Hochschulkonzerte, Konzerte im Rittersaal u. Rosengarten, Musik in der Region

Preisträgerkonzert

Wir präsentieren die Gewinner des Wettbewerbs des Freundeskreises 2013 - Duo mit Moderation - sowie ausgewählte PreisträgerInnen des Jahres 2012

Montag, 6. Mai 2013
20:00
Uhr
Schloss Mannheim
Rittersaal
Ehrenhof Ost
Bismarckstr. 10
68161 Mannheim
€ 5,-/erm. 2,50

 

Programm


 

 

Richard Wagner

1813-1883

Dich teu‘re Halle

Arie der Elisabeth aus der Oper „Tannhäuser"


Antonín Dvořák

1841-1904

Mesecku na nebi hlubokem

Arie der Rusalka aus der Oper

„Rusalka"


Elena Nasteska Schott, Sopran

(Klasse Prof. Snežana Stamenković)

2. Preis beim Gesangswettbewerb

„Grandi Voci" 2012 in Salzburg

Mia Kim, Klavier


Gaetano Donizetti

1797-1848

O mio Fernando
Arie der Leonora aus der Oper

 „La Favorita"


Yuan Zhang, Mezzosopran

(Klasse Prof. Snežana Stamenković)

Preis des Lions Club beim Internationalen Gesangswettbewerb der Stadt Alcamo 2012

Mia Kim, Klavier


Fritz Kreisler

1875-1962

Liebesleid

Präludium und Allegro

im Stile von Gaetano Pugnani


Duo N7:

Georg Michael Grau, Klavier

(Klasse Prof. Michael Hauber)

Aglaja Vollstedt, Violine

(Klasse Prof. Roman Nodel)

2. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreises 2012 - Musik des 21. Jahrhunderts


Olivier Messiaen

1908-1992

Trois Mélodies
- Pourquoi?
- Le sourire
- La fiancée perdue


Franz Schubert

1797-1828

Der Zwerg op. 22/1


Lea Hammermeister, Mezzosopran

(Klasse Prof. Rudolf Piernay und Liedklasse Heike-Dorothee Allardt)
Frieder
ike Sieber, Klavier

(Liedklasse Heike-Dorothee Allardt)

2. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreises 2013 Duo mit Moderation


Stevie Wonder

Overjoyed

Hoagy Carmichael

Baltimore Oriole

Abby Lincoln

Throw It Away


Duo KIPSYCH:

Maren Kips, Gesang

(Klasse Prof. Ann Malcolm)

Yuriy Sych, Klavier

(Klasse Prof. Joerg Reiter)

2. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreises 2013 Duo mit Moderation


 

- Pause -


 

How

Claude Debussy's Violinsonate

Meez

Orient Express


Tonio Geugelin, Violine

(Klasse Prof. Marco Rizzi)
Sebastian Wehrfritz, Klavier

(Klasse Prof. Paul Dan)

1. Preis beim Wettbewerb des Freundeskreises 2013 Duo mit Moderation


Die mazedonische Sopranistin Elena Nasteska Schott begann ihr Studium 2003 an der Universität St. Cyril und Methodius in Skopje/Mazedonien.

In der Saison 2005/06 debütierte sie als Governess in Brittens ‚The Turn of the Screw‘ in einer Produktion der Mazedonischen Oper und Ballett mit dem Britischen Kulturzentrum.

Seit Oktober 2007 studiert sie bei Prof. Snežana Stamenković an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 2010 erhielt sie ihr Diplom und begann ihre Solistische Ausbildung bei Prof. Snežana Stamenković am Institut für Musiktheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Im Juli 2009 stellte sie sich als Frau Fluth in ‚Die lustigen Weiber von Windsor‘ in einer Produktion der Musikhochschule Mannheim vor. Im Oktober 2009 sang sie die Rolle der Mimi in einer Neuproduktion von Puccinis ‚La Boheme‘ bei der Sommer Oper Bamberg am E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg. 2010 gastierte sie als Mimi in Pucinis ‚La Boheme‘ in Bari/Italien. 2011 stand sie auf der Bühne als Neue Priorin (Madame Lidoine) in Poulencs ‚Gespräche der Karmeliterinnen‘ und 2013 als Mutter in Humperdincks ‚Hänsel und Gretel‘ in einer Produktion der Musikhochschule Mannheim.

