parallel dazu hat er zahlreiche kammermusikalische Konzerte gegeben, außerdem hat er mit vielen Orchestern in Griechenland, Österreich, Italien, Rumänien, Frankreich, Holland und Deutschland zusammengearbeitet und verfügt über ein reiches Repertoire, das von der klassischen bis zur kontemporären Musikperiode reicht.

Im Oktober 2005 nahm er an einem internationalen Wettbewerb für Klarinette in Bari/Italien teil, wo er den 2. Preis erhielt.

Im Oktober 2007 gewann er den 1. Preis beim Panhellenischen Wettbewerb für Holzblasinstrumente  "Kunst" des  Verbands der Musikschulabsolventen Thessaloniki.

Im Mai 2008 erhielt er den 2. Preis beim internationalen  Wettbewerb für Klarinette «Europafest der Jeunesses Musicales» in Bukarest.

Als Solist spielte er mit dem Staatsorchester Thessaloniki in der Endphase des Wettbewerbs «Kunst», dem  Staatsorchester Athen und dem Orchester der Stadt Kalamaria.

Seit Januar 2013 ist er Soloklarinettist an der National Opera of Greece in Athen.

Jie Zhang wurde 1982 in Tianjin (China) geboren. Nach dem Abitur 2001 studierte sie an der Musikhochschule in Tianjin Gesang bei Prof. Li Shouzeng und machte 2005 ihren Abschluss (Bachelor). Seit 2007 studiert Jie Zhang in der Klasse von Prof. Vera U.G. Scherr an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, seit 2010 im Studiengang Solistische Ausbildung.

Während ihres Studiums hatte Jie Zhang bereits viele Auftritte und wirkte an zahlreichen Tonaufnahmen mit.

Bei den sonntäglichen Konzertmatineen im Kunstverein Ludwigshafen konnte Jie Zhang ein anspruchsvolles Lieder- und Arienprogramm mitgestalten. Im Dezember 2007 hat sie in der Jesuitenkirche Mannheim das Altsolo im Requiem von W. A. Mozart gesungen.

Von 2008 bis 2010 studierte sie Operngesang in der Opernschule der Mannheimer Musikhochschule und hat in Produktionen der Opernschule die Marcellina in Le Nozze die Figaro von W. A. Mozart (2008) und die Partie der Frau Reich in Die lustigen Weiber von Windsor von Otto Nicolai (2009) gesungen.

Weiterhin sang sie im Dezember 2008 die Altpartie des Magnificats von J. S. Bach bei einer Aufführung der Musikhochschule Mannheim. Ihre Interpretation des Altsolos in Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 wurde allgemein beachtet. Im Dezember 2009 wurde sie ausgewählt, in der Hochschulaufführung von Händel The Messiah die Altpartie zu singen. 2010 übernahm sie die Sprechrolle der Madame Hortens in Das Orchester von J. Anouilh.

Jie Zhang gewann 2009 den Förderpreis beim Internationalen Operngesangs-Wettbewerb in Alcamo (Italien). Seit 2009 ist sie Stipendiatin der Wilhelm-Müller-Stiftung und des Richard-Wagner-Verbandes und seit dem Herbstsemester 2010/11 Stipendiatin der Heinrich-Vetter-Stiftung.

Marie-Denise Heinen, geboren 1982 in Baden-Baden, erhält den ersten Violinunterricht mit drei Jahren bei ihrer Mutter. 1992 wird sie Gastschülerin bei Prof. Wolfgang Marschner an der Pflügerstiftung in Freiburg. Schon mit 9 Jahren erhält sie ihren ersten Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert" in Stuttgart und gehört seitdem regelmäßig zu den Preisträgern bei Violin- und Kammermusik-Wettbewerben „Jugend musiziert".

