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Hörprobe

Konzert mit Liveübertragung von Deutschlandradio Kultur aus Mannheim

Dienstag, 26. Oktober 2010
20:00
Uhr
Musikhochschule Mannheim
Kammermusiksaal
N 7, 17
68161 Mannheim
Eintritt frei

 

Programm

 

 

 

Bernd Alois Zimmermann

1918-1970

Rheinische Kirmestänze für 13 Bläser

 

Stipendiaten der Orchesterakademie Rhein-Neckar

Flöten: Nele Lamersdorf, Jinjoo Kim

Oboen: Sukhaeng Cho, Hua-Hsin Cheng

Klarinetten: Jens Willenberg, Michaela Butz

Fagotte: Feliks Knarozovskiy, Sertac Cevikkol

Hörner: Fabienne Arnold, Philipp Müller

Trompete: Timo Gneipelt

Posaune: Pascal Morgenstern

Tuba: Benjamin Grän

(Leitung: Prof. Ehrhard Wetz)

 

 

Johannes Brahms

1833-1897

aus 7 Fantasien op.116

Nr.3  Allegro passionato

 

Georg Michael Grau, Klavier

(Klasse Prof. Michael Hauber)

 

 

Peter Tschaikowsky

1857-1935

Valse-Scherzo
Fassung für Violine und Klavier op.34

 

Lara Weber, Violine

(Klasse Prof. Marco Rizzi)

Georg Michael Grau, Klavier

(Klasse Prof. Michael Hauber)

 

 

Sir William T. Walton

1902-1983

Three songs

- Daphne
- Through gilded trellises
- Old Sir Faulk

 

Eunju Kwon, Sopran

(Klasse Prof. Rudolf Piernay)

Mihaela Tomi, Klavier

(Klasse Ulrich Eisenlohr)

 

 

Pēteris Vasks

Bass Trip

für Kontrabass solo

 

Gunars Upatnieks, Kontrabass

(Klasse Prof. Petru Iuga)

 

 

Ralf Hesse

* 1972

Morning Chant für Nonett

 

Studierende des Bachelor of Music Jazz/Popularmusik

 

 

Samuel Gförer

*1986

Mobile 3|1 für Flöte und Klavier

 

Nele Lamersdorf, Flöte

(Klasse Joachim Schmitz)

Sang Hee Park, Klavier

(Klasse Prof. Andreas Pistorius)

 

 

Joss Turnbull

* 1985

Tasten und Fallen

Zoé Pouri, Viola

Benjamin Helmer, Viola

Noemi Puente, Cello

Katharina Gross, Kontrabass

Panos Iliopoulos, Klavier

Joss Turnbull, Riqq

Studierende der Kompositions- und Jazzabteilung

 

 

Johannes Brahms

1833-1897

 

Sonate für Klavier und Violine Nr.3 d-Moll op.108

  • - Allegro
  • - Adagio
  • - Un poco presto e con sentimento
  • - Presto agitato

Stefan Tarara, Violine

Sonja Achkar, Klavier

 

 

Die Orchesterakademie Rhein-Neckar (www.oarn.de) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg mit freundlicher Unterstützung der BASF AG.

Ziel der Orchesterakademie Rhein-Neckar ist die Förderung des professionellen künstlerischen Nachwuchses im Bereich der Orchesterinstrumente und die Erleichterung des Übergangs vom Studium in den Beruf.

Die Stipendiaten / -innen werden in einer / einem gemeinschaftlichen Aufnahmeprüfung / Probespiel ausgewählt. Sie werden an der Hochschule im Studiengang Zusatzstudium, Studienrichtung „Orchestersolist" eingeschrieben. Dieses schwerpunktmäßig praxisorientierte Studienangebot sieht verpflichtend die regelmäßige Mitwirkung in professionellen Orchestern vor (in der Regel ca. 120 Dienste, maximal 160 Dienste im Jahr). In der Regel wird eine möglichst gleichmäßige Aufteilung der Dienste auf die vier beteiligten Orchester mit ihren unterschiedlichen Profilen angestrebt.