Als Solistin trat Elena Nasteska Schott mit den Prager Philharmonikern, dem Accademia Teatro alla Scala Orchestra, den Bamberger Symphonikern und den Mazedonischen Philharmonikern auf.

Die Teilnahme an mehreren Meisterkursen und Produktionen ermöglichten ihr die Arbeit mit renommierten Künstlern wie KS Biserka Cvejic, Mirella Freni, KS Edda Moser, Prof. Philip Kang, Ghena Dimitrova und Lee Blakeley.

Elena Nasteska Schott nahm an verschiedenen Wettbewerben teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2005 war sie Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb „Ondina Otta" in Maribor/Slowenien. 2006 gewann sie den 1. Preis des Mazedonischen Nationalen Wettbewerbs für Musik in Skopje/Mazedonien, 2010 den 2. Preis (bei nicht vergebenem 1. Preis) beim ‚Concorso Lirico Internationale del Mediteraneo‘ in Bari/Italien und 2012 den 2. Preis beim Internationalen Operngesangswettbewerb ‘Grandi Voci' der Oper im Berg Salzburg/Österreich.

Sie ist Stipendiatin des DAAD, des Lions Club, der Wilhelm Müller-Stiftung, des Richard Wagner-Verbandes Heidelberg und Yehudi Menuhin LMN Mannheim.

 


Die Mezzosopranistin Yuan Zhang absolvierte im Juli 2010 ihren Bachelor-Studiengang im Fach Operngesang am Zentralen Konservatorium für Musik in Peking. Während ihres Studiums nahm sie an mehreren Konzerten teil.

2011 wurde sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim aufgenommen und studiert derzeit im Masterstudiengang Operngesang bei Prof. Snežana Stamenković.

Im Jahr 2006 sang sie die zweite Dame in der Oper "Die Zauberflöte" im Rahmen von Aufführungen zum Gedenken an W. A. Mozarts 250. Geburtstag, die in Beijing, Shanghai, Guangzhou und weiteren Städten gastierten.

2008 und 2009 wurde ihr ein Stipendium der Stadt Baogang für herausragende Studierende verliehen. Im April 2008 gewann sie den 4. Preis des 14. Internationalen Gesangswettbewerbs "Ferruccio Tagliavini" in Österreich. Im Mai 2010 wurde sie zum Konzert "Classic Night" in der Schweiz eingeladen. Im September 2012 hat sie beim Internationalen Gesangswettbewerb der Stadt Alcamo in Italien den Preis des Lions Clubs der Stadt Alcamo erhalten.

Im April 2013 sang sie die Mutter in der Oper "Hänsel und Gretel" in Neustadt, Zweibrücken und Frankenthal.

 


Georg Michael Grau, geboren 1989 in Lauingen/Donau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren.

Er war Vorstudent bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und bei Prof. Elza Kolodin in Freiburg.

Nach dem Abitur begann er sein Musikstudium an der Musikhochschule in Freiburg und setzt es momentan bei Prof. Michael Hauber in Mannheim fort.

Ab September 2013 beginnt er sein Masterstudium bei Prof. Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Unterstützung dafür erfährt er durch ein Stipendium des Deutschen akademischen Austauschdienstes (DAAD) und ein Eintrittsstipendium der Royal Academy.

Ferner ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Yehudi-Menuhin Stiftung „live-music now" und der Hermine-Klenz Stiftung.

Er ist Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. So erhielt er erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert Klavier solo, Rotary Wettbewerb in Essen, Münchner Klavierpodium, Nürnberger Klavierwettbewerb, Matthaes Wettbewerb Stuttgart, Thürmer Wettbewerb Bochum, Wettbewerb des TKV-BW und Bitburger Klavierwettbewerb.

Außerdem ist er Preisträger beim Steinway-Wettbewerb Hamburg, Grotrian Steinweg Wettbewerb und Kleinen Schumann Wettbewerb Zwickau.

Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Sontraud Speidel, Prof. Benedetto Lupo, Prof. Matthias Kirschnereit oder Prof. Roman Nodel.

