Musik in der Region, Orchester, Oper, Chor, Ballett

Ballettabend

Die Tanzstiftung Birgit Keil präsentiert in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim die Akademie des Tanzes
Leitung: Prof. Birgit Keil

Sonntag, 14. April 2013
19:00
Uhr
Stadthalle Sindelfingen
Großer Saal
71065 Sindelfingen Schillerstr. 23
€ 42,75 / € 39,45 und € 35,05

Kartenvorverkauf: hat bereits begonnen

Kartentelefon: Tickets bei allen EASY-Ticket-Vorverkaufsstellen

und in Sindelfingen bei i-punkt 07031/94-325.

Eintritt: € 42,75 / € 39,45 und € 35,05 inkl. ETS-Vorverkaufsgebühren


Programm


Coppélia

(Ausschnitte)

 

Musik:

Léo Delibes

Choreografie:

Arthur Saint-Léon

Einstudierung:

Birgit Keil


Swanilda:            Naoka Hisada

 

Franz:                   Elliot Bourke


Freundinnen von Swanilda:       

Momoka Kikuchi, Asuka Horiuchi, Laura Cristea, Dafne Barbosa, Rie Morita, Honoka Ueda


Freunde von Franz:       

Douglas de Almeida, Christian Filip, Aaron Shaw, Joshua Limmer, Koki Tachibana, Mengfan Xu


Tanz der Stunden:  

Nayu Hata, Kanako  Ishiko, Ekaterina Kusnezowa, Aki Matsuno, Arisa Mori, Sandra Schlecht, Yuria Soeta, Carolin Steitz, Arisa Suzuki, Priscylla Lopes, Lauren Sargent, Larissa Wieland


 

Runway

Ton:

Mission by Beats Antique

Choreografie:

Kairi Hayashida


Kairi Hayashida


 

 

Conflict

Musik:

Japanische Instrumentalmusik von Wada Kaoru

Choreografie:

Asuka Horiuchi


Asuka Horiuchi


 

 

Strength

Musik:

J. S. Bach: Konzert a-Moll

Choreografie:

Naoka Hisada


Naoka Hisada

 


 

Steps between Steps

Musik:

Kitchen Sink by Amon Tobin

Choreografie:

Guy Palmer


Elliot Bourke


 

 

Vier Jahreszeiten

Musik:

Antonio Vivaldi
Frühling:      1. Satz  Allegro
Sommer:      3. Satz  Presto
Herbst:          2. Satz  Adagio Molto
Winter:          3. Satz  Allegro

Choreografie:

Selatin Kara


Frühling: 

Dafne Barbosa, Laura Cristea, Nayu Hata, Naoka Hisada, Asuka Horiuchi, Kanako Ishiko, Momoka Kikuchi, Ekaterina Kusnezowa, Priscylla Lopes, Norma Magalhães, Aki Matsuno, Arisa Mori, Rie Morita, Lauren Sargent, Sandra Schlecht, Yuria Soeta, Carolin Steitz, Arisa Suzuki, Honoka Ueda

Elliot Bourke, Douglas de Almeida, Thomas Elphick, Christian Filip, Kairi Hayashida, Dylan Hoskins, Joshua Limmer, Pascal Schmidt, Aaron Shaw, Koki Tachibana, Mengfu Xu


Sommer:      

Naoka Hisada, Asuka Horiuchi, Norma Magalhães, Honoka Ueda

Elliot Bourke, Douglas de Almeida, Christian Filip, Mengfu Xu


Herbst: 

Momoka Kikuchi


Winter: 

Honoka Ueda - Douglas de Almeida

Dafne Barbosa, Laura Cristea, Nayu Hata, Naoka Hisada, Asuka Horiuchi, Kanako Ishiko, Momoka Kikuchi, Ekaterina Kusnezowa, Priscylla Lopes, Norma Magalhães, Aki Matsuno, Arisa Mori, Rie Morita, Lauren Sargent, Sandra Schlecht, Yuria Soeta, Carolin Steitz, Arisa Suzuki

Elliot Bourke, Thomas Elphick, Christian Filip, Kairi Hayashida, Dylan Hoskins, Joshua Limmer, Pascal Schmidt, Aaron Shaw, Koki Tachibana, Mengfan Xu

 

 


* * * * *   Pause   * * * * *


 

Polka

Musik:

Volksmusik, gespielt und arrangiert von David Spiegel

Choreografie:

Alexandre Kalibabchuk

nach Igor Moiseyev

1. Polka-Liubaska (West-Ukrainische Polka)

2. Finnland-Polka

3. Polka-Labyrinth (Russische Polka)

4. Tschechische Polka

5. Finale


Nayu Hata, Kanako Ishiko, Ekaterina Kusnezowa, Aki Matsuno,
Arisa Mori, Lauren Sargent, Sandra Schlecht, Carolin Steitz, Arisa Suzuki, Bianca Watts, Larissa Wieland