 

Georg Michael Grau wurde 1989 in Lauingen/Donau geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. Er war Vorstudent in Stuttgart bei Karl-Wilhelm Berger und in Freiburg bei Prof. Elza Kolodin. Nach bestandenem Abitur begann er sein Studium an der Musikhochschule in Freiburg und setzt es nun in Mannheim bei Prof. Michael Hauber fort.
Georg Michael Grau ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie in der Deutschen Stiftung Musikleben.
Meisterkurse absolvierte er u.a. bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Matthias Kirschnereit oder Prof. Sontraud Speidel. Ferner ist er Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. So erhielt er erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert Klavier solo, sowie beim Rotary Wettbewerb in Essen, Nürnberger Klavierwettbewerb, Münchner Klavierpodium. Außerdem ist er Preisträger beim Steinway Wettbewerb Hamburg, Grotrian Steinweg-Wettbewerb und dem kleinen Schumann Wettbewerb Zwickau.
Er wirkte im Rahmen verschiedener Festivals mit: Klavier-Festival Ruhr, Musikfestival Mecklenburg Vorpommern, Leipheimer Tastentage, Festival Schloß Tegernsee.
Als Solist trat er mit verschiedenen Orchestern in Erscheinung. So spielte er u.a. mit den Nürnberger Symphonikern, den Münchner Symphonikern oder der Polnischen Kammerphilharmonie Klavierkonzerte von Haydn, Beethoven, Schumann, Chopin, Saint-Saens oder Poulenc.


 

Lara Weber, geb. am 26.11.1992, erhält Violinunterricht an der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule der Stadt Worms  bei Utae Nakagawa, und Klavierunterricht bei Claudia Spitz-Streich. Sie war mehrfache erste Landespreisträgerin und 2006 im Duo mit Thomas Hoffmann erste Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert". Beim Landeswettbewerb 2007 schloss sie mit Höchstpunktzahl ab. Sie nahm 2003 und 2004 an Kammermusikkursen mit dem Mandelring Quartett in Worms und Oberwesel teil. Meisterkurse bei Prof. Schickedanz in Leutkirch und Prof. Altenburger in Wien folgten. 2005 und 2006 wurde sie von der „Familie-Weinmann-Stiftung" zur Förderung junger Musiker ausgezeichnet und erhielt  2007 den Förderpreisträgerin des Rotary Club Worms. Im Oktober 2006 wurde ihr von der „Deutsches Stiftung Musikleben" eine Violine als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Sie ist seit 2008 Vorstudentin bei Prof. Marco Rizzi an der Musikhochschule Mannheim und Mitglied im Musiknetzwerk Amade (http://www.amade.de/) 2010 gewann sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" den ersten Preis in der Kategorie Violine solo.


Die südkoreanische Sopranistin Eunju Kwon wurde 1985 geboren.

Ihr Studium begann sie 2003 an der Hanyang Universität in Seoul bei Prof. Jungwon Park, wo sie bis 2007 in  Ausbildung war.

Während ihres Universitätsstudiums sang sie 2006 im Rahmen ihrer Ausbildung die Partie der Marguerite in Gounods Oper FAUST.

Seit 2008 studiert sie in der Klasse von Prof. Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim.
Als Solistin sang sie in der Mannheimer Jesuitenkirche in Magnificat von J.S. Bach, in der Missa Sapientiae von A. Lotti und im Messias von G.F. Händel.

Eunju Kwon nahm an verschiedenen Wettbewerben teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zunächst wurde sie in ihrer Heimat mit dem 3. Preis beim Donga Wettbewerb 2007 sowie mit dem 1. Preis beim Sungjung Wettbewerb in Korea 2006 ausgezeichnet. In Europa wurde sie bei weiteren Wettbewerben ausgezeichnet, darunter 2009 mit dem 3. Preis der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung (Mozarteum) in Salzburg und dem 1. Preis beim renommierten Wettbewerb NEUE STIMMEN (Wettbewerb der Bertelsmann Stiftung) in Gütersloh.