Als Solist trat Georg Michael Grau mit verschiedenen Orchestern in Erscheinung. So spielte er beispielsweise mit den Nürnberger Symphonikern, den Münchner Symphonikern, der Polnischen Kammerphilharmonie, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Studio-Orchester Ulm, der Jungen Philharmonie Ost-Württemberg oder dem KUS Orchester Ulm, Klavierkonzerte von Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Chopin, Saint-Saëns oder Poulenc.


Aglaja Vollstedt wurde 1990 in Neu-Ulm geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ersten Violin- und Klavierunterricht bei ihrer Mutter. 2007 wurde sie Jungstudentin in der Klasse von Prof. Roman Nodel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Seit ihrem Abitur 2009 setzt sie dort ihre Ausbildung im Studiengang Bachelor of Music mit künstlerischem Schwerpunkt fort. Sie besuchte Meisterkurse bei Roman Nodel, Marianne Piketty und Igor Ozim.

Orchestererfahrung sammelte sie als Solobratschistin der Sinfonietta Ulm, als Konzertmeisterin des Bayerischen Landesjugendorchesters, sowie im  Bundesjugendorchester und Gustav Mahler Jugendorchester. Derzeit ist sie Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Ihre kammermusikalische Ausbildung erhielt sie u.a. bei Kammermusikkursen des Bayerischen Landesjugendorchesters, des Bayerischen Rundfunks, der Schwetzinger SWR Festspiele und im Rahmen der Stiftung Überregionale Kammermusikförderung bei Prof. Friedemann Berger an der Hochschule für Musik und Theater München.

Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert", u.a. auf Landes- und Bundesebene in der Kategorie Violine solo, weitere erste Preise erhielt sie in den Kategorien Klavierbegleitung und Klavier vierhändig.

Sie ist Stipendiatin der Ramsperger-Stiftung, der Sommerlichen Ulmer Musiktage, der Schwetzinger SWR Festspiele und der Wilhelm-Müller-Stiftung.

Als Organistin ist sie an mehreren Kirchen tätig, 2007 absolvierte sie das C-Kantorenexamen an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.

 


Lea Hammermeister wurde in Reutlingen geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren sang sie in den Kinderchören von Friedhilde Trüün und erhielt mit 15 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht bei Elisabeth Wacker. Trotz reger Konzerttätigkeit in Reutlingen und Umgebung entschied sie sich nach dem Abitur zunächst für ein Psychologiestudium in Konstanz.

Dort setzte sie parallel zum Studium ihre gesangliche und künstlerische Ausbildung bei Ruth Frenk fort und erhielt im Jahr 2008 einen Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend Musiziert".

Seit Herbst 2009 studiert Lea Hammermeister Gesang bei Prof. Rudolf Piernay an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim und ist dort ständiger Gast an der Opernschule.

Gefördert wird die junge Sängerin durch die Heinrich-Vetter-Stiftung, die Yehudi Menuhin Live-Music-Now Stiftung und den Richard-Wagner-Verband Mannheim.

Bei Meisterkursen hatte sie bereits Gelegenheit, mit Künstlern wie Elisabeth Bengston-Opitz, Helen Donath, Gerhard Faulstich, Arthur Janzen, Siegfried Lorenz, Helga Meyer-Wagner, Rudolf Piernay und Gerhild Romberger zu arbeiten.

Mehrfach konnte Lea Hammermeister ihre sängerischen und darstellerischen Fähigkeiten in den letzten Jahren unter Beweis stellen:

Unter der Leitung von Helmuth Rilling sang sie 2010 eine Solopartie in Robert Schumanns „Szenen aus Goethes Faust" in der Liederhalle in Stuttgart und in der Beethovenhalle in Bonn. Im selben Jahr erhielt sie ihr erstes Engagement in der Rathausoper Konstanz in Benjamin Brittens „Beggar's Opera".

In der Opernschulproduktion „Die Gespräche der Karmeliterinnen" von Francis Poulenc begeisterte Lea Hammermeister 2011 das Publikum in der Rolle der alten Priorin. Im darauffolgenden Jahr sang sie in Heidelberg die Titelpartie in der Purcelloper Dido und Aeneas.