Thomas Elphick, Kairi Hayashida, Dylan Hoskins, Joshua Limmer,
Kenichi Murata, Pascal Schmidt, Aaron Shaw


 

Burn it Blue

Musik:

Elliot Goldenthal, Ennio Morricone

Choreografie:

Flavio Salamanka


Aaron Shaw - Honoka Ueda
Douglas de Almeida - Naoka Hisada
Elliot Bourke - Momoka Kikuchi


im Auftrag der Tanzstiftung Birgit Keil


 

Struggle

Musik:

Antonio Vivaldi

Choreografie:

Rie Morita


Rie Morita

 


 

Part Q

Musik:

Ólafur Arnalds

Choreografie:

Pascal Schmidt


Lauren Sargent, Carolin Steitz

Pascal Schmidt, Koki Tachibana


 

Contrapunto

Musik:

Rainer Hawelka und Diego Amodor:

Piano Jondo aus Quiero olidarte

Gitarre:

Rainer Hawelka

Choreografie:

Christine Neumeyer


Naoka Hisada, Asuka Horiuchi, Momoka Kikuchi, Rie Morita,

Honoka Ueda

Elliot Bourke, Douglas de Almeida, Christian Filip


 

 

Erläuterungen zum Programm


 

Coppélia, dieses liebenswerte, komödiantische Ballett vereint die wertvolle Musik Léo Delibes‘, ein heiteres Sujet mit der tänzerisch und darstellerisch anspruchsvollen Choreografie Arthur Saint-Léons.

Seit der Uraufführung in Paris am 25. Mai 1870 breitete sich der Ruhm von Coppélia als eines der beliebtesten Handlungsballette über dem europäischen Kontinent bis in die Neue Welt aus.

Das Ballett verknüpft die Liebesgeschichte zwischen Swanilda und Franz mit der Geschichte des Puppenmachers Coppélius, dessen größter Ehrgeiz es ist, eine beseelte Puppe zu schaffen.

Prof. Birgit Keil


Die Musik des klassischen Meisterwerks Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi hat mich ergriffen und berührt. Es verbindet Hoffnung und Lust ebenso wie Verlust und Leid. Emotionen werden geweckt, und man wünscht sich ein Erlebnis, aufrüttelnd wie ein Erdbeben. Es ist Sehnsucht nach einer Veränderung, einer Wandlung, nach einer Revolution.

Selatin Kara


Der in Heilbronn geborene Choreograf Selatin Kara absolvierte in Los Angeles zwei Tanzstipendien. Heute ist der in Stuttgart lebende Künstler als Choreograf für Film, Fernsehen, Oper und Theater international gefragt.

Schon als junger Tänzer assistierte der Deutsch-Türke Regie-Größen wie Steven Spielberg und Vincent Paterson und tanzte sich bei den Soul Train Music Awards, den MTV Music Awards, den Bob Fosse Awards und der Grammy-Verleihung in die Herzen der Kritiker.

Er choreografierte die erste Staffel von DSDS. 2004 lag der komplette Grand Prix d'Eurovision in Istanbul in Selatin Karas tänzerischer Verantwortung.

Als Choreograf der Oper „Manon" mit Anna Netrebko und Rolando Villazon unter Dirigent Daniel Barenboim machte er sich auch in der Welt der klassischen Kunst einen Namen.

Ballettschulen und Tanzakademien auf der ganzen Welt schätzen Selatin Kara als Dozenten und Choreografen. In Stuttgart choreografiert er im Rahmen der Reihe „Junge Choreografen".

Für die Junge Oper Stuttgart - IMPULS Musik Theater Tanz zur Jungoper „Gegen die Wand" war er für den Bereich Tanzpädagogik zuständig.

Er choreografierte den international gefeierten Werbefilm ‘‘Shadow‘‘ für die Swisscom sowie Stravinskys „Symphony in 3 Movements" für die Rudra Ballettschule in Lausanne.

Selatin Kara lehrt als Gast an folgenden Instituten: John Cranko Schule Stuttgart, Rudra Béjart Lausanne, Rotterdam Dance Academy, Edge Performing Arts Center Los Angeles, Studio Harmonic Paris, Amsterdam Dance Center, Rebel Tanz Münster und dem deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik.


Die Polka ist ein beschwingter Volkstanz im lebhaften bis raschen Zweivierteltakt. Der Tanz stammt aus Tschechien (Böhmen) aus dem Jahr 1835. Der Name bedeutet im Tschechischen „Polin" - wahrscheinlich aus Sympathie für die damals schwer unterdrückten Polen.

Polka ist in vielen Ländern verbreitet: von Russland, Ukraine und sogar Finnland über Tschechien, Polen und Ungarn bis Österreich, Schweiz und Deutschland.

Bei der Polka führt die Fröhlichkeit der Musik und die rasche Drehung dazu, dass oft recht ausgelassen getanzt wird: ein Anreiz für Choreografen, die durch Fantasie und Aufnahme verschiedener Tanzschritte aus anderen Tänzen mehrere Varianten der Polka kreiert haben.