Mihaela Tomi wurde 1978 in Timişoara (Rumänien) geboren. Nach der Reifeprüfung am Musikgymnasium "Ion Vidu" in Timişoara folgte ihr Studium als Konzertpianistin an der West-Universität in Timişoara. Es folgte ein Studium an der Musikhochschule "Giuseppe Verdi" in Mailand bei Prof. Riccardo Risaliti. In Deutschland setzt sie ihre Studien 2003 in der Klasse von Prof. Dr. Saule Tatubaeva an der Musikhochschule Karlsruhe fort. Schon während des Studiums wurde Mihaela Tomi als Lehrbeauftragte für Bläserkorrepetition und Tutorin für Vokalkorrepetition angestellt. In Mannheim studiert sie Vokalkorrepetition in der Klasse Corinna Korff / Fred Rensch und Liedgestaltung bei Ulrich Eisenlohr. Seit Oktober 2006 ist sie hier als Tutorin für Vokalkorrepetition engagiert. Mihaela Tomi hat an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und war immer unter den drei Besten in der Gesamtbewertung platziert. Ihre Konzerte führten sie in viele Länder Europas (u. a. nach Deutschland (Alte Kirche Fautenbach, Speyerer Liedersommer, Kuhstall Konzerte unter Thomas Mohr, Alte Aula Heidelberg, u.A.), Holland (Concertgebouw Amsterdam- Spiegelzaal), Rumänien, Italien, Serbien, Frankreich etc.) und nach Mittelamerika (Tournee durch El Salvador). Die Teilnahme an mehreren Meisterkursen ermöglichten ihr die Arbeit mit renommierten Künstlern wie Axel Bauni, Andrea Lucchesini, Bruno Canino, Shlomo Mintz, Irina Berkovic, Rudolf Piernay, Dietrich Fischer-Dieskau und Julia Varady, Irwin Gage und Esther de Bros, Rudolf Jansen, Elly Ameling, Robert Holl, Burkhard Kehring, Peter Nelson, u.a. Mihaela Tomi hat mit Orchestern wie der Baden-Badener Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg und der Philharmonie Timisoara zusammengearbeitet. Seit März 2003 ist sie ständige Korrepetitorin des Bach-Chors Heidelberg. Sie ist Stipendiatin der „Yehudi Menuhin Live-Music-Now-Stiftung", des „Richard-Wagner-Verbandes" Heidelberg und der „Müller Stiftung" Mannheim. Im Oktober 2007 erhielt sie den Sonderpreis für „beste Pianistin" beim Paula- Salomon- Lindberg Wettbewerb „Das Lied" in Berlin. Ebenfalls 2007 gewinnt sie, zusammen mit dem Bariton Gonzalo Simonetti den 3.Preis beim „Euriade" Internationalen Wettbewerb in Kerkrade, Niederlande. Sie ist, zusammen mit Hanna-Elisabeth Müller und Gonzalo Simonetti Doppelfinalistin beim Liedwettbewerb „Schubert und die Musik der Moderne" in Graz, Österreich. Zusammen mit Hanna-Eisabeth Müller gewinnt sie im April 2009 den 1.Preis, den Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Liedes und den Publikumspreis beim Internationalem Lied-Duo Wettbewerb in Enschede, Niederlande.


GUNARS UPATNIEKS wurde 1983 in Jelgava, Lettland in einer überaus musikalischen Familie geboren. Nachdem GUNARS zunächst sportliche Erfolge im Basketball und Rudern gefeiert hat, entdeckt er erst mit 13 Jahren für sich den Kontrabass. In nur drei Monaten lernt er all das, wofür andere Kinder acht Jahre Musikschule brauchen, und tritt in das Emils Darzins Musik Gymnasium in Riga ein.

Anschließend studiert er Kontrabass an der Musikakademie in Riga, 2007 schließt GUNARS UPATNIEKS sein Studium mit Auszeichnung ab. Sein Masterstudium absolviert er in Tschechien an die Musikakademie L. Janáceks in Brno beim Professor Miloslav Jelinek. Derzeit vervollständigt er seine Ausbildung im Zusatzstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim beim Professor Petru Iuga.