In der laufenden Spielzeit übernahm die junge Sängerin am Nationaltheater Mannheim eine Rolle in der Kinderoper „Papageno spielt auf der Zauberflöte" und im April 2013 gab sie bereits ihr Debüt als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel. Für die kommende Spielzeit wurde Lea Hammermeister von der Musikbühne Mannheim für die Titelpartie der Kinderoper Aschenputtel verpflichtet.


Friederike Sieber, 1986 geboren, ist in Schwäbisch Gmünd aufgewachsen und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Städtischen Musikschule in Schwäbisch Gmünd, unter anderen bei Valentine Weingardt.

In den Jahren 2001-2006 konnte sie in den Wettbewerben von „Jugend musiziert" regelmäßig Landes- oder Bundespreise erringen. Im Rahmen dieser Wettbewerbe wurde im Jahr 2004 ihr Klaviertrio (mit Aischa Gündisch/Violine und Carola Heyden/Violoncello) vom Baden-Württembergischen Landesmusikrat durch Unterricht bei „Trio Opus 8" gefördert (Michael Hauber/Klavier, Eckard Fische/Violine, Marion De Secondi/Violoncello) und mit einem 2. Preis auf Bundesebene belohnt.

Von 2006 bis 2011 studierte Friederike Sieber an der Hochschule für Musik Nürnberg Klavier bei Gottfried Rüll, ergänzend dazu war sie von 2008 bis 2011 Gaststudentin an der HfK Bayreuth in der Klavierklasse von Michael Wessel. Neben regelmäßigen Konzerten, z.B. auf Schloss Almomoshof in Nürnberg und im Rahmen der Konzertreihe „Meisterpianisten" im Steingraeberhaus in Bayreuth, wirkte sie im Jahre 2007 an der Celesta bei der deutschen Uraufführung von Arnold Schönbergs „Erwartung" mit (musikalische Leitung Burkhard Rempe). 2009 übernahm sie während der mehrmonatigen Probearbeiten zur Oper „The Medium" on Gian Carlo Menotti in Nürnberg die gesamte Korrepetition (Regie Lars Wernecke) und wirkte während der Aufführungen im Orchester mit. Im selben Jahr gewann sie den „Festival-Chance-Preis" beim Internationalen Wettbewerb „Münchner Klavierpodium".

Im Jahr 2010 trat sie erstmals als Solistin mit der Philharmonie Schwäbisch Gmünd unter der Leitung von Tanja Goldstein auf.

Im Sommer 2011 schloss Friederike Sieber ihr Klavierstudium in Nürnberg mit dem Diplom ab.

Parallel zum Studium besuchte sie immer wieder Meisterkurse und erhielt Unterricht bei Helmut Deutsch, Martin Dörrie, Ulrich Eisenlohr, Konrad Elser, Michael Hauber, Inge-Susann Römhild, Constance Seyfarth, Hans-Peter und Volker Stenzl und Michael Wessel.

Seit 2012 studiert Friederike Sieber bei Heike-Dorothee Allardt im postgradualen Studiengang „Liedgestaltung für Pianisten" an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

 


Maren Kips wurde 1988 in Bergisch-Gladbach geboren und wuchs in den Städten Köln und Hennef auf. Bereits im Alter von 11 Jahren nahm sie eine klassische Gesangsausbildung bei Gesangspädagogin, Pianistin und Cembalistin Vera Behne auf und erhielt klassischen Klavierunterricht. 2003 sang sie bei der Aufführung des Madrigalchores Hennef im „Elias"-Oratorium vom Felix Mendelssohn Bartholdy die Rolle des „Knaben" und tourte anschließend mit dem Chor nach Banbury, um dort die Aufführung in englischer Sprache aufzuführen. Ab 2001 spielte und sang sie über 7 Jahre die Hauptrollen für die Kindermusicals der Städtischen Musikschule Hennef.

Ende 2008 bis Mitte 2009 erhielt sie Gesangsunterricht bei Alexander Gelhausen, Fachdidakt und Gesangsdozent für die Jazzabteilung der Musikhochschule in Mainz, und bestand anschließend in Mannheim an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst die Aufnahmeprüfung mit Hauptfach „Jazzgesang" bei Pro. Ann Malcolm. Weiterhin erhielt sie Unterricht und besuchte Workshops u.a. bei Tom van der Geld, Jürgen Seefelder, Joerg Reiter, Dave King, Jürgen Friedrich, Dave Liebmann, Ingrid Jensen und Jeff Cascaro.