1998 wird sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Karlsruhe in die Klasse von Prof. Ulf Hoelscher aufgenommen, bei dem sie 10 Jahre eine exzellente geigerische und stilistische Ausbildung erhalten wird. Nach dem Abitur folgen die Studiengänge Diplom Künstlerische Ausbildung (2001 -2006) und Master of Music (2006 - 2008), welche sie jeweils mit Auszeichnung abschließt. Seit 2008 führt sie ihr Studium bei Prof. Dora Bratchkova an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort, wo sie ihre solistische Ausbildung macht. Während der gesamten Studienzeit besucht sie zahlreiche Meisterkurse bei Prof. Ulf Hoelscher, Prof. Stephen Shipps, Prof. Paul Rosenthal, Prof. Jean Sulem, Prof. Arnulf von Arnim und Prof. Rainer Kussmaul, wo sie mehrfach für Solorecitals und auch als Solistin, u. a. unter der Leitung von David Geringas, ausgewählt wird. 2003 wird die junge Geigerin Finalistin beim Internationalen Violinwettbewerb „Jeunesses Musicales" in Bukarest.

Marie-Denise Heinen konzertiert als Solistin und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen in Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Italien, Spanien und Bulgarien, u. a. im Rahmen der Winterfestwochen Herrenhausen in Hannover, der Schwetzinger Festspiele, des Festivals auf Schloss Bourglinster in Luxemburg, des Festivals für Russische Musik in Burgas (Bulgarien), der Internationalen Herbst-Korrespondenzen Baden-Baden und auf Einladung der Fondazione William Walton in Ischia (Italien). Schon mit 14 Jahren debütiert sie als Solistin in Luxemburg, die Heimat ihres Vaters, mit dem RTL-Sinfonieorchester unter der Leitung von Pierre Cao. Es folgen zahlreiche Konzerte mit der Baden-Badener Philharmonie, dem Orchestre de Chambre du Luxembourg „Les Musiciens", der Philharmonie Burgas und der Cappella Istropolitana Bratislava. 2010 gründet sie zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Nargiza Alimova und dem Cellisten Zoltán Onczay das Heinen Klaviertrio im Andenken ihres Vaters und Komponisten Jeannot Heinen. Seit 2009 ist sie stellvertretende Konzertmeisterin des Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim.

Jeanne Lefèvre wurde 1991 in Paris geboren. Nach ihren Studien in den Fächern Violine, Analyse und Harmonielehre am CRR de Paris und Boulogne-Billancourt, nahm sie ihr Chor- und Orchesterleitungsstudium in der Dirigierklasse von Georg Grün und Klaus Arp auf. Parallel dazu vertieft sie ihre Geigenstudien in der Violinklasse von Dora Bratchkova. Verschiedene Meisterkurse führten sie unter anderem zu Emmanuelle Haïm und zum Ardittiquartett. Neben verschiedenen Hochschul-orchestern dirigierte sie unter anderem auch das Philharmonische Orchester der Stadt Plovidv und das Ensemble für zeitgenössische Musik der Musikhochschule Mannheim. Des Weiteren leitet sie zusammen mit Andreas Luca Beraldo das Ensemble für zeitgenössische Musik „Impronta".

Heawon Park wurde 1984 in Seoul/Südkorea geboren.

Zunächst studierte er Komposition an der Seoul Art High School bei Prof. In-Sik Lee (Sungshin Womens University). Im Alter von 18 Jahren begann er sein erstes Dirigierstudium bei Prof. Hee-Jun Choi an der Hanyang University. Danach setzte er sein Studium (Vordiplom) an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Prof. Christian Kluttig und Martin Braun fort. Seit dem Frühjahrssemester 2013 studiert er im Bachelor-Studiengang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Klaus Arp (Orchesterleitung) und Frieder Bernius (Chorleitung).

2007 nahm er an einer Masterclass bei Prof. Kennith Kiesler (University of Michigan/USA) in Moskau teil.