Von 2005 bis 2010 war er Solo-Kontrabassist in Lettlands Nationalem Symphonieorchester, ab 2010 übernimmt Gunars Upatnieks die Stelle des 2. Solo-Kontrabassisten beim Philharmonischen Orchester von Bergen in Norwegen. Zu seinen jüngsten Wettbewerbserfolgen zählen:

1. Preis und Publikumspreis beim 58. Internationalen ARD Musikwettbewerb (Deutschland, 2009)

1. Preis und Publikumspreis beim 5. Internationalen J.M. Sperger Wettbewerb für Solokontrabassisten in Ludwigslust (Deutschland, 2008)

1. Preis beim 3. Internationalen F. Simandl Wettbewerb für Solo-Kontrabassisten (Tschechien, 2008)

1. Preis, Publikumspreis und außerdem Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstücks und der„Garry Karr Preis" beim Internationalen Wettbewerb für Kontrabass in Wroclaw (Polen, Grand Prix 2008)

1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Solokontrabassisten der International Society of Bassists in Oklahoma (USA, Grand Prix 2007).

Bis dato hat GUNARS UPATNIEKS Konzerte in Lettland, Litauen, Estland, Russland, Schweden, Norwegen, Österreich, Deutschland, Spanien, Tschechien, Ungarn & den USA gegeben. Unter anderem hat er mit dem Nationalen Symphonieorchester Lettland, mit dem Nordic Symphony Orchestra, mit der Schweriner Staatskapelle, mit dem Brno Philharmonischem Orchester, mit dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, mit dem Münchener Kammerorchester und anderen zusammen musiziert. Er hat unter Leitung von Mariss Jansons, Andris Nelsons, Lawrence Renes, Olari Elts, Anu Tali, Neeme Jarvi, Mstislav Rastropovich, Mathias Foremmny und vielen anderen gespielt.


Ralf Hesse (geb. 1972 in Stuttgart studierte von 1991 bis 1997 Jazztrompete an der Musikhochschule Köln. Er spielte unter anderem mit den Bigbands des WDR, HR, SWR und RIAS-Berlin, Albert Mangelsdorffs Deutsch-Französischem Jazzensemble, Bob Brookmeyer New-Art-Orchestra oder Peter Herbolzheimers RC&B.

Als Komponist oder Arrangeur arbeitet er unter anderem für die SWR Big-Band, das Orchester Pepe Lienhard, das Montreaux-Jazz-Festival oder die Bad Hersfelder Festspiele.

Seine Eigenkompositionen werden regelmäßig aufgeführt vom Sunday-Night-Orchestra Nürnberg, dem Stuttgarter Jazz-Factory-Orchestra und dem Cologne-Contemporary-Jazz-Orchestra.

Seit Oktober 2009 studiert Ralf Herr im Masterstudiengang Jazzkomposition/-arrangement bei Prof. Jürgen Friedrich an der Musikhochschule Mannheim.


 

Samuel Gfrörer, geboren am 21. 9. 1986 ist seit 2007 Kompositionsstudent bei Professor Dr. Corbett an der Musikhochschule Mannheim. Er beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen exakt erfassbaren Aspekten von Musik, das heißt ihrer Grammatik, und eher spekulativen Überlegungen zur menschlichen Wahrnehmung. Seit 2010 intensiviert er die Erforschung der Möglichkeiten elektronischer Musik und Live- Elektronik.

Zur Musik:

3|1-Mobile ist ein Stück für ein Melodie-Instrument und Klavier. In diesem Fall ist das Melodie-Instrument die Altflöte. Es ist ein stahlbuntes Gestänge, das bei genauerem Hinhören völlig anders aussieht, als wenn es vom Wind beschienen wird. Das Stück ist seinem Lehrer Sidney Corbett gewidmet.