Ab August 2012 wurde sie festes Mitglied in der Vocal Group des Landes Jugend Jazz Orchester Hessen und sang bei CD-Produktionen und Konzerten, u.a. für den hessischen Ministerpräsidenten, sowohl Soli, als auch Satzgesang.

Maren Kips gab bereits mit mehreren Bands und Musikern der hiesigen Jazzszene, u.a. mit Thomas Stabenow und Jean-Yves Jung, Konzerte u.a. in der Alten Feuerwache Mannheim, im Schatzkistl Mannheim, im Jazzkeller Frankfurt und bei der SWR-Rundfunk-Sendung „Schoog im Dialog" und steht als vielseitige Sängerin auch im Pop, Funk und Elektro-Bereich auf der Bühne.

Ihre aktuellste Combo „KIPSYCH" bildet sie mit dem außerordentlichen Pianisten der Frankfurter Szene, Yuriy Sych, welche sich, jenseits von ‚bar jazz‘, zwischen zeitgenössischem Jazz, klassischen Elementen, populärer Musik und alten Standards bewegt.

Zudem ist sie seit 2011 als Gesangslehrerin an der Modern Music School in Heidelberg tätig.

 


Yuriy Sych wurde am 20.04.1985 in Drohobytsch (Ukraine) geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. In den Jahren 1998 und 1999 gewann Sych jeweils den ersten Preis des Regionalwettbewerbs „Jugend Musiziert" in Ivano-Frankivsk (Ukraine) woraufhin er 2000 das Studium an der Musikfachschule in Ivano-Frankivsk begann. Dieses schloss er mit Diplom mit Auszeichnung in den Fächern Konzertmeister, Leiter des Kammer-Ensembles und Klavierpädagogik 2003 ab. Im Verlauf dieses Studiums gewann er den dritten Preis des internationalen Wettbewerbs „Sribny Dzvin" in Ujgorod, Ukraine.

Im Jahre 2003 kam Y. Sych nach Deutschland, um bei Prof. Irina Edelstein Klavierpädagogik an der Musikhochschule in Frankfurt zu studieren. Momentan befindet er sich im Aufbaustudiengang Künstlerische Ausbildung, ebenfalls bei Prof. Edelstein.

Schon als fünfzehnjähriger begann Y. Sych sich neben der klassischen Musil auch für Jazz zu interessieren. 2006 formierte er das „Contrast Quartet". Noch im selben Jahr gewann die Band den ersten Preis des Landeswettbewerbs „Jugend Jazzt"-Hessen. Zwei Jahre später erlangte das Contrast Quartet mit Y. Sychs Komposition „Not From Here" den zweiten Preis des Wettbewerbs „Composition and Bandconceptions" ebenfalls in Hessen. Im selben Jahr verlieh die Stadt Frankfurt am Main der Band das „Arbeitsstipendium Jazz".

Im Januar 2009 veröffentlichte Y. Sych mit seiner Band Contrast Quartet sein Debütalbum „Second Wave", darauf befinden sich hauptsächlich Eigenkompositionen von Yuriy Sych.

Yuriy Sych trat bereits in verschiedenen Besetzungen im Jazzkeller Frankfurt, bei Festival „Jazz im Museum" in Frankfurt, im Jazzinstitut Darmstadt, in der Alten Feuerwache Mannheim, beim Idstein Jazzfestival, in der Brotfabrik Frankfurt, im Theaterhaus Frankfurt, im Thalhaus Wiesbaden, bei Nacht der Museen und dem Museumsuferfest Frankfurt, auf.

Presserezensionen über Y. Sych erschienen bereits in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse und der Offenbach Post. 2008 erschien ein großes Portrait über Yuriy Sych im Journal Frankfurt (Ausgabe über „Frankfurts Musikschätze" Nr. 9/09 17-30 April 09), verfasst von Detlef Kinsler.

Y. Sych arbeitete bereits mit Solisten wie Heinz-Dieter Sauerborn (hr Big Band), Claudius Valk (Dozent an der Hochschule Köln und Maastricht), Stephan Smolck (Jazz Preis des Landes Hessen 2010), Eric Sammut und Ney Rosauro zusammen.