Andreas Luca Beraldo begann im Alter von sieben Jahren mit dem Geigenunterricht, wechselte später auf die Bratsche und hatte Klavier- und Gesangsunterricht. Er singt in mehreren Chören, u.a. dem Deutschen Jugendkammerchor und dem Kammerchor der Musikhochschule Mannheim und leitet auch einige Chöre. Er arbeitete mehrmals mit dem Bonner Jugendsinfonieorchester zusammen.

Andreas Luca Beraldo studiert Schulmusik in Köln und Chor- und Orchesterleitung in Mannheim bei Prof. Klaus Arp und Prof. Georg Grün. Neben diesen prägten ihn vor allem Prof. Robert Göstl, Prof. Peter Baberkoff und Andreas Winnen.

Stefan Kocheise - Lebenslauf lag bei Drucklegung nicht vor

Juheon Han erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht in Seoul, Südkorea. Bis 1998 besuchte er die Sun-Hwa Music Middleschool und High School, wo er Klavier als Hauptfach belegte.

Anschließend war er acht Jahre lang für eine Filmmusikfirma als Komponist tätig, für die er Musik für Filme und Fernsehserien sowie ein Musical komponierte bzw. bearbeitete. Von 2005 bis 2007 schrieb er Bearbeitungen für eine Filmmusikkonzertreise durch Japan, wobei er auch als Pianist tätig war. Während dieser Zeit arbeitete er auch als Arrangeur und Pianist für Filmmusikprojekte beim nationalen Rundfunkorchester Korea.

Seit 2009 studiert er Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Peter Braschkat, Prof. Klaus Arp und Prof. Georg Grün. Er dirigierte das  Orchester und Ensembles der Hochschule sowie das Collegium Musicum Mannheim, das Plovdiv Philharmonic Orchestra, die Baden-Badener Philharmonie und viele Ensembles für Neue Musik.

2011 korrepetierte er als Assistent beim Lyric Opernstudio Weimar in den Produktionen von Don Giovanni und Le Nozze di Figaro. Zudem war er als Korrepetitor des Universitätschors Heidelberg und der Meersburg Sommerakademie tätig.

Momentan ist er als Pianist beim Heilbronner Sinfonieorchester und  als Dirigent des VHS Orchesters und Chors in Heidelberg tätig.

Andrey Litvinenko schloss 2006 sein Studium im Fach Klavier mit Auszeichnung an der Staatlichen Akademie für Kultur und Kunst in Tscheljabinsk bei Prof. Evgeny Levitan ab. Im Anschluss studierte er im Fach Orchesterdirigieren am Staatlichen Glinka-Konservatorium in Nischni Nowgorod bei Prof. Alexander Skulsky, wo er 2010 ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.

Als Pianist trat Andrey in Qostanai, Tscheljabinsk, Jekaterinburg, Kiew, Nischni Nowgorod, Mannheim und in Neustadt an der Weistraße auf. Seine Interpretationen, u. a. von Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung" und Liszts 2. Klavierkonzert, wurden von den bekannten russischen Pianisten Naum Shtarkman und Alexey Skavronsky mit großem Lob bedacht.

Von 2006-2011 arbeitete Andrey als Lehrer an der Fakultät „Opernausbildung und Orchesterdirigieren" am Konservatorium in Nischni Nowgorod, als Korrepetitor und Dirigent des Opernstudios. Seine Aufführung von Mozarts „Così fan tutte" wurde als beste Vorstellung des Jahres am Konservatorium anerkannt. Während des Studiums in Nischni Nowgorod war er auch Assistent-Dirigent im Sinfonieorchester des Konservatoriums, mit dem er Werke von Balakirew, Bartók, Beethoven, Brahms, Chopin, Debussy, Liszt, Mussorgski, Prokofjew, Rachmaninow, Rimski-Korsakow, Schostakowitsch, Schtschedrin, Tanejew, Tschaikowski, Wagner, Weber und neue Musikstücke von Komponisten aus Nischni Nowgorod probte und aufführte.