Die Flötistin Nele Katharina Lamersdorf wurde 1985 in Hamburg geboren und studiert am Mozarteum Salzburg bei Prof. Michael Martin Kofler sowie bei Joachim Schmitz an der Musikhoscchule Mannheim. Im Rahmen des Erasmus-Austauschprogrammes, absolvierte sie einen Teil ihres Studiums am Conservatoire National Superieur de Paris bei Prof. Sophie Cherrier.
Ihr solistisches Debut gab sie im Alter von 17 Jahren mit den Hamburger Symphonikern in der Leiszhalle Hamburg. Als Solistin und mit Kammermusikbesetzungen wurde sie 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert" Deutschland und 2. Preisträgerin des „Karel Kunc -Wettbewerbs" und des „Lions Club-Musikwettbewerbs". Nele Lamersdorf erhielt zahlreiche Stipendien u. a. der Oskar und Vera Ritter-Stiftung, der Berenberg Bank Hamburg und von Jeunesse Musicales. Der modernen Musik gilt ihr besonderes Interesse - sie spielte zahlreiche Uraufführungen unter anderem von Komponisten wie Sidney Corbett und Benjamin Schweitzer. Neben ihrem Studium erhielt Nele Lamersdorf flötistische Impulse auch auf Meisterkursen bei Renate Greiß, Andrea Lieberknecht, Carin Levine und Michael Hasel sowie von Henrik Wiese.
Als Mitglied des „Schleswig Holstein Festivalorchesters" arbeitete sie mit Christoph Eschenbach, Michail Pletnev, Herbert Blomstedt und Heinrich Schiff und spielt des weiteren  regelmäßig bei der Hamburger Camerata und im Südwestdeutschen Kammerorchester.
Seit 2009 ist Nele Lamersdorf Stipendiatin der „Rhein-Neckar-Akademie" und spielt in diesem Rahmen im Mannheimer Nationaltheater, der Staatphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und bei den Heidelberger Philharmonikern.


 

Sang-Hee Park, geboren am 14.05.1981 in Seoul, Korea, machte 2000 an der Tae-jon Kunst-High School ihren Abschluss und graduierte als Bachelor 2004 am Department of Instrumental Musik mit dem Hauptfach Klavier an der Seoul National Universität. Von 2004 bis 2006 studierte sie bei Prof. Andreas Pistorius im Studiengang "Diplom Künstlerische Ausbildung" an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, seit 2006 im Studiengang „Solistische Ausbildung"(seit 2007 „Teilzeitstudiengang Solistische Ausbildung").

Während dieser Zeit studierte sie zusätzlich bei Prof. Hyeong-Jun Chang (Seoul National Universität), Prof. Jong-Phil Lim (Korea Noational Universität of Arts) und Prof. Jung-Gang Han (Korea Bapist Theological Universität).

2000 bis 2003 erhielt Sang-Hee Park ein Stipendium des Department Fellowship (B.M.), Department of Music der Seoul National University.

Bereits 1988 gewann sie beim Wol-gan Musik Journal Wettbewerb den ersten ihrer zahlreichen Preise in Seoul. Im folgenden Jahr war sie 1. Preisträgerin des Großen Preises der Koreanischen Musikgesellschaft im Landeswettbewerb. 1990 und 1993 gewann sie den Wettbewerb des Schulverbandes und den Schulleiterpreis. 1992 wurde sie ebenfalls mit dem 1. Preis beim Wettbewerb der Koreanischen Musikgesellschaft ausgezeichnet. 1995 gewann sie den Samik Klavier-Wettbewerb und verfasste im gleichen Jahr eine Arbeit mit dem Titel „Der Weg einer jungen Künstlerin" für das renommierte Magazin „Little Piano". 1998 erhielt sie 1. Preis beim Han-kook-Il-Bo (The Korea Times)-Wettbewerb, zwei Jahre später war sie Preisträgerin des Tae-jeon Yu-song District, gefolgt von dem Tong Young International Festival (TIMF), dem Preis des Bürgermeisters von TIMF 2003.