Prof. Alexandre Kalibabchuk


 

Prof. Alexandre Kalibabchuk wurde nach seiner Ausbildung in Kiev und Moskau zunächst an der Staatsoper Kiev und später am Badischen Staatstheater als Solotänzer engagiert. Es folgte ein Jahr als Ballettmeister beim Ballett Nürnberg, ehe er in der Spielzeit 2003/04 zum, von Birgit Keil neu formierten Ballettensemble nach Karlsruhe als Ballettmeister zurückkehrt. Seit 2005 unterrichtet Alexandre Kalibabchuk zusätzlich als Lehrbeauftragter und seit 2010 als Professor an der Akademie des Tanzes. Während dieser Zeit hat er u. a. Stücke wie „Jüdische Hochzeit", „Moldawische Tänze", „Gopak", „Russische Quadrille" und zuletzt „Polka" für die Studierenden der Akademie choreografiert.


 

Burn it Blue ist zunächst aufgebaut auf drei Elementen, nämlich Feuer, Wind und Erde. Sie inspirierten mich, drei männlichen Tänzern choreografischen Charakter zu verleihen. Hinzu kam als neutralisierendes und verbindendes Element das Wasser, von drei Tänzerinnen verkörpert.

Flavio Salamanka


 

Flavio Salamanka stammt aus Brasilien, wo er auch seine tänzerische Vorausbildung erhielt. 2002 gewann er beim Internationalen Wettbewerb in Brasília die Goldmedaille und ein Stipendium der Tanzstiftung Birgit Keil, das ihm das Studium an der Akademie des Tanzes Mannheim ermöglichte. 2003/04 wurde er Mitglied des von Ballettdirektorin Birgit Keil neu formierten Ballettensembles des Staatstheaters Karlsruhe, wo er bereits 2006 zum ersten Solisten avancierte.

Sein Repertoire umfasst Hauptrollen in Werken wie Don Quijote, Giselle, Coppélia, Schwanensee, Nussknacker, Romeo und Julia und La Fille mal gardée. Unter den zahlreichen Rollen, die Flavio Salamanka kreierte sind Don José in Carmen, Rodriges in Das Bett der Giulia Farnese, Gunther in Siegfried und Beppo in Momo. Des Weiteren tanzte er Choreografien von Balanchine, van Manen, Wheeldon, Kohler, Mannes, Vámos, Spoerli, Breuer, Bombana und Plegge.

2005 wurde ihm der Deutsche Tanzpreis „Zukunft für Tanz" verliehen und 2011 erhielt er den Goldenen Fächer der Karlsruher Kunst- und Theatergemeinde.

2010 präsentierte Flavio Salamanka im Rahmen von Choreografen stellen sich vor seine erste eigene Arbeit Nur wer die Sehnsucht kennt, 2012 folgten Das Haus der sieben Frauen und Super-Stition. Für die Opernproduktion La Gioconda choreografierte er die Ballettszenen.

Im März 2013 wurde ihm der Ehrentitel „Kammertänzer" verliehen.

Gastspiele führten ihn durch Deutschland, nach Österreich, China, Korea, Spanien, Brasilien, Japan, Tschechien und die Ukraine.


 

Contrapunto

Die Soléa por Bulerías und die Bulerías reichen in ihren Wurzeln zu religiösen wie folkloristischen Gesängen zurück. Diese Flamenco Formen in die Gegenwart zu holen, mit ihnen heutig umzugehen dabei ihre Tradition ernst zu nehmen war für mich ein großes Bedürfnis.

Inspirierend wirkte auf mich die Musik von Diego Amador. Sein Piano Jondo steht mitten im Spannungsfeld von Tradition und Innovation. Durch die live Begleitung der Flamenco Gitarre entsteht ein Dialog der beides verbindet.

Prof. Christine Neumeyer


Prof. Christine Neumeyer lernte bei namhaften Flamencointerpreten wie  Susana y José, Maria Magdalena, La Mariquilla, Mercedes y Albano, Brigitta Luisa u. a. Zu einer künstlerischen Zusammenarbeit kam es mit Susana und „Flamenco en Route". Seit 1990 hat Christine Neumeyer eine Professur für Klassischen und Spanischen Tanz an der Akademie des Tanzes Mannheim. Hier schuf sie auch mehrere Choreografien wie „Sevillanas-Alegrias-Tangos", „Dornröschen", „Farruca", „Tientos", „Fandangos-Tangos", „Duo 'S‛ ",  „Popcorn", „En la calle", „Tarantos y mas", „Caña", „Contraste", „Fit for you", „Chiffre - De - Chiffre", „Alegrias II", „Farruca 10:5", „Fusión Flamenco", „Conversación", „Destino-Suerte-Fortuna", „Que importa ..." und zuletzt „Contrapunto".


 

Runway, Conflict, Strength, Steps between Steps, Struggle und Part Q sind eigene Kurzchoreografien unserer Studierenden.