Seit 2009 tritt Andrey mit dem Akademischen Sinfonieorchester der Rostropowitsch-Philharmonie in Nischni Nowgorod auf. Sein Debüt im Kreml-Konzertsaal, wo er Beethovens 1. Klavierkonzert vom Flügel aus leitete, fand mit großem Erfolg statt. In der Philharmonie Nischni Nowgorod dirigierte er Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Haydn, Mozart, Prokofjew, Rachmaninow, Schubert, Wagner.

Andrey ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe (u. a. 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Kunst des 21. Jahrhunderts" 2005 in Kiew) und mehrfacher Stipendiat (u. a. DAAD-Stipendium 2011 im Fach „Dirigieren"). Dirigier-Meisterkurse, u. a. 2008 bei Prof. Wladimir Fedossejew in Moskau, wo er mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester probte, vervollständigten seine Ausbildung.

Zurzeit studiert Andrey Litvinenko im Fach Orchesterleitung (Masterstudiengang) bei Prof. Klaus Arp an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Während des Studiums hat er mit der Baden-Badener Philharmonie, dem Ensemble für Neue Musik „Incontro" Mannheim, den Plowdiwer Philharmonikern, der Jungen Marburger Philharmonie, dem Sinfonieorchester der Musikhochschule Mannheim, der Jenaer Philharmonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim Werke von Beethoven, Bernstein, Brahms, Debussy, Haydn, Lutosławski, Mozart, Mendelssohn, Mussorgski, Rachmaninow, Ravel, Schönberg, Schtschedrin, Schumann, Smetana, Strawinski, Weber und zeitgenössische Musik geprobt und aufgeführt.

Neben dem Studium ist Andrey bei der Opernschule Mannheim, dem Bachchor Heidelberg, dem Beethovenchor Ludwigshafen am Rhein und dem Internationalen Meistersingerkurs in Neustadt an der Weinstraße als Korrepetitor tätig.

Seit nunmehr 60 Jahren ist das Kurpfälzische Kammerorchester ein fester Bestandteil des Musiklebens der Metropolregion Rhein-Neckar. 1952 von Eugen Bodart mit dem Ziel gegründet, das musikalische Erbe der berühmten Mannheimer Schule einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen, erspielte sich das Orchester schnell auch international einen ausgezeichneten Ruf.

Auftritte in nationalen Konzertzentren wie der Alten Oper Frankfurt/Main, dem Gasteig München, der Glocke Bremen, der Frauenkirche Dresden, der Philharmonie Köln und der Philharmonie Berlin sowie regelmäßige Gastspieleinladungen zu nationalen und internationalen Festivals dokumentieren das hohe künstlerische Niveau des Orchesters ebenso wie Konzertreisen durch ganz Europa, Südamerika, Nordafrika und Israel.

Viele hundert Rundfunkaufnahmen, Fernsehmitschnitte, Schallplatten- und CD-Produktionen sind inzwischen entstanden, die darüber hinaus die ausgezeichnete Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine enorme Bandbreite vom Barock bis zur Moderne belegen.

So ist das Kurpfälzische Kammerorchester mit seiner 60-jährigen Geschichte der Klangkörper der Metropolregion Rhein-Neckar, der von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz, den Städten Mannheim und Ludwigshafen, dem Bezirksverband Pfalz, Sponsoren, dem Verein zur Förderung des KKO und den Orchesterpaten, die sich aus bekannten Persönlichkeiten und Unternehmen der Region zusammensetzen, unterstützt wird.

Musikfreunde in der ganzen Welt assoziieren die „Mannheimer Schule" mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Diesem hohen Anspruch wird das Orchester mit lebendiger Weiterentwicklung gerecht. Homogenität und Inspiration sind seine Schlüssel für erstklassige Musik mit den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik.

Seit 2009 setzt GMD Stefan Fraas als Chefdirigent die musikalischen Akzente.