1991 gab sie ihr erstes Konzert in der Taejon-Stadthalle mit dem Taejon Philhamonischen Orchester vor großem Publikum. 1995 spielte Sang-Hee Park beim Einladungskonzert in der Chopin Halle, Seoul ein Rezital, u.a. mit Werken von Liszt und Chopin. Seitdem folgten viele weitere Konzerte und Klavierabende, die beim teilweise sehr fachkundigen Publikum begeisternde Anerkennung fanden und ihren Höhepunkt beim Abschlusskonzert 2003 an der Seoul National Universität und beim Tong Young International Festival 2003 und 2004 hatten.

2004 und 2005 nahm sie am Festival „Mitte Europa Sommerkurs für Klavier" teil. 2006 spielte sie mit dem Pilharmonischen Orchester Plauen-Zwickau im Rahmen des „Festival Mitte Europa" im Vogtland-Theater in Plauen/Deutschland. („...die ganzes Kraft ihres Temperaments und ihr romantisches Gefühl und konnte damit sehr stark überzeugen." /Vogtland Anzeiger 25.7.2006 / „Großer Ausdruck, stürmischer Elan" / Die Rheinpfalz, 05.02.2008)


Joss Turnbull, (http://www.jossturnbull.de/)  geboren 1985 in Bielefeld, gilt als ein experimentierfreudiger junger Musiker der deutschen Perkussion-Szene. Bemüht um die Balance zwischen Tradition und Experiment, zwischen Improvisation und Komposition verliert er nie die Freude am Unerwarteten.

Er lernte bei seinem Vater, Mike Turnbull, orientalische und lateinamerikanische Handtrommeln kennen und begann sich mit 15 Jahren auf die Rahmentrommel Mazhar zu spezialisieren. Durch Mohammad Mortazavi, der für ihn Lehrer und Musikpartner war, eröffnete sich ihm der Zugang zur persischen Trommelkunst auf der iranischen Kelchtrommel Tombak. Seit 2007 studiert er Perkussion an der Musikhochschule Mannheim. 

Als Solist trat er erstmals mit 17 Jahren auf. In den darauf folgenden Jahren spielte er Solokonzerte u. a. im Vorprogramm von Hermann Kathans Buschwerk & Nippy Noya sowie vor Trilok Gurtu zur Eröffnung des Weltnachtfestivals OWL. 

Workshops und Konzerte mit unterschiedlichen Musikprojekten im Bereich des Jazz, der Zeitgenössischer Musik und der Weltmusik führen ihn durch ganz Europa und in den Nahen Osten. Als Studiogast wurde er u. a. für Cassandra Steen's "darum leben wir"  aufgenommen.

Im Jahr 2007 war er als jüngster Dozent auf dem internationalen Festival für Rahmentrommel "Tamburi Mundi"  in Freiburg tätig.

Seit 2008 spielt er im Duo mit dem irakischen Lautenspieler Raed Khoshaba und trägt als Spezialist für orientalische Handtrommeln maßgeblich zum Musik -und Kursprogramm der Orientalischen Musikakademie Mannheim bei.

2009 gründete er das Improvisations-Forum „Project Tamas" mit dem Kölner Trompeter Pablo Giw.

 

Gedanken zu „Tasten & Fallen"

Das Konzeptstück „Tasten & Fallen" ist geprägt von einer rhythmischen Grundstruktur, die in vier Teile auf unterschiedlicher Weise musikalisch dargestellt wird. Getrennt werden die Teile durch gänzlich unrhythmische Tonpassagen, die gerade zu zeitlos wirken und eine gewisse Gegenspannung zur akzentreichen Rhythmusstruktur bilden. Die zu spielenden Töne der Tonpassagen werden vom jeweiligen Musiker durch zwei Würfel bestimmt. Die Würfel werden in einen Klangerzeuger in Form einer Schale geworfen. Sowohl das Geräusch der Würfel als auch der Klang der Schale der durch das hineinfallen der Würfel erzeugt wird sind Bestandteile des Gesamtklanges des Stückes.

 


Die Pianistin Sonia Achkar, geb. 1984 in Darmstadt, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Im Alter von 13 Jahren wurde sie in die Klasse von Prof. Rudolf Meister aufgenommen, bei dem sie ihr erstes Diplomstudium erfolgreich absolvierte.