2008 wurde Yuriy Sych eingeladen mit Christof Lauer und Patrice Heral (Orchestre National de Jazz de France) auf dem Deutschen Jazzfestival im großen Sendesaal des hr Frankfurt als junges Jazznachwuchtalent des Landes Hessen zu spielen.

2009 begann er sein Parallelstudium im Fach „Jazz und Popularmusik" bei Prof Joerg Reiter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Im Oktober 2010 ist seine Band Contrast Quartet eingeladen worden auf dem Jazzfestival „Jazz in den Ministergärten" in Berlin zu spielen.

2011 bis 2012 ist Yuriy Sych mit seiner Band Contrast Quartet am Schauspielhaus Frankfurt engagiert. Er war als Pianist, Keyboarder und Arrangeur bereits bei zwei Produktionen tätig: 2011 die Inszenierung von Shakespeares „Kaufmann von Venedig" unter der Regie von Berry Kosky, 2012 Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pop-Musiker Konstantin Gropper („Get Well Soon" bei der Inszenierung von Bulgakovs „Meister und Margarita".

 


Tonio Geugelin wurde in Freiburg geboren und erhielt ab dem 5. Lebensjahr Geigenunterricht unter anderem bei Prof. W. Marschner, Prof. S. Picard und Prof. r: Nodel: Bei zahlreichen Wettbewerben gewann er erste Preise, so beim Markgräfler Kulturpreis und bei Jugend Musiziert. Er erhielt 2005 ein Ausbildungsstipendium bei der Jürgen Ponto-Stiftung mit vielen Konzertverpflichtungen, u.a. Konzert im Schwetzinger Schloss zur Eröffnung des Mozartjahres. Darauf folgten viele Konzerte in ganz Deutschland mit dem Turmalinquartett, mit dem „Trio Casella", mit dem „Süddeutschen Kammerensemble" und mit der Konzertpianistin Manana Odishelidze, außerdem solistische Auftritte mit dem „Landesjugendorchester Baden-Württemberg" in Ecuador. In Orchesterprojekten war er 2006/2007 Konzertmeister des Freiburger Jugendorchesters „JOHS", des Festivalorchesters der „Detmolder Sommerakademie" unter Prof. Christoph Poppen, beim Young Cinema Sound Orchestra und im Herbst 2012 im Hochschulorchester Mannheim unter der Leitung von Klaus Arp. Als Orchestermitglied nahm er 2008 an der Chetham's School of Music in Manchester unter Sir Marc Elder und 2009 am International Norwegian Youth Orchestra teil. 2010 und 2011 konzertierte er mit den Mannheimer Philharmonikern unter Boian Videnoff u.a. in China. Seit 2009 studiert er Violine bei Prof. Marco Rizzi in Mannheim. Darüber hinaus beschäftigt sich Tonio Geugelin intensiv mit Improvisation und ist bei regelmäßigen Auftritten als Jazzgeiger, Stepptänzer und Beatboxer gefragt.

 


Sebastian Wehrfritz wurde 1989 in Zweibrücken geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er bereits Klavier bei seinem Vater zu lernen, ein Jahr später bekam er dann Unterricht bei Frau Prof. Inge Rosar. Mit sieben Jahren begann er zusätzlich Geige zu lernen und erhielt auch hier Unterricht, zuerst bei Herrn Prof. Köhler, später dann bei Frau Kamarova. Mit sechzehn Jahren erhielt er Unterricht als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Saarbrücken im Hauptfach Klavier bei Frau Prof. Anne Borg, im Hauptfach Violine wurde er ein Jahr später Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Herrn Prof. Roman Nodel. Von 2007 bis 2009 wirkte er regelmäßig im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz mit. Seit 2009 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Klavier bei Herr Prof. Paul Dan und Geige bei Herrn Prof. Roman Nodel in den Studiengängen Bachelor of Arts (Künstlerischer/pädagogischer Schwerpunkt). Seit 2010 ist er Mitglied der Mannheimer Philharmoniker. Er nahm an Konzertreisen durch Europa, USA und China teil. Als Pianist tritt er regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Konstellationen auf, wie zum Beispiel Klaviertrio, -quintett oder als Duo. Auch in Bereich Liedbegleitung sammelte er bereits umfassend Erfahrung.