Ein Stipendium der Rotary International Foundation 2006 ermöglichte ihr ein Aufbaustudium an der Jacobs School of Music in Bloomington (USA) bei Prof. Menahem Pressler, dem legendären Pianisten des Beaux Arts Trio. In seiner Klasse schloss sie 2008 den Studiengang "Performer Diploma" mit Bestnote ab. Zeitgleich lehrte sie als "Assistant Instructor" an der Jacobs School of Music. Ihre Lehrtätigkeit setzt Sonia Achkar seit November 2009 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort, wo sie parallel ein Masterstudium bei Ok-Hi Lee und Prof. Rudolf Meister absolviert.

Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Menahem Pressler, Andrzej Jasiński, Karl-Heinz Kämmerling, Carlo Levi Minzi, Ratko Delorko, Luba Edlina-Dubinsky (Borodin Trio), Alain Planes, Barry Snyder, Jeffrey Cohen und Joseph Kalichstein rundeten ihre Ausbildung ab.

Konzerte führten Sonia  Achkar in mehrere europäische Länder, nach Kanada und in die USA. Glanzvolle Höhepunkte in 2004 sowie 2005 waren Klavierabende im "Her Majesty's Theatre" in Perth (Australien). Als Solistin war sie zudem mehrfach beim Westpfälzischen Symphonieorchester zu Gast und konzertierte u.a. mit dem Orchester des Hildesheimer Stadttheaters sowie im Sommer 2007 mit einem Hochschulorchester der Jacobs School of Music.

Sonia Achkar ist Finalistin und Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie u.a. Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend Musiziert" in der Wertung "Klavier Solo". Sie errang weitere Auszeichnungen und erste Preise beim Solisten - Wettbewerb des Staatstheaters Wiesbaden "Junge Künstler Stellen Sich Vor" und beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Val Tidone (Italien).

Sie ist Stipendiatin der Rotary Foundation, der Konrad-Adenauer Stiftung, der Heinrich-Vetter-Stiftung und des Richard-Wagner-Verbands International. Als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2010 wurde sie in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats aufgenommen. Damit wird sie in der 55. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler vertreten sein.

Kürzlich wurde ihr der Status "Artist in Residence" auf dem Dilsberg bei Heidelberg für die Konzertsaison 2011 verliehen.

Die Pianistin widmet sich mit großer Hingabe der Kammermusik. So wurde sie zu den Schwetzinger Festspielen 2009 eingeladen und war bei der "Langen Nacht im Rokokotheater" zu hören. Erst kürzlich trat sie im Friedrichspalast Berlin auf, wo sie mit ausgewählten jungen Musikern ein Konzert zum Festakt "20 Jahre Mauerfall" spielte, das live in alle Welt ausgestrahlt wurde. Zahlreiche Konzertmitschnitte von Rundfunk und Fernsehen dokumentieren ihr Schaffen (SWR, WDR, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, Phoenix u.a.).


Stefan Tarara wurde 1986 in Heidelberg in einer Musikerfamilie geboren und trat bereits mit 4 Jahren öffentlich auf.

Seit seiner ersten Teilnahme am Jugendwettbewerb „Jugend musiziert" 1994 - damals und in den Folgejahren bis 2001 erhielt er jedes Mal den 1. Preis - erzielte er bereits 1997 seinen ersten internationalen Erfolg als 1. Preisträger des Violinwettbewerbs „Ètienne Vatelot" (Paris).

19 Mal gewann er den 1. Preis im nationalen und internationalen Wettbewerbe.

Er ging als 1. Preisträger beim internationalen Violinwettbewerb „Valsesia musica" und als 1. Preisträger beim intern. Violinwettbewerb „H. Wienawski und K. Lipinski" 2006, als 1. Preisträger und Sonderpreisträger für die beste Interpretation eines virtuosen Werkes beim internationalen Violinwettbewerb „Henri Marteau" 2005, sowie als Preisträger der internat. Sommerakademie „Mozarteum" Salzburg 2005, als 2. Preisträger beim internationalen Violinwettbewerb „Prager Frühling 2010", als Preisträger und Sonderpreisträger für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes beim internationalen Violinwettbewerb „Premio Niccolo Paganini 2010", als 2. Preisträger beim internationalen Violinwettbewerb „Tibor Varga" 2008 und gewann weitere 1. Preise und Auszeichnungen für sein frühes und außergewöhnliches künstlerisches Talent.

Er spielte bereits als 10-jähriger Solist das Violinkonzert Nr.2 von H. Wieniawski und trat bis heute mit zahlreichen Orchestern auf: RTV Symphonie Orchester Ljubljana, SWR - Rundfunkorchester, Münchener  Rundfunkorchester, Macao Orchestra, Nationaltheaterorchester Mannheim, Zürich Symphonie Orchestra, Berliner Symphoniker, Symphonieorchester des Staatstheater Darmstadt, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Philharmonisches Orchester Erfurt, Landesjugendorchester Baden-Württemberg, „Cappella Carolina" Heidelberg (Tournee nach Georgien), Sinfonia Orchester Bukarest, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Philharmonisches Orchester Kronstadt, Heilbronner Sinfonie Orchester, Mannheimer Philharmonisches Orchester, Filharmonia Sudecka" Walbrzych (Polen), Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, Stuttgarter Kammerorchester, „Lithuanian chamber orchestra" u. a.

Im Juli 2007 begeisterte er in seinem China - Debut das vollbesetzte Concert Hall in Beijing (Peking) mit dem China National Symphony Orchestra unter GMD En Shao. Er interpretierte, als jüngster Solist mit diesem Orchester, Ludwig van Beethovens Violinkonzert op. 61 in D-Dur.

Stefan Tarara wurde von der Jürgen-Ponto-Stiftung und ab 2010 von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der „Villa Musica" gefördert und nahm als Stipendiat an mehreren Meisterkursen teil: z.B. der internat. Sommerakademie „Mozarteum" Salzburg (1997-2002), dem Meisterkurs „Alte Musik" (Prof. Franzjosef Maier), dem Kammermusik-Projekt der Kronberg Academy und dem Violinmeisterkurs in Château de Champs-sur-Marne (Paris) bei: Yair Kless, Yfrah Neaman, Friedemann Eichhorn, Paul Roczek, Felix Andrievski, Leonidas Kavakos, Eugéne Sârbu, Grigory Zhislin, Wolfgang Marschner, Alberto Lysy, Igor Oistrakh, Lewis Kaplan und Zakhar Bron.

Von der Presse enthusiastisch begleitet war Stefan Tarara zu hören u.a. bei den Salzburger Festspielen 2005, bei dem internat. Festival „The Next Generation II", dem zeitgenössischen Musikfestival „Musikfest Salzburg 2005", den Dilsberger Festspielen, dem Musikfestival „Heidelberger Frühling", dem 56. Deutsches Mozartfest Mannheim, zur Eröffnung der EXPO 2000 in Hannover, bei Einladungen zum „Festival Europèen de l'Enfance et des Arts" in Paris, beim Live-Konzert zum 70-jährigen Bestehen des Bukarester Rundfunks, zur festlichen Eröffnung der Konzert-Spielzeit 2001-2002 in Walbrzych (Polen), in Breslau, Katowice, Krakau, Weimar, Madrid, Lisabon, Paris (Salle Pleyel), Mannheim (Rosengarten, Stamitz- und Mozartsaal), Berliner Philharmonie und mehrfach in der Frauenkirche in Dresden.

Seit der Saison 2010/2011 ist Stefan Tarara außerdem als 1. Konzertmeister bei den Mannheimer Philharmonikern tätig.

Nachdem er 2006 das Abitur am humanistischen Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg absolviert hat, schloss er seine Diplomkünstlerische Ausbildung akademischen Grades an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim-Heidelberg bei Prof. Zakhar Bron mit der Höchstnote ab. Zurzeit vervollständigt er sein Studium an der Züricher Hochschule für Musik im Studiengang Master of Arts in Specialized Performance for Soloist bei Prof. Zakhar Bron.